{"id":743,"date":"2013-01-29T20:12:34","date_gmt":"2013-01-29T18:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=743"},"modified":"2013-01-31T20:00:03","modified_gmt":"2013-01-31T18:00:03","slug":"archiv-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=743","title":{"rendered":"Archiv 2009"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"oben\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>2009<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"#juliaugust2009\">Juli \/ August<\/a><br \/>\n<a href=\"#september2009\">September<\/a><br \/>\n<a href=\"#oktober2009\">Oktober<\/a><br \/>\n<a href=\"#november2009\">November<\/a><br \/>\n<a href=\"#dezember2009\">Dezember<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"dezember2009\" id=\"dezember2009\">f\u00fcr Dezember 2009<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nWoran denken Sie, wenn Sie das Wort <b>\u201eErl\u00f6sung\u201c<\/b> h\u00f6ren? &#8211; Wo begegnet es Ihnen im heutigen Sprachgebrauch und haben Sie es selbst schon einmal verwendet? &#8230; Nehmen Sie sich ruhig zwei bis drei Minuten Zeit, um \u00fcber diese Fragen nachzudenken, bevor Sie die Andacht weiterlesen. <\/p>\n<p>Erl\u00f6sung hat etwas mit \u201eHerausl\u00f6sung\u201c aus starren, lebensfeindlichen Zusammenh\u00e4ngen zu tun. Ich kann erl\u00f6st werden von Leid und Krankheit, von einer schweren Last oder aus Zw\u00e4ngen, die mich binden. So gesehen, wird sich nicht jede\/r von uns bei unserem Monatsspruch f\u00fcr Dezember angesprochen f\u00fchlen: <b>Gott spricht: Ich maerz2010will euch erl\u00f6sen, dass ihr ein Segen sein sollt. F\u00fcrchtet euch nur nicht und st\u00e4rkt eure H\u00e4nde. Sacharja 8,13<\/b><br \/>\nDas sind prophetische Worte an Israel. Gott hatte die Weltmacht Babylon \u00fcber Israel kommen lassen, um Israels Ungehorsam zu strafen. Der Tempel war zerst\u00f6rt, die f\u00fchrenden K\u00f6pfe von Israel waren in die weit entfernte Hauptstadt Babylon weggef\u00fchrt und das Volk lebte in Unfreiheit &#8211; voller Jammer, warum Gott das alles zulie\u00df.<br \/>\nDa l\u00e4sst sich verstehen, dass diese Worte den ge\u00e4ngsteten Seelen der Israeliten Hoffnung gaben.<br \/>\nWas aber haben diese 2500 Jahre alten Worte f\u00fcr eine Hoffnungsbotschaft <b>an uns<\/b>? Die meisten m\u00fcssen sich doch eher davor f\u00fcrchten, \u201eerl\u00f6st\u201c zu werden &#8211; herausgel\u00f6st aus den Zusammenh\u00e4ngen, in denen wir es uns doch recht gut eingerichtet haben.<br \/>\nWenn wir Advent feiern, dann nehmen wir in den Blick, dass auch wir Christen Erben dieser Verhei\u00dfung sind. Denn wir bedenken und feiern die Ankunft dessen, der aus dem j\u00fcdischen Volk zu einer Erl\u00f6sung f\u00fcr alle Menschen gekommen ist. Wir feiern die Ankunft des Jesus von Nazareth, von dem wir sagen, er ist der Gesandte Gottes &#8211; der <b>f\u00fcr uns<\/b> gestorben und auferstanden ist. Im gleichen Atemzug feiern wir, dass dieser Jesus Christus unsere Hoffnung ist, wenn er am Ende aller Tage kommen wird, um diese Welt zu richten.