{"id":754,"date":"2013-01-29T20:31:59","date_gmt":"2013-01-29T18:31:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=754"},"modified":"2013-01-31T19:59:31","modified_gmt":"2013-01-31T17:59:31","slug":"archiv-2011","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=754","title":{"rendered":"Archiv 2011"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"oben\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>2011<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"#januar2011\">Januar<\/a><br \/>\n<a href=\"#februar2011\">Februar<\/a><br \/>\n<a href=\"#maerz2011\">M\u00e4rz<\/a><br \/>\n<a href=\"#april2011\">April<\/a><br \/>\n<a href=\"#mai2011\">Mai<\/a><br \/>\n<a href=\"#juni2011\">Juni<\/a><br \/>\n<a href=\"#juliaugust2011\">Juli \/ August<\/a><br \/>\n<a href=\"#september2011\">September<\/a><br \/>\n<a href=\"#oktober2011\">Oktober<\/a><br \/>\n<a href=\"#november2011\">November<\/a><br \/>\n<a href=\"#dezember2011\">Dezember<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"dezember2011\" id=\"november2011\">Dezember 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n<b>Allein auf weiter Flur; mutterseelenallein;<\/b> \u2026 diese Ausdr\u00fccke kennen Sie sicher. Sicher kennen Sie auch Gef\u00fchle und Situationen, die sich damit verbinden, wie z.B.: &#8211; alleingelassen mit einer schwierigen Aufgabe, &#8211; allein vor einer schweren Entscheidung stehen, &#8211; allein einen Weg weitergehen, der sehr, sehr schwer f\u00e4llt\u2026 (suchen Sie sich ruhig ein paar Beispiele aus Ihrem Erleben).<br \/>\nSolche Erinnerungen rufen ganz sicher in Ihnen nicht gerade die angenehmsten und sch\u00f6nsten Erfahrungen hervor. Dabei w\u00e4chst die Erkenntnis: Gemeinsam &#8211; ja gemeinsam l\u00e4sst sich alles besser tragen und ertragen. Aber so ist es nun mal im Leben nicht immer. Manchmal f\u00fchlen wir uns eben allein und sind es augenscheinlich auch. Dann trifft das Wort <b>gottverlassen<\/b> vielleicht den Kern unserer Situation.<br \/>\nDiese \u00dcberlegungen passen vordergr\u00fcndig so \u00fcberhaupt nicht in diese heimliche Zeit des Advent und der Weihnacht und doch bilden sie den Hintergrund zu diesem Festkreis.<br \/>\nDiese Behauptung m\u00f6chte ich Ihnen nun kurz erkl\u00e4ren:<br \/>\nIn der Bibel steht beim Propheten Jesaja: <b>Gott spricht: Nur f\u00fcr eine kleine Weile habe ich dich verlassen, doch mit gro\u00dfem Erbarmen hole ich dich heim. Jes. 54,7<\/b><br \/>\nDas sind Worte, die in die geschichtliche Situation Israels hineingesprochen wurden: Der Staat Juda existiert nicht mehr, Jerusalem und der Tempel sind zerst\u00f6rt, die Elite des Volkes ist von der Siegermacht nach Babylon deportiert worden. Dort f\u00fchlen sie sich allein und von Gott verlassen. Und nun spricht der Prophet im Auftrag Gottes den Kindern Israels Trost zu: Ihr werdet nach Hause kommen und Heimat bei mir finden!<br \/>\nWas haben diese Worte von damals mit uns und Advent und Weihnachten zu tun? Was haben sie mit unserer Einsamkeit und Heimatlosigkeit zu tun?<br \/>\nDurch Jesus sind wir Angeh\u00f6rige des neuen Gottesvolkes geworden, und so k\u00f6nnen wir diese Worte auch f\u00fcr uns h\u00f6ren und sie sagen uns:<br \/>\nDer Sohn Gottes hat bei seiner Geburt bereits erfahren, was Heimatlosigkeit hei\u00dft und er hat am Kreuz seine Verlassenheit herausgeschrien. Das sind Zeichen daf\u00fcr, dass Gott an unserer Seite steht, dass er uns in eben diesen Situationen begleitet, in denen wir uns allein und gottverlassen f\u00fchlen. Wenn wir das glauben und uns bewusst machen, dann bekommen wir eine Ahnung von der Heimat, die Gott uns schon hier bietet. Die Adventszeit, Weihnachten, die Br\u00e4uche der christlichen Feste, das gemeinsame Leben in der Kirchengemeinde sind Zeichen dieser N\u00e4he Gottes. Hinzu kommt, was der englische Dichter Walter Landor einmal treffend schrieb: \u201eEinsamkeit ist das Audienzzimmer Gottes\u201c. Damit sagt er zum einen, dass das einsame Beten uns den Weg zu Gott \u00f6ffnet. Zum zweiten, dass Gott gerade die Einsamen in seine Sprechstunde holt, um sie, um uns zu erh\u00f6ren.<br \/>\nEs mag manchmal unser Eindruck sein, aber Gott verl\u00e4sst uns nicht. Wir m\u00f6gen uns manchmal so f\u00fchlen im Strom der Zeit und der Ver\u00e4nderung &#8211; heimatlos &#8211; , aber Gott umgibt uns und ist uns nahe, er holt uns heim. Weihnachten ist nach Ostern das st\u00e4rkste Zeichen daf\u00fcr. Sp\u00fcren Sie in diesen Tagen einmal besonders dieser Geborgenheit nach!