{"id":1522,"date":"2020-01-30T21:05:27","date_gmt":"2020-01-30T19:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522"},"modified":"2021-01-01T21:47:46","modified_gmt":"2021-01-01T19:47:46","slug":"archiv-2020","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522","title":{"rendered":"Archiv 2020"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a name=\"oben\"><\/a><a>Dezember 2020<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">diese Advents- und Weihnachtszeit wird anders sein als sonst. Vieles, auf das wir uns sonst freuen, wird wahrscheinlich nicht so m\u00f6glich sein, wie wir es kennen und lieben. Besuche &#8211; sind vielleicht nur begrenzt m\u00f6glich. Feiern in gr\u00f6\u00dferem Rahmen &#8211; m\u00fcssen wahrscheinlich ausfallen. Weihnachts<strong>kurz<\/strong>gottesdienste &#8211; k\u00f6nnen nur mit Karte in der Kirche besucht werden, andernorts finden sie drau\u00dfen im Stehen, aber auf jeden Fall mit Abstand und Maske statt. Stimmung auf den Weihnachtsm\u00e4rkten &#8211; kommt gar nicht erst auf, denn sie finden nicht statt \u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr eine ganze Reihe von uns wird der Eindruck entstehen: \u201eAdvent und Weihnachten fallen in diesem Jahr aus.\u201c Zu dieser tr\u00fcben Stimmung ein paar bedenkenswerte Anmerkungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVorfreude, sch\u00f6nste Freude\u201c, so hei\u00dft es in einem Weihnachtslied. Das beinhaltet eine alte Lebenserfahrung, die uns deutlich macht: Die Vorfreude auf die uns vertraute Advents- und Weihnachtszeit hat doch unserem Alltag bereits ein wenig Glanz verliehen! Ist das nicht auch schon ein Grund dankbar zu sein?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Des Weiteren werden wir durch die derzeitige Situation geradezu herausgefordert, nach dem Sinn und Inhalt dieser besonderen Festzeit im Jahr zu fragen. Ich bin an dieser Stelle fast versucht zu sagen: Gut dass wir einmal einhalten m\u00fcssen! So werden wir aus unserem gewohnten Feieralltag einmal herausgenommen und k\u00f6nnen von au\u00dfen betrachten, was Advent und Weihnachten wirklich bedeuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Spruch f\u00fcr diesen Monat mutet zum Beispiel so gar nicht adventlich\/weihnachtlich an und hat doch sehr viel mit der H\u00e4lfte der Adventszeit zu tun, die die Wiederkunft Jesu im Blick hat. Wir denken n\u00e4mlich im Advent nicht nur daran, dass Gott vor 2000 Jahren in Jesus zu uns auf die Erde gekommen ist, sondern auch daran, dass Jesus wiederkommen wird. Dann beginnt Gottes neue Welt. Dann wird er uns fragen: Was hast Du beherzigt von dem, was Gott als gut und richtig f\u00fcr Dich erachtet? Hast Du zum, Beispiel getan, was Jesaja schon vor langer Zeit den Kindern Gottes auszurichten hatte:<strong> Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, f\u00fchre ins Haus! Wenn<\/strong> <strong>du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! <\/strong>(Jes.58,7)<strong>? <\/strong>Was werden wir darauf erwidern k\u00f6nnen? Ich glaube, da ist noch eine ganze Menge \u201eLuft nach oben!\u201c So laden uns der Monatsspruch und die derzeitige Situation dazu ein, der Adventszeit einen Teil ihres Sinns zur\u00fcckzugeben. Denn, so merkw\u00fcrdig es klingt, die vier Wochen vor Weihnachten sind nach alter kirchlicher \u00dcberlieferung auch eine Zeit der Bu\u00dfe und Einkehr. Leider ist uns dieser Gedanke vollkommen im \u201eFestvorbereitungsrummel\u201c verloren gegangen. Nutzen Sie <strong>diese<\/strong> Adventszeit doch einmal intensiv daf\u00fcr, diesem Gedanken in Ihrer Adventszeit Raum zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Ihr <em>E. Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a name=\"oben\"><\/a><a>November 2020<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00fcnde zum Weinen werden wir immer wieder haben, solange wir auf dieser Welt leben. Schmerz; Verlust von Menschen, Werten und Liebgewordenem; Liebeskummer; Verletzungen; Ausweglosigkeit; \u201eversch\u00fcttete Milch\u201c; \u2026 sind nur einige Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir nicht verzagen wollen, ist es an uns, im Laufe unseres Lebens Wege zu suchen, wie wir das Tal der Trauer bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen. Das ist nicht einfach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun gibt es f\u00fcr alle, die Gott vertrauen, die frohe Botschaft: Ihr braucht diesen Weg nicht allein zu gehen! Das Wort Gottes sagt uns: Gott geht mit uns diesen Weg. Er will uns tragen, wo wir nicht mehr k\u00f6nnen, er m\u00f6chte uns leiten und tr\u00f6sten. Jeremia zum Beispiel darf diese Botschaft Gottes den Israeliten, die unfrei sind und deren Land von Krieg verw\u00fcstet wurde, zusprechen: <strong>Gott spricht: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie tr\u00f6sten und leiten.