{"id":2124,"date":"2025-12-30T21:10:12","date_gmt":"2025-12-30T19:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=2124"},"modified":"2026-06-30T21:54:04","modified_gmt":"2026-06-30T19:54:04","slug":"archiv-2026","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=2124","title":{"rendered":"Archiv 2026"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Januar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Neue Jahr macht alles neu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">als ich die Jahreslosung f\u00fcr 2026 \u201eGott spricht: Siehe, ich mache alles neu!\u201c (Off 21,5) las, dachte ich, das passt ja wunderbar. Wir geben zum neuen Jahr ein neu gestaltetes Kirchenblatt heraus, wir f\u00fchren im Januar die neu gew\u00e4hlten Gemeindekirchenr\u00e4te ein. Manches wird anders, neu werden \u2013 wie zutreffend. Aber dann kam mir ein anderer Gedanke. Was sind das f\u00fcr Neuerungen, die wir da planen und durchf\u00fchren? Bei Lichte betrachtet sind es kleine Schritte. Wie gro\u00df ist dagegen Gottes Ansage: \u201eSiehe, ich mache alles neu!\u201c Gott verspricht, dass es am Ende alles gut wird. Gott verhei\u00dft eine neue Welt, in der Friede und Gerechtigkeit sich k\u00fcssen. Da gehen Ehrlichkeit und Menschenliebe Hand in Hand. In Gottes Welt wird es keine Tr\u00e4nen, kein Leid, kein Schmerz und keinen Tod mehr geben. All das wird in Gottes Liebe aufgel\u00f6st. Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, so ist es noch nicht das Ende. Darauf hoffen wir Christen. Wir sind frei, unser Leben in der Perspektive auf das kommende Neue, das Gott schaffen wird, zu leben. Das gute Ende gibt uns den Ma\u00dfstab f\u00fcr die Gestaltung unseres Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mancher wird auf dem Titelblatt auch den Monatsspruch f\u00fcr den Januar 2026 gelesen haben. Er lautet: \u201eDu sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.\u201c (5. Mo 6,5) Du sollst, du musst, mach dies, tu jenes\u2026 das h\u00f6ren wir nicht so gern. Wir f\u00fchlen uns bevormundet, unserer Freiheit beraubt. Diese Sicht ist ein Missverst\u00e4ndnis der Gebote Gottes. Gott will uns nicht g\u00e4ngeln. Ganz im Gegenteil. Die Gebote setzen den Freiraum, in dem wir unser Leben entfalten d\u00fcrfen. Du brauchst nicht zu l\u00fcgen. Du musst nicht stehlen. Du brauchst dich nicht in die Beziehungen anderer Menschen einzumischen. Du musst nicht neidisch sein. Du bist frei. Du musst nicht dein Haus, dein Auto oder dein Hobby verg\u00f6ttern. Auch keinen anderen Menschen. \u201eLiebt Gott von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit aller Kraft!\u201c Das ist der Rahmen, in dem wir unsere Freiheit leben k\u00f6nnen. Wer meint, es gibt unbegrenzte Freiheit, der irrt. Der Bezug auf unseren Herrn und Heiland gibt unserem Leben einen Rahmen und Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit den besten W\u00fcnschen f\u00fcr ein gesegnetes Neues Jahr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Ihr Pfarrer Ulf Schw\u00e4be<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Februar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Du sollst fr\u00f6hlich sein!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sollen wir fr\u00f6hlich sein, wenn uns etwas den Boden unter den F\u00fc\u00dfen wegrei\u00dft? Wenn wir Leid und Schmerz erleben? Wie k\u00f6nnen wir damit leben? Wie k\u00f6nnen wir eine Perspektive finden? Um es gleich vorweg zu sagen: Es gibt kein Patentrezept. Jede Situation ist anders und wir alle sind anders. Frei nach dem Theologen S\u00f6ren Kierkegaard gilt: \u201eLeben muss man sein Leben vorw\u00e4rts, verstehen kann man es nur r\u00fcckw\u00e4rts.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einer schlimmen Diagnose, darauf folgenden Untersuchungen, OP, Bestrahlungen und Chemotherapien sagen viele der behandelnden \u00c4rzte, es sei ein Wunder, dass ich noch am Leben bin. Mein Leben hat sich ver\u00e4ndert. Nicht so wie ich es mir vorgestellt oder gew\u00fcnscht habe. Und doch freue ich mich \u00fcber all die Bewahrung und das Gute, das Gott mir schenkt. Ich bin dankbar f\u00fcr Familie, Freunde und Christen, die f\u00fcr mich beten oder einfach da sind, wie unser treuer Gott. Viele kleine und ganz andere Dinge werden wichtig und trotz allem kann ich mit dem Monatsspruch sagen: \u201eDu sollst fr\u00f6hlich sein und dich freuen \u00fcber all das Gute, das der HERR, dein Gott dir und deiner Familie gegeben hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus der Sicht von Ostern ist der schwerste Stein schon weggerollt. Der schwerste der ganzen Steine im Leben: f\u00fcr mich und auch f\u00fcr dich!