<br \/>\nIm Spannungsbogen dieser beiden Ereignisse finden wir uns in dem Wort des Propheten Sacharja wieder, wenn wir Advent feiern. Buchstabieren wir, was es da zu feiern gibt:<br \/>\nWir feiern, dass wir erl\u00f6st sind von: &#8211; \u2026dem Zwang, dass wir Menschen der Ma\u00dfstab f\u00fcr alles sein m\u00fcssen; &#8211; \u2026der Vorstellung, dass wir alles leisten m\u00fcssen; &#8211; \u2026der Tatsache, dass unser Leben in Ewigkeit verloren ist; &#8211; \u2026der Last, wir m\u00fcssen alles von diesem Leben erwarten; &#8211; \u2026der Sorge, wir k\u00f6nnten zu kurz kommen; &#8211; \u2026der Erfahrung, dass es Gerechtigkeit doch nie geben wird \u2026<br \/>\nAber, Erl\u00f6sung geschieht ja nicht nur von, sondern auch zu etwas. So weist uns unser Spruch darauf hin, dass wir erl\u00f6st sind zu: -\u2026 liebevollem Umgang mit unserer Welt und den Mitmenschen; -\u2026 furchtlosem Reden und Tun; &#8211;    hoffender Zuversicht \u00fcber die Grenzen des Todes hinaus; &#8211;    richtungweisendem Leben; &#8211;    fr\u00f6hlicher Heilsgewissheit.<\/p>\n<p>So viele Gesichtspunkte der Erl\u00f6sung. Nutzen Sie doch einfach die Zeit des Advent, \u00fcber diese nachzudenken. Vielleicht finden Sie ja noch eigene hinzu \u2013 f\u00fcr jeden Tag bis Weihnachten einen?!<\/p>\n<p>Eine gesegnete Adventszeit w\u00fcnscht Ihnen Ihr <\/p>\n<div align=\"right\">E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"november2009\" id=\"november2009\">f\u00fcr November 2009<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nDer Monat November ist mit seinen tr\u00fcben, nebligen Tagen f\u00fcr viele der schrecklichste Monat des Jahres. Die B\u00e4ume und Str\u00e4ucher verlieren das Laub und recken ihre kahlen \u00c4ste in den grauen Himmel. Alles kommt zur Ruhe, erinnert ans Vergehen.<br \/>\nAuch das Kirchenjahr neigt sich seinem Ende entgegen. Der Bu\u00df- und Bettag erinnert uns daran, dass wir \u00fcber unser Leben neu nachdenken und Dinge vor Gott in Ordnung bringen sollen. Das kann sehr schmerzhaft sein \u2013 doch Gottes Vergebung zu erfahren, das ist auch ein Grund zur Freude und bringt einen tiefen Frieden in unsere Herzen.<br \/>\nAm letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem Ewigkeitssonntag, halten wir bewusst inne und gedenken in besonderer Weise der Verstorbenen \u2013 daher auch der Name \u201eTotensonntag\u201c f\u00fcr diesen Tag des Erinnerns. Doch nicht nur Traurigkeit und Schmerz sollen diesen Tag bestimmen. Am Ewigkeitssonn-tag wenden wir unseren Blick auch weg von dieser verg\u00e4nglichen Welt und richten ihn auf Gottes ewige Welt. Das ist die zweite Seite des Ewigkeitssonntages, die von der Freude und der Erwartung gepr\u00e4gt wird.<\/p>\n<p>Wir machen uns bewusst, dass Jesus einmal wiederkommen wird am Ende der Zeiten \u2013 so, wie er es uns verhei\u00dfen hat. Dann werden alle, die ihr Leben einmal ihm \u00fcbergeben haben, mit ihm in Gottes Herrlichkeit einziehen. Von dieser Gewissheit ist auch im Monatsspruch f\u00fcr den Monat November die Rede. Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Thessalonich: <b>\u201eWenn Jesus \u2013 und das ist unser Glaube \u2013 gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen mit ihm zur Herrlichkeit f\u00fchren.\u201c<\/b> Wenn das wahr ist \u2013 und davon bin ich \u00fcberzeugt -, dann ist mit dem Tod eben nicht alles aus; dann liegt das Beste und Sch\u00f6nste noch vor uns. Dann m\u00fcssen wir an den Gr\u00e4bern nicht verzweifeln, sondern d\u00fcrfen uns auf ein Wiedersehen in Gottes ewiger Welt freuen.<br \/>\nDie Bibel spricht an einigen Stellen von dieser neuen Welt. Der Seher Johannes z. B. darf einen Blick darauf werfen und schildert uns seine Eindr\u00fccke in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel. In Kapitel 21 und 22 lesen wir davon. Er scheint \u00fcberw\u00e4ltigt von dem, was er gesehen hatte (von Gold und herrlichen Edelsteinen ist die Rede).