<\/strong> (Jer.31,9) Daraus konnten die Kinder Gottes (und so auch wir) ableiten: Wir sind Gott nicht egal, er hat alles in der Hand. Auch das, was uns qu\u00e4lt und Not macht und &#8211; er wei\u00df Hilfe f\u00fcr jede\/n von uns und will sie auch geben. Wie Gott das macht, ist die Frage, die wohl alle Menschen besonders besch\u00e4ftigt. So viele wir sind, so unterschiedlich werden Gottes Wege auch sein, uns zu tr\u00f6sten und zu leiten. Der eindr\u00fccklichste Weg ist, dass er sich in <strong>Jesus Christus<\/strong> an unsere Seite gestellt hat, mit und f\u00fcr uns gelitten hat, starb und auferstand. Aber auch <strong>Gottes Wort<\/strong> und <strong>seine Boten<\/strong> bringen Licht in unsere Dunkelheit. In der <strong>Gemeinschaft der Glaubenden<\/strong> ist er uns nahe und <strong>das Gespr\u00e4ch mit ihm<\/strong>, das Gebet, ist eine wichtige Quelle des Trostes und der Wegweisung. Blaise Pascal, der Naturwissenschaftler, Philosoph, Erfinder, Schriftsteller und Christ hat uns ein wertvolles Zeugnis f\u00fcr den Trost durch Gebet mit seinem Krankengebet hinterlassen. Er wurde nur 39 Jahre alt und lebte seit dem 16. Lebensjahr mit st\u00e4ndigen Schmerzen in den Beinen, die durch L\u00e4hmungserscheinungen hervorgerufen wurden. Im elften der 15 Gebete schreibt er: \u201eVerleihe mir die Gnade, Herr, deinen Trost mit meinen Schmerzen zu verbinden, damit ich als Christ leide. Ich bitte nicht darum, der Schmerzen \u00fcberhoben zu werden\u2026; aber ich bitte darum, den Schmerzen der Natur nicht ausgeliefert zu sein ohne die Tr\u00f6stungen deines Geistes \u2026. Ich bitte nicht darum, eine \u00dcberf\u00fclle des Trostes zu haben ohne irgendeinen Schmerz\u2026. Ich bitte auch nicht darum, in einer \u00dcberf\u00fclle der Leiden zu sein ohne Tr\u00f6stung\u2026. Aber ich bitte darum, Herr, miteinander f\u00fchlen zu d\u00fcrfen die Schmerzen der Natur f\u00fcr meine Verfehlungen und die Tr\u00f6stungen deines Geistes durch deine Gnade. Denn das ist der wahre Stand des Christseins. Ich m\u00f6chte nicht Schmerzen f\u00fchlen ohne Trost, sondern Schmerzen und Trost miteinander, damit ich endlich dahin komme, nur deinen Trost ohne allen Schmerz zu f\u00fchlen \u2026.\u201c Weiter schreibt Pascal sinngem\u00e4\u00df: Die Leiden deiner Kinder linderst du und tr\u00f6stest sie durch die Gnade, dass du in Jesus Christus zu uns gekommen bist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das m\u00f6ge uns Gott schenken, dass wir durch den Blick auf Christus Gottes N\u00e4he und seine Leitung erfahren, bis unser Leben bei Gott seine Vollendung findet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Ihr&nbsp;<em>E. Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#november2020\">Oktober 2020<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">der Prophet Jeremia &#8211; er wirkte um 600 v. Chr. &#8211; wird von Gott beauftragt, seinem Volk, das nach Babylon verschleppt wurde, eine Botschaft zu \u00fcberbringen. Die Menschen hatten Sehnsucht nach ihrer Heimat, nach Jerusalem und hofften auf eine baldige R\u00fcckkehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Jeremia muss ihnen etwas mitteilen, was keinen Freudentaumel ausl\u00f6st. Das Volk Israel soll sich auf 70 lange Jahre in Babylon einrichten; es soll sesshaft werden, Familien gr\u00fcnden, sich in der Fremde engagieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201eSucht der Stadt Bestes, und betet f\u00fcr sie zum HERRN; denn wenn\u2019s ihr wohlgeht, so geht\u2019s euch auch wohl.\u201c <\/strong>(Jeremia 29,7) Das ist Gottes Botschaft an die Israeliten in Babylon. Babylon soll zu einem lebenswerten Ort f\u00fcr sie werden, durch ihr Zutun. Gott fordert sie heraus, sich auf diese Stadt, auf das fremde Land einzulassen und ihr Lebensumfeld zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gilt dieses Bibelwort nur dem Volk Israel? Wie h\u00f6ren wir es f\u00fcr uns?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich denke, auch wir sollen diese Worte ernst nehmen und dar\u00fcber nachdenken, was sie uns heute zu sagen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Der Stadt Bestes suchen<\/em><\/strong> &#8211; da f\u00e4llt uns so vieles ein, was im Argen liegt. Und wie schnell sind wir dabei, ein Klagelied anzustimmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Sucht der Stadt Bestes<\/em><\/strong> &#8211; bedeutet das nicht auch, dass wir uns daf\u00fcr einsetzen, dass sich in unserem Umfeld Dinge zum Besseren ver\u00e4ndern? Dass wir Zeit und Kraft investieren f\u00fcr die Menschen in unserem Ort?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein ganz besonderer Auftrag geht an uns als christliche Gemeinde: <strong><em>\u201eBetet f\u00fcr sie (die Stadt) zum Herrn!\u201c<\/em><\/strong> Sind wir uns da unserer Verantwortung, die wir f\u00fcr unseren Ort haben, bewusst?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Gemeinde kommen wir diesem Auftrag im Gottesdienst und auch im Gebetskreis nach. Doch auch im pers\u00f6nlichen Gebet, in aller Stille zu Hause, kann jede und jeder von uns seinen Beitrag dazu leisten. F\u00fcr mich ist es immer wieder hilfreich, durch unseren Ort zu gehen (oder mit dem Fahrrad zu fahren) mit der Bitte im Herzen, dass Gott mir Menschen und Situationen wichtig werden l\u00e4sst, f\u00fcr die ich gezielt beten kann. Wie oft habe ich schon erlebt, dass Gott eingegriffen und Ver\u00e4nderung bewirkt hat!