<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"november2011\" id=\"november2011\">November 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser,<br \/>\ndas \u201eGeleitwort\u201c f\u00fcr die vor uns liegenden 30 Tage entstammt dem Buch Nahum (Weissagung Nahums aus Elkosch). Es ist das siebte Buch der so genannten 12 kleinen Propheten in unserem Alten Testament, also dem ersten Teil der Bibel.<br \/>\nDer Prophet Nahum wirkte ungef\u00e4hr in der Zeit um 663 bis 612 vor Christus.<br \/>\nIn der \u00dcbersetzung, die f\u00fcr unser Losungsbuch (Losungen der Herrnhuter Br\u00fcdergemeine f\u00fcr das Jahr 2011) verwendet wurde, lautet der Monatsspruch: GUT IST DER HERR, EINE FESTE BURG AM TAG DER NOT. ER KENNT ALLE, DIE SCHUTZ SUCHEN BEI IHM.<br \/>\nIn der Lutherbibel (revidierte Fassung von 1984) in der ich zurzeit lese, steht unter Nahum 1, Vers 7: \u201eDer Herr ist g\u00fctig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen.\u201c<br \/>\nIch nenne die unterschiedlichen \u00dcbersetzungen deshalb, weil im Nachhinein mehr von der G\u00fcte Gottes als vom Gutsein die Rede ist.<br \/>\nBei der Besch\u00e4ftigung mit den Worten dieses \u201ekleinen Propheten\u201c erkannte ich: Hier wird zuerst die Majest\u00e4t Gottes geschildert, dann folgt eine Gerichtsank\u00fcndigung gegen Ninive.<br \/>\nNinive war die letzte Hauptstadt des assyrischen Reiches, ihre \u00dcberreste liegen an beiden Ufern des Flusses Hawar.<br \/>\nMich beeindruckte zun\u00e4chst die Schilderung der Herrlichkeit Gottes. Teilweise wurde ich an bekannte Texte aus der Liedersammlung des Alten Testamentes, die Psalmen, erinnert.<br \/>\nEs kam die Frage auf: Was bringt Menschen dazu, die Gr\u00f6\u00dfe Gottes so \u00fcberschw\u00e4nglich darzustellen? Mit Blick auf den Auftrag des Propheten erkenne ich, es geht ihm wahrscheinlich zuerst darum, die Autorit\u00e4t seines Auftraggebers deutlich zu machen.<br \/>\nIm Stillesein \u00fcber diesem Bibelvers stellte ich fest, wie Gott bis zuletzt um seine Menschen besorgt ist.  Ich muss auch an die Worte Gottes denken, die er dem Propheten Jona sagt: <i>\u201e\u2026<br \/>\nund mich sollte nicht jammern Ninive, eine so gro\u00dfe Stadt, in der mehr als hundertzwanzig-tausend Menschen sind, die nicht wissen, was rechts oder links ist, und dazu auch viele Tiere.\u201c<\/i> (Jona 4, 11)  Bevor das Gericht eintrifft, wird es angek\u00fcndigt. Gut ist Gott, weil er bis zuletzt Zuflucht anbietet. Das war in der Zeit vor Christus so und das trifft noch heute zu.<br \/>\nIm Brief des Apostel Paulus an die R\u00f6mer k\u00f6nnen wir lesen: \u201eWei\u00dft du nicht, dass Gottes G\u00fcte dich zur Bu\u00dfe leitet?\u201c (R\u00f6mer 2, 4)<br \/>\nPastor Heinrich Kemner (1903 &#8211; 1993) schrieb im R\u00fcckblick auf sein Leben: <i>\u201eBu\u00dfe hei\u00dft ehrlich zu werden vor sich selber und vor Gott. Niemand kann den andern in die Bu\u00dfe zwingen. Keine Bu\u00dftagsglocke kann erreichen, was Gott zu erreichen suchte mit der Bu\u00dfe seines Sohnes und der Gottverlassenheit f\u00fcr uns alle. Die gr\u00f6\u00dfte G\u00fcte Gottes lag darin, dass er mich aus meiner Lebensl\u00fcge durch das Kreuz seines Sohnes erl\u00f6ste. Hier entdecken wir das Geheimnis, dass Bu\u00dfe Heimkehr zum Vaterhaus bedeutet.<br \/>\nEin ehemaliger Drogenabh\u00e4ngiger sagte zu mir, dass er erst s\u00fcchtig werden musste, damit er die gelebte L\u00fcge erfuhr und die G\u00fcte Gottes im Kreuz seines Sohnes entdeckte.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Ich selbst kann aus eigener Erfahrung sagen: Gott bewahrt nicht immer vor Ungl\u00fcck, aber er hilft in Not. Der Glaube daran, dass ER ALLE KENNT, DIE SCHUTZ SUCHEN BEI IHM, hat mir geholfen und hilft mir heute noch mein Leben in Dankbarkeit zu leben.<br \/>\nDer zweite Teil des Monatsspruches l\u00e4sst mich auch an ein Gesangbuchlied denken: \u201eEs kennt der Herr die Seinen\u201c (Evangelisches Gesangbuch Nr. 358). Die letzte Strophe bietet sich f\u00f6rmlich an zum Gebet: <i>\u201eSo hilf uns Herr zum Glauben, und halt uns fest dabei; lass nichts die Hoffnung rauben; die Liebe herzlich sei! Und wird der Tag erscheinen, da dich die Welt wird sehen, so lass uns als die Deinen zu deiner Rechten stehen.