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir brauchen uns nicht mehr m\u00fchevoll abstrampeln f\u00fcr das neue Leben in Christus, auf das wir alle zugehen. Wir erleben es jetzt schon, auch wenn es nicht immer nach unseren Vorstellungen und Tr\u00e4umen verl\u00e4uft. Ich bin reich beschenkt trotz allem und wegen allem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich will dankbar sein f\u00fcr mein Leben, so wie es jetzt nun mal ist, mit allen Zick-Zack-Kurven. Eine Haltung, die wir mit anderen teilen k\u00f6nnen. Gott sorgt f\u00fcr mich und f\u00fcr dich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lasst uns das weiter sagen und nicht vergessen, gerade jetzt. Gott geht mit auf unserem Weg!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gr\u00fc\u00dft Sie herzlich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ihre <em>Beate Steinert<\/em> (Gemeindep\u00e4dagogin)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da weinte Jesus.                                                                 Johannes 11,35<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Monatsspruch f\u00fcr den M\u00e4rz l\u00e4sst einen etwas ratlos zur\u00fcck. Warum weint Jesus? In welcher Situation befand er sich? Wieso hat sich der sonst so souver\u00e4ne Jesus nicht im Griff?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bibel ist vielfach vom Zorn Gottes, aber viel mehr von seinem Erbarmen und seiner Barmherzigkeit die Rede. Es ist uns vertraut, dass Gott mit seinen Menschen mitempfindet. In der Antike nahmen die G\u00f6tter der Griechen und der anderen V\u00f6lker wenig Anteil am Ergehen der Menschen. Die Menschen waren eher Spielball der Launen der G\u00f6tter. Dies sieht der biblische Glaube ganz anders. Die Bemerkung, dass Jesus in Tr\u00e4nen ausbrach, zeigt einen empfindsamen Gottessohn. Er ist wirklich Mensch geworden. Er empfindet Trauer und Mitleid. Er ist kein abgehobener Gott, den das alles nichts angeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Evangelist Johannes berichtet vom Weinen Jesu im Zusammenhang der Auferweckung des Lazarus. Als ihm die schluchzende Maria und die weinende Trauergemeinde zeigen, wo sich das Grab des Lazarus befindet, bricht auch Jesus in Tr\u00e4nen aus. Er ist voller Mitgef\u00fchl f\u00fcr seine Freunde und die Trauernden. Jesus nimmt echt Anteil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind nun in der Passionszeit angekommen. In diesen Wochen bedenken wir das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz f\u00fcr alle Menschen auch f\u00fcr uns. In der alten Kirche wurde heftig darum gestritten, ob Gott die sterbliche H\u00fclle des Jesus von Nazareth vor seinem Leiden und Sterben verlas-sen h\u00e4tte. Denn Gott k\u00f6nnte doch nicht leiden und sterben. Es setzte sich aber eine andere Erkenntnis durch. Gott setzte sich in Jesus ganz real dem menschlichen Leiden aus. Er nahm es auf sich, um mit seinen Menschen solidarisch zu sein. Er weint mit uns. Er leidet mit uns. Er tr\u00e4gt alle menschlichen N\u00f6te mit, weil er sie kennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Gewissheit, dass wir nie von Gott verlassen sind, gr\u00fc\u00dfe ich Sie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Ihr Pfarrer <em>Ulf Schw\u00e4be<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monatsspruch f\u00fcr April<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johannes 20,29<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ostern \u2013 Christi Auferstehung und die Kraft zum Aufstehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ostern ist etwas Unglaubliches geschehen. Die uralte Erfahrung \u201eTot ist tot\u201c stimmt nicht mehr. Gottes Macht ist st\u00e4rker als der Tod. Wir Men-schen sind Augenwesen. Wie oft wird gesagt: Ich glaube nur, was ich sehe! Da k\u00f6nnen viele den \u201eungl\u00e4ubigen\u201c Thomas gut verstehen.<br>Aber doch gibt es viel mehr, als wir mit den Augen wahrnehmen und mit dem Verstand begreifen k\u00f6nnen.