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ver\u00e4nderung beginnt heute, nicht erst in der Zukunft. Auch das ist die Botschaft des Jeremia an sein Volk. 70 Jahre sind eine lange Zeit. Das Leben soll <strong>jetzt<\/strong> gestaltet werden, in der Fremde, nicht erst nach der R\u00fcckkehr in die Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen wir uns herausfordern von diesem alten Bibelwort? Lassen Sie uns Hoffnung und Frieden in unseren Ort tragen, den Menschen von Gottes Liebe erz\u00e4hlen und f\u00fcr unseren Ort und die Menschen, die hier leben, beten. Und dann mit offenen Augen die Ver\u00e4nderungen, die geschehen, wahr nehmen und Gott daf\u00fcr danken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zweite Teil des Monatsspruches beinhaltet eine Zusage: <strong><em>\u201eDenn wenn\u2019s ihr (der Stadt) wohlgeht, so geht\u2019s euch auch wohl.\u201c<\/em><\/strong> Das durfte das Volk Israel damals erleben &#8211; darauf d\u00fcrfen wir auch heute vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen ganz neuen Blick auf \u201eunsere Stadt\u201c w\u00fcnscht Ihnen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Angelika Mischinger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a>September 2020<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<br>der amerikanische Pastor, Professor und Evangelist Tony Campolo erz\u00e4hlt in einem Buch eine Geschichte, die ihm ein Freund aus Australien berichtete. Diese Begebenheit l\u00e4sst uns durch das Handeln eines Lehrers den Monatsspruches besser verstehen:<br><strong>\u201eJa, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich vers\u00f6hnt hat.\u201c<\/strong> (2.Kor,5,19)<br>Ein Junge, Billy, hatte eine j\u00fcngere behinderte Schwester, die sich nur mit dem Rollstuhl vorw\u00e4rts bewegen konnte. Als Annie in die Schule kam, \u00fcbernahm er es, sie im Rollstuhl zur Schule zu fahren und sorgte auch daf\u00fcr, sie von Klassenraum zu Klassenraum zu bringen, wenn es erforderlich war. Er k\u00fcmmerte sich gern um seine Schwester. Ja, er war stolz, dass er f\u00fcr ihr Wohlergehen sorgen konnte. Als Billy in die vierte Klasse kam, starb seine Schwester. Nun war er seiner Verantwortung f\u00fcr sie ledig. Das erleichterte ihn aber offensichtlich nicht, sondern machte ihn traurig und er zog sich immer mehr in sich zur\u00fcck. Es war, als k\u00f6nne er nichts mehr mit sich und seinem Leben anfangen. Und so sammelte sich immer mehr \u00c4rger \u00fcber ihn bei vielen Leuten an. Er hatte bald einen schlechten Ruf unter Lehrern und Mitsch\u00fclern. Ja, es schien, als w\u00fcrde er es sogar darauf anlegen.<br>Als Billy in die siebente Klasse versetzt wurde, bekam er einen neuen Klassenlehrer, Mr. Smith. Am ersten Schultag, Mr. Smith hatte die Akten seiner neuen Sch\u00fcler vorher genauestens gelesen, rief er Billy zu sich in seinen Vorbereitungsraum. Billy w\u00e4hnte neues Unheil auf sich zukommen, war sich aber keiner Schuld bewusst. Der Lehrer nahm Billys Sch\u00fclerakte in die Hand und sprach: \u201eBilly, in den Unterlagen stehen jede Menge schlechter Dinge \u00fcber dich!\u201c Billy sch\u00e4mte sich und lie\u00df den Kopf sinken. Doch nun geschah etwas, das er nie und nimmer erwartet h\u00e4tte. Mr. Smith zerriss die Unterlagen in kleine Fetzen, warf sie in den Papierkorb und sagte: \u201eIch habe deine Akte genau durchgelesen. Ich glaube kein Wort von dem, was darin steht!\u201c<br>Ein paar Tage sp\u00e4ter stellte die Gemeindehelferin in der Sonntagsschule den Kindern und Jugendlichen, unter denen auch Billy war, die Frage: \u201eKennt ihr jemanden, der wie Jesus ist?\u201c Nach kurzem Z\u00f6gern meldete sich Billy: \u201eIch kenne jemanden. Mein Lehrer, Mr. Smith.\u201c\u2026<br>Das ist ein sch\u00f6ner Vergleich f\u00fcr Gottes Liebe, die wir durch Jesus Christus erfahren.<br>In der Akte eines jeden von uns haben sich im Laufe der Jahre so viele Dinge angesammelt, die Gott nicht gefallen k\u00f6nnen. Wir fragen nur allzu oft nicht danach, wie er sich unser Leben vorgestellt hat. Gott ist nicht gl\u00fccklich dar\u00fcber und die mit uns klar kommen m\u00fcssen und wir sicher auch nicht. Das steht nun zwischen uns, Gott und unseren Mitmenschen. Und es macht uns selbst auch kaputt. Da muss einer was tun, sonst leben wir im Unfrieden. Und da sagt nun Gott zu uns: \u201eGib her! Ich zerrei\u00df das alles. Es spricht nicht mehr gegen dich, weil Jesus Christus das f\u00fcr Dich beglichen hat. Damit kannst du neu, von vorn anfangen.\u201c<br>Ist das nicht gro\u00dfartig?! Und wir k\u00f6nnen es immer wieder neu in Anspruch nehmen, die Vers\u00f6hnung mit Gott. Das macht etwas mit uns, so wie mit Billy.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Ihr E. Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a>Juli\/August 2020<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">in der Bibel gibt es Geschichten, die mich seit Kindertagen begleiten. Diese k\u00f6nnte ich aus dem Stehgreif erz\u00e4hlen. Sicher geht es vielen von Ihnen genauso.