\u201c<\/i><\/p>\n<div align=\"right\">Gottfried Seidel<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"oktober2011\" id=\"oktober2011\">Oktober 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nDer Monatsspruch f\u00fcr Oktober konfrontiert uns mit einer Frage, die sich die Menschen zu allen Zeiten gestellt haben und die uns immer wieder besch\u00e4ftigt: <b>\u201eWie kann ein Mensch gerecht werden vor Gott?\u201c<\/b><br \/>\nDer Reformationstag im Oktober erinnert uns an einen Mann, den genau diese Frage umtrieb \u2013 Martin Luther \u2013 und der verzweifelt eine Antwort darauf suchte. Was tat er nicht alles, um diese Gerechtigkeit zu erlangen! Er betete und fastete und doch fand er keine Ruhe.<br \/>\nDann fand er beim Bibelstudium, vor allem beim Lesen des R\u00f6merbriefes, die entscheidende Antwort. In den ersten Kapiteln dieses Briefes an die Christen in Rom macht der Apostel Paulus immer wieder deutlich, dass wir so, wie wir sind, keine Gerechtigkeit vor Gott erlangen k\u00f6nnen. Wenn wir hier auf-h\u00f6ren w\u00fcrden zu lesen, w\u00e4re das eine recht aussichtslose Situation. Doch Paulus zeigt uns einen Weg auf, eine L\u00f6sung. Martin Luther fiel es beim Studieren dieser Bibelstellen wie Schuppen von den Au-gen. Er erkannte, dass der Tod Jesu f\u00fcr uns geschehen ist und dass wir durch dieses Opfer im wahrsten Sinn des Wortes <b>erl\u00f6st<\/b> sind von dem, was uns von Gott trennt. Das tat Gott f\u00fcr uns!<br \/>\nMartin Luther nahm dieses Opfer Jesu an und bekam Frieden mit Gott. Durch den Glauben fand er zu der \u201eGerechtigkeit, die vor Gott gilt.\u201c<br \/>\nWenn wir Gott unser Leben hinhalten und vor ihm eingestehen, dass wir fehlerhafte Menschen sind, die auf dem falschen Weg unterwegs sind (die Bibel nennt das \u201es\u00fcndig\u201c) und ihn um Vergebung bitten &#8211; das bedeutet, das Opfer Jesu annehmen &#8211; , dann werden wir Frieden finden, dann sind wir \u201egerecht vor Gott\u201c. Wir d\u00fcrfen unser Leben unter seine Herrschaft stellen und das wird nicht ohne Folgen blei-ben: Gott wird unser Leben ver\u00e4ndern!<br \/>\nSo einfach ist es \u2013 und doch so schwer! Wir k\u00f6nnen uns den Himmel nicht verdienen; nicht durch gute Taten, durch Fasten, durch Opfer. Nur eines k\u00f6nnen und sollten wir tun: Umkehren auf unserem Le-bensweg und Gott um Vergebung bitten. Dann wird Frieden in unser Herz einziehen und wir werden unser Leben gern an seinem Wort ausrichten.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein gutes Nachdenken und den Mut, diesen Schritt zu wagen.<\/p>\n<div align=\"right\">Angelika MiWohlstandschinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"september2011\" id=\"september2011\">September 2011<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nEin alter Indianer sp\u00fcrt, dass sein Tod naht. Darum ruft er seine drei S\u00f6hne noch einmal zu sich. Es gr\u00e4mt ihn, dass sie immer wieder Streit miteinander haben. Als sie in sein Tipi eintreten, schweigt er geraume Zeit. Dann wendet er sich dem \u00c4ltesten zu und sagt: \u201cGib mir einen deiner Pfeile\u201c. Ohne eine Frage greift der in seinen K\u00f6cher und gibt dem Vater das Verlangte. Dieser fasst den Pfeil mit beiden H\u00e4nden und bricht ihn mitten entzwei. Mit bedeutungsvollem Blick h\u00e4lt er jedem von ihnen beide St\u00fccke vor die Augen. Dann wirft er sie ins Feuer. Nun sagt er zum J\u00fcngsten: \u201eJetzt gib du mir drei deiner Pfeile\u201c Nach einem kurzen Augenblick des Z\u00f6gerns &#8211; so ein Pfeil macht ziemlich viel Arbeit &#8211; reicht auch er dem Vater, was er fordert. Dieser h\u00e4lt sie nun dem Mittleren hin und fordert ihn auf: \u201eUmfasse jetzt alle drei Pfeile fest mit beiden H\u00e4nden und tue dann so wie ich mit dem einen Pfeil deines Bruders\u201c. Der mittlere Sohn tut, wie ihm gehei\u00dfen. Und, obwohl er kein Schw\u00e4chling ist, schafft er es nicht, die Pfeile zu zerbrechen. Mit einem L\u00e4cheln schaut der Vater seine S\u00f6hne an. Dann sagt er: \u201eVersteht ihr, was ich euch f\u00fcr euer Leben mitgeben will?\u201c\u2026<br \/>\nNa klar werden sie verstanden haben! Miteinander h\u00e4lt man besser die Kr\u00e4fte aus, die einen zu zerbrechen drohen.<br \/>\nSie werden diese Geschichte nat\u00fcrlich nicht in der Bibel finden. Jesus h\u00e4tte aber einmal ein \u00e4hnliches Gleichnis gut verwendet haben k\u00f6nnen, um uns etwas Wichtiges deutlich zu machen. N\u00e4mlich, wie wichtig die Gemeinschaft ist, zu der wir bestimmt sind und die wir brauchen.