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich glaube an mehr, als ich sehen kann.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich glaube an die G\u00fcte und an die Freundschaft.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich sp\u00fcre manchmal Zorn und Wut.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich bin manchmal tief traurig.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich glaube an den Mut, der aus Vertrauen erw\u00e4chst.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich vertraue darauf, dass ich im Leben geborgen bin.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich f\u00fchle mich manchmal ohnm\u00e4chtig und hilflos.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich denke manchmal, ich kann gar nichts bewegen.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich hoffe auf die Kraft von Gott, die mich aufstehen l\u00e4sst<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; allen Widrigkeiten zum Trotz.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich glaube an die Macht der Liebe.<br>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ich glaube an mehr, als ich sehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Eine gesegnete Osterzeit w\u00fcnscht Ihnen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ihr Pfarrer <em>Ulf Schw\u00e4be<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mai<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele. (Hebr\u00e4er 6,19)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schreiber des Hebr\u00e4erbriefes gebraucht ein verst\u00e4ndliches und starkes Bild. Er vergleicht die Hoffnung, die wir als Christen haben, mit einem Anker. Ein Anker h\u00e4lt ein Schiff im Sturm fest und gibt Stabilit\u00e4t, auch wenn Wind und Wellen dem Schiff zusetzen. Er ist f\u00fcr das Auge nicht sichtbar, doch die Wirkung ist zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir kommen von Ostern her und wurden neu daran erinnert, dass Jesus Christus nicht im Tod geblieben ist, dass Gott ihn zur\u00fcck ins Leben gerufen hat. Das ist der Grund, warum wir Hoffnung haben d\u00fcrfen, Hoffnung \u00fcber den Tod hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir unser Leben auf Jesus gr\u00fcnden, hat der Tod keine Macht mehr \u00fcber uns. Dann d\u00fcrfen wir wissen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist. Das bedeutet f\u00fcr uns, dass unsere Hoffnung einen festen Grund hat. Sie tr\u00e4gt uns, wenn die St\u00fcrme des Lebens um uns toben, wenn alles um uns herum ins Wanken kommt. Diese Hoffnung bringt Stabilit\u00e4t in unser Leben, sie tr\u00e4gt uns auch durch Krisen und schwere Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerhard Schnitter dr\u00fcckt es in einem Lied so aus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Alle Hoffnungen der Welt vergehn und es bleibt nur banges Sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch weil wir in dir die Hoffnung sehn, sind wir schon jetzt geborgen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir d\u00fcrfen uns daran erinnern lassen: Unsere Seele hat einen Anker, einen sicheren und festen Anker. Und dieser Anker hei\u00dft Jesus Christus. Ihm d\u00fcrfen wir vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzlich gr\u00fc\u00dft Sie<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\"><em>Angelika Mischinger<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Juni<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denkt an die Gefangenen, als w\u00e4ret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hebr\u00e4er 13,3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp; der Monatsspruch f\u00fcr den Juni zielte urspr\u00fcnglich auf die unsichere Situation der Christen in der Antike. Immer wieder gab es Wellen der Christenverfolgung. Viele Christen kamen ins Gef\u00e4ngnis oder wurden zu M\u00e4rtyrern. Der Hebr\u00e4erbrief ruft dazu auf, diese Menschen nicht zu vergessen, sondern ihnen beizustehen, sie zu besuchen und mit dem N\u00f6tigsten zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp; Gott sei Dank gibt es in unserem Land Glaubens- und Gewissensfreiheit. Das garantiert das Grundgesetz. Daf\u00fcr k\u00f6nnen wir wirklich dankbar sein. Eine kurze Recherche im Internet zeigt, dass dies auch in unserer Zeit nicht selbstverst\u00e4ndlich ist. In 78 