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine dieser Erz\u00e4hlungen handelt vom Propheten Elia, nachzulesen im 1. Buch der K\u00f6nige ab Kapitel 17. Es lohnt sich, die Texte einmal im Zusammenhang zu lesen. Einige Begebenheiten, f\u00fcr die damalige Zeit durchaus normal, befremden uns heute. Doch es geht um Elia und seine Erlebnisse mit Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elia hatte Gott auf wunderbare Weise erlebt und sich auf Gottes Gehei\u00df mit K\u00f6nig Ahab und vor allem mit dem heidnischen G\u00f6tzenkult, den dessen Frau Isebel mit ins Land gebracht hatte, angelegt. Deshalb wollte Isebel Elia umbringen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elia flieht in die W\u00fcste und will nur noch eines: Sterben! Am Tiefpunkt seines Lebens legt er sich unter einem Wacholder schlafen und will nicht mehr aufwachen. Fertig mit der Welt und auch fertig mit Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Gott ist noch lange nicht fertig mit ihm. Auf ganz f\u00fcrsorgliche Weise begegnet er Elia in Gestalt eines Engels, der ihn aufweckt und zum Essen auffordert. Ger\u00f6stetes Brot und ein Krug Wasser stehen bereit. Elia isst und trinkt und schl\u00e4ft weiter. Er ist vollkommen ersch\u00f6pft und Gott gesteht ihm die Erholung zu. Ein zweites Mal weckt ihn der Engel und fordert ihn zum Essen und Trinken auf. Doch diesmal teilt er Elia mit, dass noch ein weiter Weg vor ihm liegt. So lesen wir es im Monatsspruch f\u00fcr den Monat Juli:&nbsp;<strong>Der Engel des HERRN r\u00fchrte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.<\/strong>&nbsp;<em>(1. K\u00f6nige 19,7)<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn ich \u00fcber diese Verse nachdenke, komme ich neu ins Stauen. Ins Staunen dar\u00fcber, wie liebevoll und f\u00fcrsorglich Gott sich um Elia k\u00fcmmert. Wie er wei\u00df, was ihm dort in der W\u00fcste, in der Verlassenheit gut tut. Und wie er ihm eine Perspektive er\u00f6ffnet und ihm am Berg Horeb ganz neu begegnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geht es Ihnen nicht auch manchmal so? In der W\u00fcste Ihres Lebens f\u00fchlen Sie sich am Ende, allein gelassen von Menschen und auch von Gott?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele haben die letzten Monate wie eine W\u00fcstenzeit erlebt. Kontakte waren eingeschr\u00e4nkt, Abstand wurde gehalten, pers\u00f6nliche Begegnungen mit lieben Menschen waren nicht immer im gewohnten und ersehnten Ma\u00df m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich hoffe, dass Sie gerade in dieser Zeit erfahren haben, wie liebevoll Gott Ihnen \u2013 vielleicht auch in Gestalt eines Engels, der keine Fl\u00fcgel, daf\u00fcr aber zwei F\u00fc\u00dfe, zwei H\u00e4nde oder eine freundliche Stimme am Telefon hatte, begegnet ist. Vielleicht k\u00f6nnen wir in unseren Gemeindekreisen bei unseren n\u00e4chsten Treffen davon berichten, wie wir auf vielf\u00e4ltige Weise Gottes Zuwendung und N\u00e4he erlebt haben, wie er uns freundlich anger\u00fchrt hat wie der Engel in der Geschichte von Elia.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese W\u00fcstenzeit kann ja auch mit einem Nachdenken und H\u00f6ren verbunden gewesen sein, welchen Weg Gott weiter mit Ihnen gehen will. Dazu fehlt uns in der Hektik des Alltags oft die Ruhe und Stille. Dann gehen Sie mutig diesen Weg weiter. Wollen Sie uns davon erz\u00e4hlen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich freue mich schon jetzt auf viele ermutigende Berichte.<em>Angelika Mischinger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>Juni 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<br>stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie haben ein tief gehendes, gesundheitliches Problem und gehen deshalb zum Arzt. Sie werden nach einiger Wartezeit aufgerufen und nehmen im Sprech-zimmer Platz. Der Arzt begr\u00fc\u00dft Sie kurz, guckt aber nun, anstelle Sie einmal genauer zu untersu-chen, im Computer in Ihre Krankenakte, stellt nebenher ein paar Fragen, schreibt dann etwas am Computer und sagt dann zu Ihnen \u201eJa, \u2013 sie haben Xyz. Tun Sie dieses und jenes und nehmen Sie die Tabletten, die ich Ihnen verschreibe. Lassen Sie sich von der Schwester das Rezept geben und kommen Sie in 14 Tagen wieder. Auf Wiedersehen!\u201c<br>Ich vermute, Ihnen w\u00e4re es lieber gewesen, wenn Sie der Arzt zun\u00e4chst einmal auf Herz und Nieren ordentlich untersucht h\u00e4tte \u2013 oder?! Warum w\u00e4re das so?<br>Weil Sie dann w\u00fcssten, der Doktor kennt die derzeitigen Eigenheiten Ihres K\u00f6rpers und hat sich ein aktuelles Bild von den Problemen gemacht \u2013 so wird er auch ganz gezielt darauf eingehen k\u00f6nnen, was Sie beschwert.<br>Wir lernen in unserer modernen Zeit gerade wieder neu, dass wir Menschen viel komplexer sind, als die Wissenschaft jahrzehntelang meinte erkannt zu haben. Leib, Seele und Geist sind enger verbun-den, als wir ahnen. So k\u00f6nnen seelische Probleme oder ein kranker Geist den K\u00f6rper krank machen. Ein kranker K\u00f6rper wiederum kann Geist und Seele bedr\u00fccken.