<\/p>\n<p>Auch das Elend, das uns jetzt umgibt, wird in Gottes neuer Welt nicht mehr zu finden sein. Johannes sagt in Offenbarung 21,4: <i>\u201eUnd Gott wird abwischen alle Tr\u00e4nen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.\u201c<\/i> Das muss wunderbar sein!<br \/>\nDas ist kein \u201ebilliges Vertr\u00f6sten auf den Sankt Nimmerleinstag\u201c, was uns manche Zeitgenossen vorwerfen, das ist die Hoffnung und Gewissheit unseres Glaubens. Bringen Sie Ihr Leben vor Gott in Ordnung, dann gelten diese wunderbaren Zukunftsaussichten auch Ihnen. Dann d\u00fcrfen auch Sie Jesu Wiederkunft froh entgegensehen.<br \/>\nDer fr\u00fchere Bundespr\u00e4sident Gustav Heinemann hat einmal gesagt: \u201eDie Herren dieser Welt gehen; aber unser Herr kommt!\u201c<br \/>\nDiese Zuversicht w\u00fcnsche ich Ihnen \u2013 besonders an den tr\u00fcben Novembertagen.\t<\/p>\n<div align=\"right\">Ihre Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"oktober2009\" id=\"oktober2009\">f\u00fcr Oktober 2009<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nSagen Ihnen die Namen \u201eKohlenmunkpeter\u201c und \u201eHoll\u00e4nder Michel\u201c etwas?<br \/>\nWenn nicht, dann lernen Sie sie jetzt kennen. Vielleicht bekommen Sie ja dann Lust, das M\u00e4rchen von Willhelm Hauff \u201eDas kalte Herz\u201c einmal zu lesen. In diesem M\u00e4rchen geht Peter einen Handel um Reichtum und Ansehen ein &#8211; f\u00fcr sein Herz! Diesen Handel will ich Ihnen kurz schildern:<br \/>\n<i>Der Holl\u00e4nder Michel sagt zu Peter: \u201eWenn du im ganzen K\u00f6rper Mut und Kraft, etwas zu unternehmen hattest, da konnten ein paar Schl\u00e4ge des dummen Herzens dich zittern machen; und dann die Kr\u00e4nkungen der Ehre, das Ungl\u00fcck, wozu soll sich ein vern\u00fcnftiger Kerl um dergleichen bek\u00fcmmern? Hast du\u00b4s im Kopf empfunden, als dich letzthin einer einen Betr\u00fcger und schlechten Kerl nannte?\u2026<br \/>\nWas, sag an, was hat dir wehe getan?\u201c \u201eMein Herz\u201c, sprach Peter\u2026Darauf der Michel wei-ter:\u201eDu hast, nimm es mir nicht \u00fcbel, du hast viele hundert Gulden an schlechte Bettler und anderes Gesindel weggeworfen; was hat es dir gen\u00fctzt? Sie haben dir daf\u00fcr Segen und einen gesunden Leib gew\u00fcnscht; ja bist du deswegen ges\u00fcnder geworden?\u2026 Und was war es, was dich getrieben hat in die Tasche zu fahren, sooft ein Bettelmann seinen zerlumpten Hut hins-treckte? Dein Herz, auch wieder dein Herz, und weder deine Augen noch deine Zunge, deine Arme noch deine Beine, sondern dein Herz; du hast dir es, wie man richtig sagt, zu sehr zu Herzen genommen.\u201c Und nachdem der Holl\u00e4nder Michel dem Peter die bereits entfernten und durch Steine ersetzten Herzen anderer Menschen zeigte, sagte dieser: \u201eSchau! Diese alle haben des Lebens \u00c4ngste und Sorgen weggeworfen; keines dieser Herzen schl\u00e4gt mehr \u00e4ngstlich und besorgt, und ihre ehemaligen Besitzer befinden sich wohl dabei, dass sie den unruhigen Gast aus dem Hause haben.\u201c Auf die Frage, ob ein steinernes Herz nicht kalt w\u00e4re, antwortet der Holl\u00e4nder Michel dem Peter: \u201eFreilich, aber ganz angenehm k\u00fchl. Warum soll denn ein Herz warm sein? \u2026Und wie gesagt, weder Angst noch Schrecken, weder t\u00f6richtes Mitleid noch anderer Jammer pocht an solch ein Herz.