<br \/>\nSo ist uns zum Thema Miteinander der Glaubenden von Jesus nur folgender Satz \u00fcberliefert:<br \/>\n<b>Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. Mt. 18,20<\/b><br \/>\nWas f\u00fcr eine Botschaft! Sie geht ja noch weit \u00fcber die des alten Indianers hinaus. Diese macht uns doch schon mehr als deutlich, dass wir gute Gr\u00fcnde haben, uns mit anderen Menschen zu treffen, die an Gott glauben. Unser Glaube wird dadurch gest\u00e4rkt, wir werden durch und mit den anderen stark.<br \/>\nJesus ermutigt uns zu dieser St\u00e4rkung und er sagt noch mehr: \u201eBereits wenn zwei oder drei von euch  um meinetwillen beieinander sind, dann d\u00fcrft ihr wissen, dass ich direkt neben euch bin.\u201c<br \/>\n\u00dcberlegen Sie einmal, was das hei\u00dft?! Der gro\u00dfe Gott ist uns besonders nahe, wenn wir mit Glaubensgeschwistern zusammen sind. Der Sch\u00f6pfer des Universums wurde Mensch. Schon das ist unbegreiflich und erstaunlich genug. Und nun sagt dieser Jesus, der Sohn Gottes, wir k\u00f6nnen <b>ihn erleben, erfahren<\/b>, ja <b>sp\u00fcren<\/b>. Wann geschieht das? Wenn wir mit anderen von ihm reden, miteinander singen und beten.<br \/>\nWir beziehen aus der freundlichen Gegenwart anderer Menschen viel Kraft. Wie viel mehr also wirkt die Gemeinschaft mit anderen, mit denen wir im Glauben verbunden sind. Jesus sagt: Es ist die M\u00f6glichkeit, die Gott gew\u00e4hlt hat, uns zu umarmen, zu tr\u00f6sten, zu beraten und zu ermahnen &#8211; uns ganz nahe zu sein.<br \/>\nUnd so verstehen Sie bitte diese Zeilen als <i>Aufruf das Miteinander zu suchen<\/i>, um Jesus in Ihrem Leben zu erfahren: Im Gottesdienst, in den Gemeindekreisen, in Hauskreisen und im Gespr\u00e4ch mit Glaubensgeschwistern.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"juliaugust2011\" id=\"juliaugust2011\">Juli \/ August 2011<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n\u00dcber 100.000 Menschen haben Anfang Juni beim Kirchentag in Dresden \u00fcber den Monatsspruch aus dem Matth\u00e4usevangelium nachgedacht: <b>\u201eWo dein Schatz ist, da ist auch dein Hetd<br \/>\nrz.\u201c<\/b> (Mt. 6,21)<br \/>\nWas ist an diesem Satz Jesu so entscheidend, dass er zum Motto einer so gro\u00dfen Veranstaltung erkl\u00e4rt wurde, von der auch viele Menschen Notiz nahmen, die nicht an Gott glauben?<br \/>\n\u201eSchatz\u201c \u2013 dieses Wort l\u00e4sst die Augen der Menschen heller leuchten, die Herzen schneller schlagen und bringt die Gedanken zum Kreisen um Gl\u00fcck und ungeahnte neue M\u00f6glichkeiten. Ein Schatz? Das ist eine Truhe voller Gold und Edelsteine, das sind M\u00fcnzen oder Kunstgegenst\u00e4nde, die einen gro\u00dfen materiellen und allgemeinen Wert besitzen. Sch\u00e4tze k\u00f6nnen aber auch ideellen Charakter haben. Dazu z\u00e4hlen: Erinnerungsst\u00fccke, Sammlerst\u00fccke oder Dinge von kultureller Bedeutung. Ja selbst Wissen wird als Schatz bezeichnet. (Dazu sei angemerkt, dass nicht jeder Mensch diese Einstufung vornehmen w\u00fcrde.)<br \/>\nUnd dann w\u00e4re da noch das Ph\u00e4nomen, dass wir einen besonders geliebten Menschen als \u201eSchatz\u201c bezeichnen.<br \/>\nSie werden best\u00e4tigen, es stimmt: \u201eWo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.\u201c Ein Schatz nimmt unsere Sehnsucht gefangen und besch\u00e4ftigt unsere Gedanken. Wir bauen mit ihm Luftschl\u00f6sser und h\u00e4ngen unser Herz daran. &#8230; So weit, so gut.<br \/>\nJesus konnte und wollte es nun nicht bei dieser allgemeinen Beobachtung lassen. Er weist darauf hin, dass Sch\u00e4tze verloren gehen k\u00f6nnen oder ihren Wert verlieren. Was ist dann mit unserem Herzen?<br \/>\nWas ist, wenn die Wohnung mit der Briefmarkensammlung abbrennt? Was ist, wenn Geld entwertet wird, wenn Wissen veraltet und Menschen sterben oder uns verlassen? Was ist, wenn ein ganzes Gedankengeb\u00e4ude einst\u00fcrzt, das uns wichtig wie ein Schatz war (wie bei manchen vor der Wende)? Schatz weg, Herz weg?!<br \/>\nHaben wir dann noch die Kraft, es uns wiederzuholen, wenn es denn noch halbwegs heil ist? Haben wir dann au\u00dferdem noch die Kraft, es neu zu investieren oder behalten wir es dann nur noch f\u00fcr uns?