<br>Da ist tr\u00f6stlich zu wissen (vielleicht auch etwas be\u00e4ngstigend), was K\u00f6nig Salomo in seinem Gebet zur Einweihung des Tempels \u00e4u\u00dfert:&nbsp;<strong>\u201eDu allein kennst das Herz aller Menschenkinder.\u201c<\/strong>&nbsp;(1. K\u00f6n. 8,39)<br>Das hei\u00dft, vor Gott ist nichts verborgen und ich kann vor ihm auch nichts verbergen. Er kennt z.B. die dunklen Ecken unseres Herzens besser als wir selbst. Er kann auch dort Licht hin bringen, wo wir uns niemals wagen w\u00fcrden hinzuleuchten aus Angst vor dem, was wir dort finden. Vielleicht werden Sie jetzt sagen: \u201eSo eine Ecke braucht jeder, aus dem einen oder anderen Grund\u201c \u2013 das kann man wohl so sehen. Aber die Gefahren solcher Ecken d\u00fcrfen wir nicht untersch\u00e4tzen, denn dort f\u00fchlen sich Krankheitserreger wohl. Dort lauern sie darauf, auf andere Lebensbereiche \u00fcberzugreifen und uns krank zu machen. Wie sie nicht alle hei\u00dfen, diese Viren und Bazillen: verdr\u00e4ngte Schuld, Abh\u00e4ngigkeit, Vorurteile, verwehrte Vergebung, Egoismus, Unachtsamkeit \u2026<br>Wenn wir Gott bitten, in unserem Herzen Licht zu machen und beim Aufr\u00e4umen zu helfen, dann bekommen wir, was sich unser Patient in der kleinen Schilderung am Anfang des Textes von seinem Arzt gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Wir bekommen Zuwendung, eine fundierte Diagnose und Hilfe zur Heilung. Unser Leben wird dadurch leichter und die Entscheidungen, was wirklich wichtig ist, sind nicht mehr so schwierig. Lassen Sie sich doch von Gott einmal einen Gesundheitscheck machen. Am besten fangen Sie mit dem Doppelgebot der Liebe, den 10 Geboten oder dem Vaterunser an.<br><em>Ekkehard Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>Mai 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<br>wenn wir mit offenen Augen und Herzen durch unseren Alltag gehen, dann k\u00f6nnen wir aus&nbsp;<strong>allem<\/strong>&nbsp;etwas f\u00fcr unser Leben lernen und uns damit Gutes tun. Auch aus schlimmen Dingen, die uns widerfahren \u2013 so \u00e4hnlich schreibt Paulus in seinem Brief an die R\u00f6mer. Die Zeit der Pandemie geh\u00f6rt zum Beispiel auch dazu! Eines, woran ich zum wiederholten Mal erinnert werde, ist: So vieles, was wir als selbstverst\u00e4ndlich erachten, ist eben nicht selbstverst\u00e4ndlich: Begegnung, Stille, Hilfe, Gesundheit, Zuspruch\u2026 Vielleicht schreiben Sie sich jetzt einmal auf einen Zettel, was Sie in dieser Hinsicht in den vergangenen Wochen gelernt haben (damit Sie es nicht vergessen)\u2026<br>Nehmen wir nun einmal das Miteinander. Kein Kontakt zu den Kindern und Enkeln, die anderswo wohnen; Besuche vermeiden; kein ermutigender H\u00e4ndedruck und keine Umarmung; Beerdigungen in kleinstem Rahmen; keine Gottesdienste und und und.<br>Andererseits werden manche von Ihnen auf andere Weise erfahren haben, dass an Sie gedacht wird, auch wenn Begegnung nicht m\u00f6glich ist. Das tut gut, auch wenn wir es vielleicht gar nicht bewusst wahrnehmen. Auch das ist eine Lehre aus der Zeit der Ansteckungsgefahr \u2013 wie sehr wir einander brauchen \u2013 in verschiedenster Hinsicht.<br>So ist das Miteinander wichtig f\u00fcr unsere Beziehung zu Gott. Deshalb hat die Gemeinschaft der Glaubenden, jede Kirchengemeinde und damit auch unsere Kodersdorfer Kirchengemeinde, eine besondere Bedeutung! Gott hat es so eingerichtet, dass wir im&nbsp;<strong>Miteinander<\/strong>&nbsp;seine G\u00fcte, sein Entgegenkommen, seine Freundlichkeit, sein Mitgef\u00fchl, seine Nachsicht und sein Verzeihen, sprich \u2013 seine Gnade und Liebe sp\u00fcren. In der Begegnung im Gottesdienst, in den Kreisen und dar\u00fcber hinaus ist Gott uns nahe und tut uns Gutes. Er will unser Leben und unseren Mangel erg\u00e4nzen \u2013 durch andere Menschen in unserer Gemeinde.<br>Eine kleine Geschichte aus einem Andachtsbuch macht das eindr\u00fccklich deutlich: Vier Jungs spielen an einem See. Beim Herumtoben f\u00e4llt einer von ihnen ins Wasser. Die Sachen werden schwer, er kann nicht richtig schwimmen und droht zu ertrinken. Der l\u00e4ngste von den Jungs kann ihn schlie\u00dflich am Wickel packen und aus dem Wasser ziehen. Sp\u00e4ter werden sie gefragt, was sie getan haben. Der Erste sagt: \u201eIch bin ins Wasser gefallen.\u201c Der Zweite darauf: \u201eIch hab ihn rausgezogen.\u201c Der Dritte: \u201eIch hab den Langen festgehalten, damit er nicht auch noch ins Wasser f\u00e4llt.\u201c Und der Kleinste sagt: \u201eIch hab laut um Hilfe geschrien.\u201c Jeder hat auf seine Art das getan, was er konnte und was dran war. Einer kam in Not \u2013 egal warum. Es muss geholfen werden. Der Zweite setzt seine Kraft ein, packt zu und hilft. Der Dritte sorgt daf\u00fcr, dass das Vorhaben gelingen kann. Und der Vierte \u2013 macht laut, wo Hilfe n\u00f6tig ist, vor Gott und Menschen in Wort und Gebet: \u201eHelft, dass es gelingt\u201c!<br>So hat sich das Gott gedacht:&nbsp;<strong>Dient einander als gute Verwalter der vielf\u00e4ltigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!