\u201c <\/p>\n<p>Es kommt, wie es kommen muss. Der Kohlenmunkpeter gibt sein Herz f\u00fcr einen Stein und hunderttausend Taler hin &#8211; ist aber nun herzlos, verst\u00f6\u00dft seine Mutter, erschl\u00e4gt seine Frau\u2026 Nach alldem treibt ihn eine Stimme im Traum um: \u201ePeter, schaff dir ein w\u00e4rmeres Herz.\u201c Ihm kommt sein Ende in den Sinn \u2013 f\u00fcrchten tut er sich wegen des steinernen Herzens vor nicht &#8211; aber er sinnt dar\u00fcber nach, wie belastet er bei seinem eigenen Hinscheiden dahinfahren werde: Belastet mit den Tr\u00e4nen der Armen, mit dem Jammer der Elenden, mit der stillen Verzweiflung der Mutter, mit dem Blut seiner Frau, \u2026 belastet mit den vielen herzlosen Dingen, die er getan hat. Am Ende erlangt Peter, umgetrieben von seinen Fragen, mithilfe des Glasm\u00e4nnchens und einer List sein Herz wieder und er kann es retten in ein neues Leben: durch <b>Kreuz, Gebet und Reue.<\/b> \u2026<\/i><\/p>\n<p>Der \u201eHoll\u00e4nder Michel\u201c muss auch in unserer Zeit gute Gesch\u00e4fte machen.<br \/>\nDenken wir an die Jugendlichen, die in M\u00fcnchen einen Mann vor 4 Wochen zu Tode pr\u00fcgelten, der sich sch\u00fctzend vor andere Jugendliche stellte; denken wir an die vernachl\u00e4ssigten Kinder; denken wir an die vielen kleinen und gro\u00dfen Herzlosigkeiten in unserem Alltag. Herzlosigkeit ist ein Problem aller Zeiten. Auch zur Zeit des Propheten Hesekiel war es schon so, als Israel sich von Gott abwandte, seine guten Ordnungen f\u00fcr unser Leben missachtete. Die Folgen waren hart. Doch durfte Hesekiel Trost spenden: Im Auftrag Gottes konnte er verk\u00fcnden: <b>Gott spricht: Ich schenk\/dive ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist.  Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von Fleisch. Hes.11.19<\/b>  Solche Verhei\u00dfung gilt seit Jesus Christus auch uns. Gott m\u00f6chte uns menschliche Herzen schenken. Wir brauchen nur offen zu sein f\u00fcr seine Gaben: f\u00fcr das Opfer Jesu f\u00fcr uns; f\u00fcr die M\u00f6glichkeit mit ihm zu reden und f\u00fcr die M\u00f6glichkeit der Umkehr. Was der Kohlenmunkpeter erkannt hat und was ihm m\u00f6glich war, das d\u00fcrfte doch auch in unserer Zeit und bei uns m\u00f6glich sein? Oder?<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"september2009\" id=\"september2009\">f\u00fcr September 2009<\/a><\/strong><br \/>\nLieber Leser! Liebe Leserin!<br \/>\nSchatzgr\u00e4berei hat in den letzten Jahren eine ziemlich steile Entwicklung genommen. War es fr\u00fcher eher Zufall, einen Schatz zu finden, so gibt es heute richtige Firmen, die dies tun. Da wird  in Archiven geforscht, um Sch\u00e4tze aufzusp\u00fcren, sie ausfindig zu machen, Anspr\u00fcche auf diese zu erheben und sie zu bergen. Auch die Hobbyschatzgr\u00e4berei greift sehr um sich &#8211; zum \u00c4rger der Arch\u00e4ologen. Durch \u201ewildes\u201c Graben wird zwar der eine oder andere \u201eSchatz\u201c ans Tageslicht bef\u00f6rdert, dadurch wird aber die Fundsituation zerst\u00f6rt und die wissenschaftliche Arbeit erschwert. Dabei ist hinsichtlich von Schatzfunden die Rechtslage ziemlich eindeutig: Was im Boden gefunden wird, geh\u00f6rt dem Staat.<br \/>\nDeshalb l\u00e4sst eine Strafanzeige in einem solchen Fall meist nicht lange auf sich warten &#8211; maximal auf einen Finderlohn kann der Schatzgr\u00e4ber hoffen. Lediglich was in den Meeren zu finden ist, verspricht gr\u00f6\u00dfere Gewinne.