L\u00e4ndern werden Christen verfolgt. Das bedeutet nicht, dass sie alle inhaftiert sind. Aber 380 Millionen Christen sind weltweit von Verfolgung bedroht. Wir sind gerufen, sie mindestens im Gebet zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp; Vielleicht hat der Monatsspruch f\u00fcr uns eine \u00fcbertragene Bedeutung? Kennen Sie das Gef\u00fchl, in den eigenen Sorgen und Problemen gefesselt zu sein? Geradezu darin gefangen wie in einem unsichtbaren Gef\u00e4ngnis. Suchtkranke reden von ihrer Sucht als Gef\u00e4ngnis. Manche Menschen stecken in schlimmen Erinnerungen fest und k\u00f6nnen das nicht hinter sich lassen. F\u00fcr andere ist Armut ein Gef\u00e4ngnis, das sie hindert, am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;&nbsp; Auch hier ermutigt uns der Monatsspruch einander beizustehen durch praktische diakonische Hilfe, durch Taten der N\u00e4chstenliebe und durch seelsorgerliche Begleitung. Jede helfende Tat, jedes Gebet und jede aufmerksame Geste ist wertvoll. Gott kennt die Situationen und N\u00f6te, die uns gefangen nehmen. Alles, was Menschen befreit, ist im Sinne Gottes. Alles, was Menschen ihre W\u00fcrde gibt, findet Gottes Wohlgefallen. So mahnt uns der Hebr\u00e4erbrief als Gottes Mitarbeiter t\u00e4tig zu werden f\u00fcr die \u201e\u00e4u\u00dferlich\u201c Gefangenen und f\u00fcr die \u201einnerlich\u201c Gefangenen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzliche Gr\u00fc\u00dfe aus den Kirchengemeinden Horka und Kodersdorf<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Ihr Pfarrer <em>Ulf Schw\u00e4be<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Juli\/August<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monatsspruch f\u00fcr Juli<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es str\u00f6me aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Amos 5,24<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Monatsspruch f\u00fcr August<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Johannes 10,10<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Leserinnen und Leser,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Recht haben und recht bekommen, ist zweierlei. So wird oft geklagt. Dieses Problem gab es bereits im alten Israel. Insbesondere die Schwachen waren benachteiligt. Dagegen protestiert der Prophet Amos im Namen Gottes. Recht und Gerechtigkeit sollen wie nie versiegendes Wasser flie\u00dfen. In Israel trocknen viele Fl\u00fcsse und B\u00e4che in der Trockenzeit aus. Diese ausgetrockneten Flussbetten werden \u201eWadis\u201c genannt. Erst mit der Regenzeit kommt das Wasser zur\u00fcck und mit dem Wasser kehrt das Leben zur\u00fcck. In biblischer Zeit war dieser Effekt noch viel ausgepr\u00e4gter, da es noch keine Bew\u00e4sserungssysteme gab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amos sagt: Recht und Gerechtigkeit sind wie Wasser. Sie erm\u00f6glichen Leben. Recht und Gerechtigkeit bringen Wachstum und Gedeihen. Und genau das ist Gottes Wille. Recht und Gerechtigkeit sollen wie Wasser in der Regenzeit str\u00f6men. Damit gibt es f\u00fcr jede und jeden ausreichend zum Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;Das f\u00fchrt meine Gedanken zum Monatsspruch f\u00fcr den August. Jesus erkl\u00e4rt: \u201eIch bin gekommen, um den Menschen das Leben zu geben, Leben im \u00dcberfluss.\u201c Jesus meint damit sicher nicht ein Leben in Saus und Braus. Es geht ihm um ein sinnvolles, erf\u00fclltes Leben. Ein Leben, in dem Recht und Gerechtigkeit den Ma\u00dfstab bilden. Ein Leben, in dem Mitmenschlichkeit, G\u00fcte und Nachsicht regieren. Jesus hat uns das vorgelebt. Das ist Gottes Wille.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left wp-block-paragraph\">Eine gesegnete Sommerzeit mit Leben in F\u00fclle w\u00fcnscht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\">Ihr Pfarrer Ulf Schw\u00e4be<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Januar Das Neue Jahr macht alles neu? Liebe Leserinnen und Leser, als ich die Jahreslosung f\u00fcr 2026 \u201eGott spricht: Siehe, ich mache alles neu!\u201c (Off 21,5) las, dachte ich, das passt ja wunderbar. Wir geben zum neuen Jahr ein neu gestaltetes Kirchenblatt heraus, wir f\u00fchren im Januar die neu gew\u00e4hlten Gemeindekirchenr\u00e4te ein. 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