&nbsp;<\/strong>(1.Petr,4,10) Wenn wir auf diese Weise miteinander leben, werden unsere Probleme kleiner und wir erfahren segensreich Gottes N\u00e4he. Und das wird auch au\u00dferhalb unserer Gemeinde zu sp\u00fcren sein. Aus Schlimmem kann Gutes wachsen. Seien Sie&nbsp;<strong>aktiv<\/strong>&nbsp;ein Teil dieses Miteinanders, so wirkt Gott in Ihrem Leben.<br><em>Ekkehard Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>April 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<br>zun\u00e4chst ein kurzes Wort zur derzeitigen Situation:<br>Bei allen Sorgen, die wir uns wegen der Corona-Pandemie um unsere Lieben, um uns, um das Leben in unserem Land \u2013 ja auf der ganzen Erde machen, d\u00fcrfen wir neben den gebotenen Vorsichtsma\u00dfnahmen und dem Gebrauch des gesunden Menschenverstandes eines nicht vergessen: Wir haben eine Hoffnung, die durch nichts zerst\u00f6rt werden kann. Paulus beschreibt diese wundersch\u00f6n in seinem Brief an die Gemeinde in Rom: \u201eIch bin \u00fcberzeugt: Nichts kann uns von seiner Liebe trennen. Weder Tod noch Leben, weder Engel noch M\u00e4chte, weder unsere \u00c4ngste in der Gegenwart noch unsere Sorgen um die Zukunft, ja nicht einmal die M\u00e4chte der H\u00f6lle k\u00f6nnen uns von der Liebe Gottes trennen. Und w\u00e4ren wir hoch \u00fcber dem Himmel oder bef\u00e4nden uns in den tiefsten Tiefen des Ozeans, nichts und niemand in der ganzen Sch\u00f6pfung kann uns von der Liebe Gottes trennen, die in Christus Jesus, unserem Herrn, erschienen ist.\u201c (R\u00f6mer 8,38.39 \u2013 \u00dcbertragung \u201eNeues Leben\u201c) Da-ran wollen wir festhalten! Die folgende Betrachtung zum Monatsspruch ist ein beredtes Beispiel daf\u00fcr, dass diese Hoffnung belastbar ist:<br>Jedes Fr\u00fchjahr k\u00f6nnen wir Wunder erleben. Vermutlich werden Sie diese nicht einmal als solche wahrnehmen. Wir legen Samen in die Erde \u2013 \u00e4u\u00dferlich ist nicht zu merken, dass wir Leben in der Hand haben. Sobald aber der Same Erde, Wasser und W\u00e4rme sp\u00fcrt, w\u00e4chst aus ihm eine Pflanze \u2013 \u2026 ist das nicht h\u00f6chst erstaunlich?!<br>Weil das so verl\u00e4sslich geschieht, hat dieses Ereignis leider f\u00fcr uns das Wesen eines Wunders verloren. Vielleicht betrachten wir es auch nicht mehr als ein Wunder, weil die Pflanze w\u00e4chst, bl\u00fcht, aber dann geerntet und abgeschnitten wird, oder verdorrt?! Aber das ist schade, denn wir sehen dabei unserem Sch\u00f6pfer \u00fcber die Schulter.<br>Sei es, wie es sei, dieses Wunder wahrzunehmen, dar\u00fcber zu staunen und es zu bedenken, hilft uns, etwas \u00fcber uns Menschen zu lernen. Paulus, aus dessen 1. Brief an die Gemeinde in Korinth unser Monatsspruch ist, hat S\u00e4en und Wachsen als Gleichnis daf\u00fcr verwendet, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. \u201e<strong>Es wird ges\u00e4t verweslich und wird auferstehen unverweslich.<\/strong>\u201c (1.Kor.15,42)<br>Was in die Erde gelegt wird, ist die Grundlage f\u00fcr etwas Neues. Wir schlafen eben nicht nur, wie manchmal aus Scheu geredet wird, wenn jemand gestorben ist. \u201eMein Vater ist \u201eeingeschlafen\u201c \u201c, wird da manchmal gesagt, nur um nicht dieses endg\u00fcltige Wort \u201egestorben\u201c zu verwenden. Wenn wir aber schliefen, k\u00f6nnte danach nichts Neues werden. Es w\u00fcrde so weitergehen wie vorher, freilich auch mit all dem Sch\u00f6nen, das aber durch das Verrinnen der Zeit an Strahlkraft verliert und der Verg\u00e4nglichkeit anheimf\u00e4llt. Paulus schreibt einige Verse vor unserem Monatsspruch: \u201eWas du s\u00e4st, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.\u201c (V.36)<br>Den Weg der Samen hat Gott f\u00fcr uns auch gew\u00e4hlt. Da nun einmal der Tod in unserer Welt ist, Gott aber Gemeinschaft mit uns m\u00f6chte, musste er f\u00fcr uns einen Ausweg suchen. Diesen Ausweg hat Jesus Christus er\u00f6ffnet. Mit seinem Tod hat er ausgel\u00f6scht, was unseren Tod in die Welt brachte \u2013 die Trennung von der Quelle des Lebens, von Gott. Diese Trennung geschieht durch Ablehnung Gottes und dem daraus folgenden Tun dessen, was er nicht f\u00fcr gut h\u00e4lt. Und da Jesus mit seinem Leben diese Schuld beglichen hat, ist nun der Weg zur Quelle des Lebens offen \u2013 der Weg zu Gott. Jesus ist als Erster diesen Weg gegangen,&nbsp;<strong>das<\/strong>&nbsp;feiern wir zu Ostern.&nbsp;<strong>Jesus wurde zu Weihnachten ges\u00e4t verweslich und Christus erstand Ostern unverweslich auf!<\/strong>&nbsp;F\u00fcr uns ein Zeichen und Bild daf\u00fcr, dass der Weg der Samen auch unser Weg ist, wenn wir uns an Jesus Christus orientieren. Die Pflanze aber, die w\u00e4chst, ist ein anderes Leben, das Leben in Gottes Welt, das ewige Leben. Wir sind nicht zum Sterben, sondern zum Leben bestimmt. Deswegen nennt die Herrnhuter Br\u00fcdergemeine ihren Friedhof \u201eGottesacker\u201c.<br>Dar\u00fcber d\u00fcrfen wir uns freuen, so wie wir uns \u00fcber die sch\u00f6nen Blumen freuen, die jetzt aus der Erde sprie\u00dfen.<br><em>Ekkehard Salewski<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>M\u00e4rz 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser! \u201ePasst auf! Habt acht! Seid wachsam!