<\/p>\n<p>Was also ist an Sch\u00e4tzen so faszinierend?<br \/>\nWarum verwenden Menschen so viel Kraft, Geld und Energie auf der Suche nach dem \u201eBernsteinzimmer\u201c, dem \u201eRheingold\u201c oder dem sagenhaften Gold der Mayas, das, durch Cortez zusammengeraubt, dem st\u00fcrmischen Atlantik zum Opfer fiel?<br \/>\nWas macht Sch\u00e4tze f\u00fcr uns so anziehend? Was meinen Sie?\u2026<br \/>\nMeine Antwort ist:<br \/>\nEin Schatz l\u00e4sst uns von Abenteuern und Reichtum tr\u00e4umen. Ein Schatz ist etwas Ungew\u00f6hnliches und l\u00e4sst die Sorgen des Alltags vergessen.<br \/>\nDas ist auch der Grund daf\u00fcr, dass wir das, was unser Sehnen und Trachten bestimmt, manchmal auch als Schatz bezeichnen. Das w\u00e4ren z.B. neben einem gro\u00dfen Besitz: Menschen; Ideen; pers\u00f6nliche Dinge, die f\u00fcr andere vollkommen wertlos sind.<br \/>\nWo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. So sagt es Jesus im Lukasevangelium 12,34.<br \/>\nUnd er warnt mit diesen Worten davor, unser Herz an falsche Sch\u00e4tze zu h\u00e4ngen. Sch\u00e4tze, die verg\u00e4nglich sind, die wir nicht auf unsere letzte Reise mitnehmen k\u00f6nnen, weil das letzte Hemd ja doch keine Taschen hat. &#8211; Das ist eine schwere \u00dcbung. Alle, die in ihrem Leben schon einmal etwas ihnen sehr Wichtiges verloren haben, k\u00f6nnen das best\u00e4tigen id=. Sie k\u00f6nnen aber auch best\u00e4tigen, dass das  Leben weiter\/divgeht \u2013 mit einer neuen Erfahrung, mit einer neuen Sicht auf die Welt und die Menschen.<br \/>\nJesus l\u00e4dt zur Gelassenheit im Umgang mit allem ein, was uns zu sehr an dem fasziniert und in seinen Bann zieht, was wir nicht festhalten k\u00f6nnen. Luther hat es einmal mit anderen Worten so formuliert: \u201eWoran du dein Herz h\u00e4ngst, das ist dein Gott.\u201c<br \/>\nH\u00e4ngen wir also unser Herz an den wahren Gott. Suchen wir bei ihm unsere Sch\u00e4tze. Das ist mindes-tens ebenso faszinierend wie die Suche nach dem \u201eBernsteinzimmer\u201c, das mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit f\u00fcr immer verloren ist.<br \/>\nWie diese unverg\u00e4nglichen Sch\u00e4tze aussehen, die auch unser Herz unveWeil Du nicht weggesehen hast, habe ich Dich verlorenJesus\/arg\u00e4nglich machen, dass m\u00fcssen Sie nun rausfinden aus der Bibel, im Gebet und im Gespr\u00e4ch mit anderen &#8211; das ist ja gerade das Spannende an der Schatzsuche.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juliaugust2009\" id=\"juliaugust2009\">f\u00fcr Juli\/August 2009<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Lieber Leser! Liebe Leserin!<br \/>\nHaben Sie schon einmal jemandem \u201eHals- und Beinbruch\u201c gew\u00fcnscht \u2013 vielleicht f\u00fcr eine Wandertour durch die Berge oder beim Aufbruch in den Winterurlaub? Das w\u00fcnscht man doch nicht wirklich, dass sich jemand den Hals oder das Bein bricht \u2013 oder? Jedenfalls w\u00e4re ein solcher Wunsch, ernsthaft ausgesprochen, ein Grund, die Freundschaft aufzuk\u00fcndigen. Da sind Sie ganz sicher mit mir einer Meinung.<br \/>\nWarum also w\u00fcnscht man so etwas Gemeines? \u2026<br \/>\nAus meiner Sicht gibt es zwei Gr\u00fcnde daf\u00fcr: 1. Es steckt Aberglaube nach dem Motto dahinter: \u201eWenn ich etwas Schlechtes w\u00fcnsche, wird es nicht eintreffen\u201c. Oder 2. Da ist eine Ahnung, dass urspr\u00fcnglich ein guter Wunsch damit verbunden war.