<br \/>\nJesus hat im Zusammenhang mit unserem Spruch darauf hingewiesen: \u201eSammelt euch unverg\u00e4ngliche Sch\u00e4tze, Sch\u00e4tze im Himmel (die bei Gott einen Wert haben).\u201c<br \/>\nDer Vorteil dieser Sch\u00e4tze ist, dass sie dort nicht verbrennen, nicht gestohlen werden, nicht entwertet werden und nicht verloren gehen. Dort behalten sie ihren Wert f\u00fcr alle Zeit. Und das beste ist, dass ja dann dort auch Ihr Herz ist.<br \/>\nDass mich jetzt bitte niemand falsch versteht. Gott geht es nicht darum, dass wir uns Pluspunkte bei ihm sammeln. Er m\u00f6chte, dass wir erkennen, was gut f\u00fcr unser Herz, was gut f\u00fcr uns als ganzer Mensch ist.<br \/>\nWenn Sie nun wissen wollen, was das f\u00fcr Sch\u00e4tze sind, dann will ich Ihnen das nicht zu einfach machen. Lesen Sie doch mal Micha 6,8; Psalm 37,5; Jakobus 1,22: Matth\u00e4us 5-7 &#8230;<br \/>\nVielleicht machen Sie sich eine Liste an Ihre Pinwand in der K\u00fcche mit f\u00fcnf Sch\u00e4tzen, die Sie auf der \u201eHimmelsbank\u201c deponieren m\u00f6chten und die es verdienen, dass Sie Ihr Herz daran h\u00e4ngen.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juni2011\" id=\"juni2011\">Juni 2011<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nAls Kinder bekamen wir oft Gummib\u00e4rchen geschenkt, die wir dann gen\u00fcsslich verspeisten. Einmal sollte mein j\u00fcngster Bruder eine T\u00fcte Gummib\u00e4rchen unter f\u00fcnf Geschwistern verteilen. Die T\u00fcte wurde aufgeschnitten und der Inhalt auf den Tisch gesch\u00fcttet. Er machte f\u00fcnf kleine H\u00e4ufchen und teilte sogar gleichm\u00e4\u00dfig nach Farben auf. Als er merkte, wie sehr der gro\u00dfe Haufen in der Mitte des Tisches abnahm und die f\u00fcnf H\u00e4ufchen dagegen recht klein ausfielen, h\u00f6rte er mtdit dem Verteilen auf und packte den Rest wieder in die T\u00fcte. Auf die Frage meiner Mutter, warum er denn nicht alles verteilt, antwortete er: \u201eSonst habe ich ja nicht mehr vieler!\u201c<br \/>\nVielleicht schmunzeln Sie \u00fcber diese Begebenheit \u2013 doch zeigt sie ganz deutlich einen Wesenszug von uns Menschen: Wir sind oft auf uns fixiert und haben Angst, zu kurz zu kommen. Es f\u00e4llt uns schwer, abzugeben und zu teilen. Wer nicht spart, bringt es zu nichts.<br \/>\nIn diese Gedanken hinein klingt der Bibelvers, der uns im Juni, begleiten soll, wie ein Widerspruch:<br \/>\n<b>\u201eEiner teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein andrer kargt, wo er nicht soll, und wird doch \u00e4rmer.\u201c<\/b> Mit Mathematik hat das nichts zu tun! Dem widerspricht alles, was wir in diesem Fach in der Schule gelernt haben.<br \/>\nWir merken bei dieser Lebensweisheit aus dem Buch der Spr\u00fcche ganz deutlich, dass Gottes Mathematik eine andere ist. Unser Leben wird nicht dadurch reich, dass wir alles f\u00fcr uns behalten, sondern dadurch, dass wir weitergeben, austeilen, mit anderen teilen. Haben Sie das nicht auch schon erlebt, dass Sie da, wo Sie Zeit und ein offenes Ohr f\u00fcr andere hatten, als Beschenkte nach Hause gingen? Dass Sie jemandem eine Freude gemacht haben und sich mit dem anderen mitfreuen konnten?<br \/>\nGott hat uns Zeit, Gaben und auch Besitz anvertraut, die wir nicht nur f\u00fcr uns allein gebrauchen sollen. Wir sollen sie einsetzen in seinem Sinne. Dazu geh\u00f6rt auch, dass wir austeilen und weitergeben.<br \/>\nMir stellen sich gleich mehrere Fragen: \u201eWie gro\u00dfz\u00fcgig kann \u2013 oder besser gesagt \u2013 will ich sein mit dem, was mir anvertraut ist? Kann ich die Kontrolle \u00fcber das mir Anvertraute an Gott abgeben? Bin ich bereit, mich auf Gottes Mathematik einzulassen?\u201c Diese Mathematik l\u00e4sst sich nicht theoretisch durchrechnen, sie kann nur in der Praxis erlebt werden.<br \/>\nLassen Sie es uns doch einfach einmal versuchen, gro\u00dfz\u00fcgig zu sein mit dem, was Gott uns gegeben hat \u2013 ich bin \u00fcberzeugt davon, dass unser Leben dadurch reich und wir dankbar werden.<br \/>\nIn diesem Sinne: ein fr\u00f6hliches \u201eAusteilen\u201c!<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Im Buch der Spr\u00fcche finden sich noch viele Lebensweisheiten, die durchaus lesenswert sind und oft zum Schmunzeln anregen.