\u201c \u2013 Was l\u00f6sen diese Worte bei Ihnen aus? Zum einen k\u00f6nnen sie bedrohlich wirken. Zum anderen sind sie eine liebevolle Mahnung und Warnung. Beim Monatsspruch f\u00fcr den Monat M\u00e4rz handelt es sich um solch eine Ermahnung aus Liebe. Im Markusevangelium lesen wir:&nbsp;<strong>Jesus Christus spricht: Wachet!&nbsp;<\/strong>(Mk 13,37) Doch weshalb sollen wir wachsam sein? Markus berichtet im 13. Kapitel seines Evangeliums davon, wie vier J\u00fcnger mit Jesus im Gespr\u00e4ch sind. Jesus gibt dabei einen Ausblick auf das Ende der Zeiten \u2013 vor seiner Wiederkunft. Da lesen wir von Kriegen, Naturkatastrophen, Verfolgung, falschen Propheten \u2026 Wenn wir uns umsehen und die Nachrichten verfolgen, scheint das alles gar nicht so weit weg zu sein. Deshalb sollen wir wachsam sein, sollen vorbereitet sein auf diese Zeit, damit rechnen, dass er ganz unverhofft wiederkommen wird. M\u00fcssen wir nun in Angst und Sorge leben? Auf gar keinen Fall! Jesus fordert uns auf, uns auf seine Worte zu verlassen, ihm zu vertrauen.&nbsp;<em>\u201eHimmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.\u201c<\/em>&nbsp;Diese Zusage gilt gerade in schwierigen Zeiten: Wenn uns Zukunfts\u00e4ngste qu\u00e4len, wenn Streit und Zank herrscht, wenn das Wetter Kapriolen schl\u00e4gt, wenn unsere Umgebung uns mitleidig bel\u00e4chelt, weil wir an Jesus Christus glauben. Gottes Wort macht uns Mut, das Vertrauen nicht zu verlieren. Wir d\u00fcrfen Hoffnung haben, weil Jesus selbst uns Hoffnung gibt. Wir d\u00fcrfen fr\u00f6hlich und dankbar unseren Weg gehen, weil Jesus f\u00fcr uns gestorben ist und mit uns auf dem Weg ist. Wir d\u00fcrfen uns freuen auf eine Zukunft bei ihm.&nbsp;<em>\u201eSeid fr\u00f6hlich in Hoffnung, geduldig in Tr\u00fcbsal, haltet an am Gebet!\u201c<\/em>&nbsp;Das rufen uns die Glocken, die von unserem Kirchturm erklingen, jeden Tag aufs Neue zu. Sie machen uns Mut, bei Jesus zu bleiben. Egal, wie die Umst\u00e4nde sind. Sie fordern uns auf, Hoffnung in die Welt zu tragen. Sie mahnen uns zu Geduld in schweren Zeiten. Und sie erinnern uns daran, wie wichtig das Gebet ist. Uns darauf zu besinnen, wof\u00fcr wir dankbar sein k\u00f6nnen und in der F\u00fcrbitte f\u00fcr die Menschen in unserem Dorf, in unserem Land, in unserer Welt einzutreten. Deshalb: Lasst uns mit wachen Sinnen durch unser Leben gehen und voller Hoffnung ein Licht in der Dunkelheit dieser Welt und Zeit sein.<em>Angelika Mischinger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>Februar 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser,<br>vom Perserk\u00f6nig Cyrus wird folgende Geschichte erz\u00e4hlt: Auf einem seiner Feldz\u00fcge hatte er den F\u00fcrsten eines kleinen Volkes mit Frau und Kindern gefangengenommen. Als sie vor ihn gef\u00fchrt wurden, betrachtete Cyrus den Mann, Frau und Kinder und fragte ihn nach einer Weile: \u201eWas gibst du mir, wenn ich dir die Freiheit zur\u00fcckgebe?\u201c Nach kurzer \u00dcberlegung antwortete der F\u00fcrst: \u201eDie H\u00e4lfte meines Reiches\u201c. Darauf der K\u00f6nig: \u201eUnd wenn ich auch deine Kinder freilasse?\u201c \u201eMein ganzes Reich\u201c. \u201eWas aber w\u00fcrdest du dann f\u00fcr deiner Gattin Freiheit geben?\u201c \u2013 so der Perserk\u00f6nig. Ohne zu z\u00f6gern antwortete der F\u00fcrst: \u201eMich selbst.\u201c Cyrus soll von dieser Antwort so beeindruckt gewesen sein, dass er die ganze Familie freigab, ohne ein L\u00f6segeld daf\u00fcr einzufordern. Auf dem Heimweg fragte der F\u00fcrst seine Frau, ob sie beobachtet habe, von was f\u00fcr edler Gesinnung der Perserk\u00f6nig sei. Darauf soll seine Frau erwidert haben: \u201eIch habe nur den gesehen, der bereit war, sich selbst als L\u00f6segeld f\u00fcr meine Freiheit zu geben.\u201c<br>Sowohl das Angebot des Verzichts auf die eigene Freiheit als auch das Wahrnehmen dieser Opferbereitschaft hat sicher das F\u00fcrstenpaar noch st\u00e4rker miteinander verbunden, wie Sie sich vermutlich gut vorstellen k\u00f6nnen.<br>Wenn wir \u00fcber dieses zu Herzen gehende Beispiel staunen und beeindruckt, wenn nicht gar wehm\u00fctig darauf schauen, so kann uns das ein wenig helfen zu verstehen, was Paulus mit seinem Satz meint:&nbsp;<strong>\u201eIhr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte\u201c<\/strong>&nbsp;(1.Kor.7,23).<br>Die Frau des F\u00fcrsten hatte keinen Blick f\u00fcr Pracht, Edelmut und Macht des Perserk\u00f6nigs. Sie hat den gesehen, der bereit war, seine Freiheit, ja wenn erforderlich, sein Leben f\u00fcr sie zu geben. So etwas bleibt nicht ohne Einfluss auf die Beziehung zueinander und bewahrt vor falschen Abh\u00e4ngigkeiten.<br>Paulus sagt: Jesus war nicht nur Willens, sich f\u00fcr einen jeden von uns zu opfern, er hat es auch getan. Und nun m\u00fcssen wir uns fragen lassen: Schauen wir auch liebevoll und dankbar auf Jesus Christus \u2013 so wie die F\u00fcrstin auf ihren Mann schaute? Oder nehmen wir das gar nicht mehr wahr, weil es doch so lange her ist, weil Jesus uns doch nicht so nahe ist, wie es sich Mann und Frau sind?