<br \/>\nDer zweite Grund hat die Tatsachen auf seiner Seite. Wenn Juden sich auf Hebr\u00e4isch \u201eViel Gl\u00fcck und viel Segen\u201c w\u00fcnschen, dann hei\u00dft das: \u201eHazloche un broche\u201c.<br \/>\nAm Anfang des vorigen Jahrhunderts lebten in Deutschland immerhin noch ca. 650.000 Juden. So kam es also \u00f6fter vor, dass von ihnen nun dieser Wunsch &#8211; Gl\u00fcck und Segen m\u00f6ge den anderen begleiten &#8211; hier oder da in der \u00d6ffentlichkeit hebr\u00e4isch ausgesprochen wurde. Wer das zugesprochen bekam, auch wenn er nicht Hebr\u00e4isch verstand, wusste, was gemeint war. Und so wurde dann eben versucht, diese hebr\u00e4ischen Worte in unsere Sprache zu bringen. Und das hat dann diesen doch recht merkw\u00fcrdigen Wunsch gepr\u00e4gt.<br \/>\nIch glaube nicht, dass all die, die \u201eHals- und Beinbruch\u201c w\u00fcnschen, ihren Freunden oder Bekannten auch \u201eviel Gl\u00fcck und viel Segen\u201c mit auf den Weg geben w\u00fcrden. Jedenfalls scheint mir dieser merkw\u00fcrdige Wunsch bei uns beliebter zu sein als ein Gebet. Dabei brauchen wir doch alle Gottes Segen jeden Tag neu!<br \/>\nUnd so soll uns im Monat August der Aaronitische Segen aus dem 4. Buch Mose 6,24-26 begleiten, der h\u00e4ufig am Ende des Gottesdienstes der Gemeinde zugesprochen wird:<br \/>\nDer HERR segne dich und beh\u00fcte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig; der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.<br \/>\nSegnen hei\u00dft: Menschen bewusst unter Gottes Gegenwart zu stellen, sie seiner N\u00e4he anzubefehlen. Das ist es, was dieser Segen mit seinen Bildern ausdr\u00fccken m\u00f6chte. Wir k\u00f6nnen andere Menschen auf unterschiedliche Weise segnen, z.B. indem wir jemanden das Kreuzeszeichen auf die Stirn schreiben, oder ihn\/sie mit Worten auf seinem\/ihrem Weg Gott anbefehlen.<br \/>\nWenn wir segnen, dann ist das ein Zeichen von Anteilnahme am Leben unserer Mitmenschen. Segnen hei\u00dft, unsere Abh\u00e4ngigkeit von Gott erkennen und uns und andere ganz bewusst unter Gottes Schutz zu stellen. \u201eViel Gl\u00fcck und viel Segen auf all deinen Wegen\u2026\u201c, dieser Wunsdiv align=ch ist nicht nur Geburtstagen vorbehalten. Wir k\u00f6nnen damit auch gut \u201eHals und Beinbruch\u201c ersetzen &#8211; warum sollten wir den anderen diese \u00dcbersetzung ins Deutsche vorenthalten?<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p>\/b\/bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2009 Juli \/ August September Oktober November Dezember nach oben f\u00fcr Dezember 2009 Liebe Leserin! Lieber Leser! Woran denken Sie, wenn Sie das Wort \u201eErl\u00f6sung\u201c h\u00f6ren? &#8211; Wo begegnet es Ihnen im heutigen Sprachgebrauch und haben Sie es selbst schon einmal verwendet? &#8230; Nehmen Sie sich ruhig zwei bis drei Minuten Zeit, um \u00fcber diese &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=743\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Archiv 2009<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-743","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/743","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=743"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/743\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=743"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}