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihre Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"mai2011\" id=\"mai2011\">Mai 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n<b>\u201eIhr Jesus-Leute k\u00f6nnt durch den Horizont sehen\u201c<\/b> &#8211; so soll einmal ein Papua zu einem Missionar gesagt haben. Der Missionar war gerade dabei, einen Sarg f\u00fcr sein j\u00fcngstes Kind zu zimmern, das ihm vor einem Jahr in Neuguinea geboren wurde und nun war es vor einem Tag gestorben. Danach gefragt, ob er mit seiner Familie jetzt weggehen w\u00fcrde, antwortete dieser: \u201eNein\u201c. \u201eAber ihr werdet auch einmal sterben, was machen dann eure Kinder?\u201c wurde er weiter gefragt. Darauf antwortete der Missionar: \u201eDa haben wir keine Sorgen \u2013 die sind<br \/>\nin Gottes Hand.\u201c Diese getroste und zuversichtliche Antwort bewegte den Eingeborenen zu diesem bildhaften Wort f\u00fcr Hoffnung &#8211; <b>\u201edurch den Horizont sehen\u201c<\/b> (die Papua kennen wohl kein Wort f\u00fcr Hoffnung).<br \/>\nEs ist tats\u00e4chlich so: Wer an Gott glaubt, dessen Blick, dessen Lebensentw\u00fcrfe und dessen Leben enden nicht am Horizont seines Lebens. Da geht es weiter, als wir uns vorstellen k\u00f6nnen. Glauben schlie\u00dft den Blick durch den Horizont ein und befreit uns von den Grenzen, die wir uns setzen und die uns gesetzt sind. So erlangen wir Freiheit, nach der wir uns ein Leben lang sehnen.<br \/>\nUnd so kann Paulus der Gemeinde in Rom aus ganzem Herzen w\u00fcnschen:<br \/>\n<b>\u201eDer Gott der Hoffnung aber erf\u00fclle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.\u201c R\u00f6m.15,13<\/b><br \/>\nEin wunderbarer Wunsch und eine verhei\u00dfungsvolle Zuversicht, die uns so auf unseren Weg durch den Mai mitgegeben wird!<br \/>\nUnd wenn Sie das volle Gel\u00e4ut der drei Glocken unserer Kirche h\u00f6ren, dann lassen Sie sich daran erinnern, dass die kleine Glocke uns zuruft \u201eseid fr\u00f6hlich in Hoffnung\u201c; das tut sie n\u00e4mlich in diesem Monat seit 90 Jahren und erinnert uns in gro\u00dfer Treue immer wieder daran das Gespr\u00e4ch mit Gott zu suchen. Was sonst noch zu 90 Jahren Glocken in unserem Kirchturm zu sagen ist? Lesen Sie weiter, dann erfahren Sie N\u00e4heres:<br \/>\nAm 25.Mai 1921 wurden die neuen Glocken des Rengersdorfer Kirchturmes durch Pastor Raschke (Pfarrer von 1887 bis 1931) geweiht.<br \/>\nVor etwa 500 Jahren wurde das erste Gel\u00e4ut mit drei Bronzeglocken angeschafft, die 1834 wegen Besch\u00e4digungen umgegossen wurden. Die beiden groSeptember 2011\u00dfen Glocken mussten w\u00e4hrend des 1. Weltkrieges abgegeben werden. Um zu einem neuen Gel\u00e4ut zu kommen, verkaufte die Kirchengemeinde die verbliebene kleine Bronzeglocke, sammelte Spenden und lie\u00df ein neues Gussstahlgel\u00e4ut in Bochum anfertigen, das bis heute einen sch\u00f6nen vollen Klang besitzt.<br \/>\nAlle Glocken haben einen Namen. Die Gro\u00dfe \u201eGeduldig in Tr\u00fcbsal!\u201c wird allein in Verbindung mit der Trauer um Verstorbene der Kirchengemeinde gel\u00e4utet. Die Mittlere \u201eHaltet an am Gebet!\u201c erklingt werktags  um 7, 12 und 18 Uhr und erinnert an Beginn, Mittag und Ende des Tagwerkes sowie an das Gebet. Die Kleine \u201eSeid fr\u00f6hlich in Hoffnung!\u201c mit ihrem hellen Klang erg\u00e4nzt das volle Gel\u00e4ut aller drei Glocken sonnabends (Einl\u00e4uten des Sonntags) sowie zu den Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen.<br \/>\nDer 25. Mai f\u00e4llt in diesem Jahr \u2013 wie auch vor 90 Jahren \u2013 auf einen Mittwoch. Zum Gedenken an die Glockenweihe werden an diesem Tag um 18 Uhr ausnahmsweise alle drei Glocken erklingen. M\u00f6gen sie uns noch lange erhalten bleiben und f\u00fcr uns alle den Lebensrhythmus in Kodersdorf mitbestimmen.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihre K.-O. Eckert und E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"april2011\" id=\"april2011\">April 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n<b>Was ist richtig? Was ist falsch?<\/b> In diesem Spannungsfeld f\u00e4llen wir t\u00e4glich Hunderte von Entscheidungen. Ganz h\u00e4ufig geschieht das ohne zu \u00fcberlegen auf der Grundlage von Erfahrung, aus Gewohnheit, weil wir das so gelernt haben oder rein gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig. Es w\u00e4re ja auch schrecklich, wenn alles bedacht und abgewogen werden m\u00fcsste wie bei folgenden Fragen: \u201eSage ich guten Tag? Esse ich noch die halbe Schnitte? Gehe ich jetzt ins Bett? \u2026\u201c<br \/>\nAnders ist es da schon bei Entscheidungen wie: \u201eKaufe ich lieber die teurere Fischb\u00fcchse mit dem \u00d6kosiegel, oder nehme ich die billige? Sag ich der jetzt mal meine Meinung, oder lieber nicht? Gebe ich dem Mann in der Einkaufspassage einen 50-iger oder gehe ich vorbei? Nehme ich die Arbeit an, obwohl ich nicht wesentlich mehr als die Sozialleistungen bekomme?