<br>Schauen wir eher auf Menschen und Dinge, die uns vermeintlich n\u00e4her sind oder wichtiger f\u00fcr uns?<br>Aber gibt es wirklich etwas Wichtigeres, als dass uns jemand von Verlorensein, Gottesferne und entw\u00fcrdigenden Abh\u00e4ngigkeiten freigekauft hat?<br>Kein Mensch, keine Idee und kein noch so wertvolles Objekt ist es wert, dass sie unser Interesse so mit Beschlag belegen, dass wir Jesus Christus aus dem Blick verlieren. Wir sind durch ihn teuer erkauft!<br>Ihr&nbsp;<em>GOTTFRIED SEIDEL<\/em>&nbsp;vom Bahnhof.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a>Januar 2020<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>GOTT IST TREU.<\/strong>&nbsp;Welch ein Mut machender Text zu Beginn des neuen Jahres. Hoffentlich auch f\u00fcr Sie, liebe Leserin und lieber Leser. Einer ist treu trotz all den Erfahrungen mit dem Gegenteil.<br>Besonders am Anfang eines Jahres wird manchem bewusst, wie untreu man sich selbst sein kann. Viele gute Vors\u00e4tze sind bereits nach ein paar Tagen vergessen oder bereiten ein schlechtes Gewissen.<br><strong>GOTT IST TREU.<\/strong>&nbsp;Gott ist zun\u00e4chst sich selbst treu. Er kann nicht anders. Sein Name ist Programm.<br>So sprach Gott zu Mose:&nbsp;<em><strong>Ich werde sein, der ich sein werde.&nbsp;<\/strong><\/em>Mit diesem Namen autorisiert,<br>spricht Mose dann zu seinem Volk, den Israeliten, und f\u00fchrt sie bis an die Grenzen des \u201eGelobten Landes\u201c. Das ist mit wunderbaren, aber auch mit echten Grenz-Erfahrungen verbunden.<br><strong>GOTT IST TREU.<\/strong>&nbsp;Anhand der Bibel, kann das zur\u00fcckverfolgt werden bis Abraham, dem Erzvater des Gottesvolkes. Da geht es zun\u00e4chst um die Bundestreue. Im 1. Buch Mose spricht Gott zu Abraham:&nbsp;<em><strong>Du aber halte meinen Bund, du und deine Nachkommen, von Generation zu Generation.<\/strong><\/em>&nbsp;Abraham konnte Gottes Treue ebenfalls mit Treue beantworten.<br>Die Linie von diesem Gespr\u00e4ch zwischen Abraham und seinem, unserem Gott, ist eine lange weltweite Geschichte von Treue, Umkehr und Neubeginn. Die Treue dieses von Gott auserw\u00e4hlten Einzelnen hat sich in wunderbarer Weise vervielfacht. Von Israel ausgehend sind Abrahams \u201eNachkommen\u201c auf der ganzen Welt so zahlreich wie Sterne am Himmel. Es ist eine Treuegeschichte, die, wie uns allen zugesagt ist, einmal in Gottes Ewigkeit ihre Kr\u00f6nung finden wird. Mit Gottes und Abrahams Treue begann eine umfassende Heilswanderung, die sich in eben dieser Ewigkeit vollenden wird. Es hat klein begonnen und Bedeutung f\u00fcr die ganze Welt gewonnen. Unermesslich ist Gottes Treue. Erfahrbar f\u00fcr mich war sie j\u00fcngst in unserer Kirchengemeinde.<br>Ein Jahr vor Ablauf der Legislaturperiode des Gemeindekirchenrates wurde deutlich, dass ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte der Mitglieder bei der n\u00e4chsten Wahl nicht mehr zur Verf\u00fcgung stehen werden. Vier Personen wollten altersbedingt ihr Amt zur Verf\u00fcgung stellen und zwei traten aus pers\u00f6nlichen bzw. famili\u00e4ren Gr\u00fcnden nicht mehr an.<br>Das war zun\u00e4chst frustrierend. Aber wir konnten Gottes Hilfe erleben. Es fanden sich gen\u00fcgend Gemeindeglieder, die bereit zur Kandidatur und auch zur Mitarbeit im Leitungsgremium unserer Kirchengemeinde waren.<br>Am 8. Dezember 2019, eine Woche nach Beginn des neuen Kirchenjahres, konnte ein arbeitsf\u00e4higer Gemeindekirchenrat eingesegnet werden. Darin sehe ich Gottes Treue und das macht mich dankbar. Es best\u00e4rkt mich in dem Glauben, dass dieser treue Gott zwar nicht alle meine W\u00fcnsche und Erwartungen, aber jede seiner Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt.<br>Die Gemeinde m\u00f6chte ich hiermit ermuntern, Gottes Treue t\u00e4glich mit unserer Treue zu beantworten. Als Gebetsempfehlung ein Liedvers aus unserem Gesangbuch (EG 347,6):<br><em><strong>Ach bleib mit deiner Treue bei uns, mein Herr und Gott;<br>Best\u00e4ndigkeit verleihe, hilf uns aus aller Not.&nbsp;<\/strong><\/em>Mit herzlichen Segensw\u00fcnschen f\u00fcr das Jahr 2020 gr\u00fc\u00dft Sie alle Ihr E.Ihr&nbsp;<em>GOTTFRIED SEIDEL<\/em>&nbsp;vom Bahnhof.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dezember 2020 Liebe Leserin, lieber Leser, diese Advents- und Weihnachtszeit wird anders sein als sonst. Vieles, auf das wir uns sonst freuen, wird wahrscheinlich nicht so m\u00f6glich sein, wie wir es kennen und lieben. Besuche &#8211; sind vielleicht nur begrenzt m\u00f6glich. Feiern in gr\u00f6\u00dferem Rahmen &#8211; m\u00fcssen wahrscheinlich ausfallen. Weihnachtskurzgottesdienste &#8211; k\u00f6nnen nur mit Karte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=1522\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Archiv 2020<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1522","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1522"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1522\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1704,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1522\/revisions\/1704"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}