\u201c Bei solchen Fragen m\u00fcssen wir schon richtig \u00fcberlegen.<br \/>\nUnd dann gibt es da noch ganz dicke Brocken.<br \/>\nVor einigen Tagen stand in der Zeitung eine Statistik, nach der die Bundesb\u00fcrger gern in der Politik mehr Mitsprache h\u00e4tten. Bei solchen Volksentscheiden w\u00fcrde es dann um solche Probleme gehen wie: \u201eWollen wir die Atomkraft zur Energiegewinnung auch nach Tschernobyl und Fukushima weiter nutzen? Beteiligen wir uns an der Durchsetzung einer UNO \u2013 Resolution mit dem Einsatz von Waffen und Menschen? Stocken wir die Geh\u00e4lter der Lehrer auf und k\u00fcrzen daf\u00fcr bei der Polizei?\u201c<br \/>\nJe nachdem, wie weittragend die Auswirkung unseres Handelns sein wird, werden wir hin- und hergerissen sein. Wir kommen bei den gr\u00f6\u00dferen Entscheidungen schnell an solche Punkte, an denen uns Gewohnheit und Erfahrung nicht viel weiterbringen. <b>Was aber kann dann helfen?<\/b><br \/>\nJesus gibt seinen J\u00fcngern einen Rat. Einen Rat f\u00fcr die Zeit, in der sie sich fragen werden: \u201eWas kann uns bei unseren Entscheidungen helfen?\u201c. F\u00fcr die Zeit, in der sich alles, was sie im letzten Jahr geh\u00f6rt und erlebt haben, in Nichts aufzul\u00f6sen scheint. F\u00fcr die Zeit seiner Verhaftung und Kreuzigung. Er wei\u00df, dass Menschen in Entscheidungssituationen gern dazu neigen, sich selbst und nur sich selbst zum Ma\u00dfstab zu machen. Alles Geh\u00f6rte und Gelernte, all unser Tun ordnen wir nur zu bereitwillig dmai2011iesem Ma\u00dfstab unter. Wohin das f\u00fchrt, male sich bitte jeder und jede selbst aus! Erfahrungen liegen ja hundertfach vor &#8230;<br \/>\nBei genauerem Betrachten werden Sie feststellen: Dieser Ma\u00dfstab ist die Wurzel f\u00fcr Unfrieden, Habsucht, Egoismus \u2026 eben f\u00fcr falsche Entscheidungen. Wie lautet er aber nun, der Rat, den Jesus seinen J\u00fcngern gibt?:<br \/>\n<b>Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt.<\/b> (Matth\u00e4us 26,41) Seid aufmerksam und betet, damit ihr nicht in der kommenden Pr\u00fcfung versagt, damit ihr nicht in Versuchung kommt \u2026 eben, damit ihr keine falschen Entscheidungen f\u00e4llt, die nicht dem Leben dienen.<br \/>\nAufmerksam sein und mit Gott im Gespr\u00e4ch bleiben, das gibt uns einen heilsamen Blick von Au\u00dfen auf uns und unser Leben. Das ist die beste Entscheidungshilfe, die wir haben k\u00f6nnen.<br \/>\nVersuchen Sie doch mal in diesem Monat bei Ihren Entscheidungen dem Rat Jesu zu folgen und bedenken Sie dabei bitte, dass ein Gespr\u00e4ch immer aus Reden <b>und H\u00f6ren<\/b> besteht.<\/p>\n<div align=\"right\">Ib, ja hr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"maerz2011\" id=\"maerz2011\">M\u00e4rz 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nRuhe, Stille \u2013 danach sehnen sich viele Menschen in unserer hektischen und schnelllebigen Zeit. Wir jagen von einem Highlight zum anderen. Das Arbeitsleben gibt uns Termine vor; das l\u00e4sst sich oft nicht \u00e4ndern. Doch auch die Freizeit will gut geplant sein, um alles unterzukriegen: Familie, Gemeinde, Sport &#8230; Die Liste kann jeder beliebig fortsetzen. Und die \u201ewenigen\u201c Tage Urlaub &#8211; meist sind es \u201enur\u201c zwischen 25 und 30 \u2013 wollen gut geplant und vom ersten bis zum letzten Tag ausgenutzt sein.<br \/>\nOft merken wir lange nicht, dass wir ein solches Leben auf Hochtouren nicht auf Dauer aushalten. Doch pl\u00f6tzlich meldet sich unser K\u00f6rper und es stellen sich Probleme ein; unsere Seele hat da schon lange Schaden genommen und wir haben es mehr oder weniger erfolgreich verdr\u00e4ngt.<br \/>\nWir m\u00fcssen es langsam und schmerzhaft lernen, dass wir nach Zeiten der Anspannung und Hektik auch Oasen der Ruhe und Stille brauchen.<br \/>\nDer Monatsspruch greift dieses Thema auf \u2013 wir lesen in Psalm 62,6: <i>\u201eBei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.\u201c<\/i> Der Beter gibt in diesem Vers eine Erfahrung weiter, die er selbst gemacht hat. Wenn wir den ganzen Psalm lesen, stellen wir fest, dass er enorm unter Druck stand, dass er Feinde hatte, die ihm sogar nach dem Leben trachteten. Und er fordert seine Seele auf, \u201estille zu Gott zu sein\u201c (so hei\u00dft es im Luthertext).<br \/>\nDavid, ihm wird dieser Psalm zugeschrieben, hat erlebt, dass er einen Ort der Stille und Ruhe braucht, der ihm Halt gibt in den Turbulenzen des Lebens. Er kommt bei Gott zur Ruhe, kann dort auftanken und dann hoffnungsvoll weiter gehen.<br \/>\nWollen wir uns diese Erfahrung zu Herzen nehmen? Sie beherzigen in unserem Alltag?<br \/>\nManchem hilft es, jeden Tag einige Minuten der Stille in den Tagesablauf einzubauen und in dieser Zeit bewusst auf Gott zu h\u00f6ren. Einem anderen tut es gut, einen Spaziergang zu machen und w\u00e4hrenddessen zu beten und offen zu sein f\u00fcr Gottes Reden, sich die Frage zu stellen: \u201eHerr, was willst du mir sagen?\u201c Und wieder andere kommen erst zur Ruhe, wenn sie sich einige Stunden oder auch einen ganzen Tag aus ihrem gewohnten Ablauf ausklinken k\u00f6nnen.<br \/>\nEines steht fest: Wir brauchen diese Zeiten der Ruhe, sie sind wichtig f\u00fcr unser Leben. Wir brauchen Stille, um uns immer wieder neu auf Gott auszurichten, um seine Stimme zu vernehmen. Er dr\u00e4ngt sich uns nicht mit lautem Get\u00f6se auf \u2013 er wei\u00df, was uns, vor allem unserer Seele gut tut. Und Gott wird zu uns reden, davon bin ich \u00fcberzeugt. Wir werden manches in unserem Leben vielleicht mit anderen Augen sehen als vorher; wir werden zu manchem den n\u00f6tigen Abstand bekommen. Auf jeden Fall werden wir gest\u00e4rkt in den Alltag zur\u00fcckgehen k\u00f6nnen.<br \/>\nLassen Sie uns die vor uns liegende Passionszeit dazu nutzen, mit viel Fantasie solche Momente der Stille in unser Leben einzubauen und zu erleben, wie wir bei Gott zur Ruhe kommen k\u00f6nnen und wie er neu in unser Leben eingreift.<br \/>\nIn diesem Sinne w\u00fcnsche ich Ihnen eine ruhige und stille Passionszeit.<\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn wir bei Gelegenheit einige Erfahrungen zu diesem Thema austauschen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p><strong><a name=\"februar2011\" id=\"februar2011\">Februar 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n\u201eKommt unsere \u201ePutzi\u201c in den Himmel?\u201c So manche traurigen und fragenden Kinderaugen haben sich mit dieser Frage auf die Eltern gerichtet, wenn ein Haustier gestorben ist. Da kommen wir ins Schwitzen. Welche Ant\/adezember2011wort k\u00f6nnen wir geben? &#8230;<br \/>\nUnd auch uns selbst kann so etwas schon umtreiben! Ist es nicht so, dass auch uns Erwachsenen so manches Haustier ans Herz gewachsen ist? Dass es uns manchmal so erscheint, als h\u00e4tten Tiere eine Seele? Was ist mit diesen stummen und wunderbaren Gesch\u00f6pfen Gottes, wenn der Lebensfunke aus ihnen weicht?<br \/>\nIm Brief des Paulus an die R\u00f6mer finden wir einen Vers, der uns bei den eben angedachten Fragen weiterhelfen kann:<br \/>\n<b>Auch die Sch\u00f6pfung wird frei werden von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. R\u00f6mer 8,21<\/b><br \/>\nPaulus will uns mit diesem Vers nicht erz\u00e4hlen, dass jedes Lebewesen beseelt ist. Dazu finden wir in der Bibel keine Hinweise. Wir erfahren aber, dass, so wie nach dem Willen unseres Sch\u00f6pfers die Verg\u00e4nglichkeit zum Wesen seiner Gesch\u00f6pfe geh\u00f6rt, ihnen auch im gleichen Ma\u00dfe die Sehnsucht nach Gottes Welt in die Herzen gelegt ist. Ich entnehme den Versen, in denen unser Monatsspruch steht, Folgendes: Gottes Sch\u00f6pfung, wie wir sie kennen, wird auch ein Teil seiner neuen Welt sein. Warum sollte Gott auf all das verzichten wollen, was er uns als Lebensraum und Lebensgrund gegeben hat, was unser Herz erfreut und unsere Welt bunt und vielf\u00e4ltig macht?<br \/>\nKommt \u201ePutzi\u201c in den Himmel? Warum nia href= (Matth\u00e4us 26,41) Seid aufmerksam und betet, damit ihr nicht in der kommenden Pr\u00fcfung versagt, damit ihr nicht in Versuchung kommt \u2026 eben, damit ihr keine falschen Entscheidungen f\u00e4llt, die nicht dem Leben dienen.<br \/>\nAufmerksam sein und mit Gottra h<br \/>\nref=t im Gespr\u00e4ch bleiben<br \/>\n, das gibt uns einen heilsamen Blick von Au\u00dfen auf uns und unser Leben. Das ist die beste Entscheidungshilfe, di<\/p>\n<p>Liebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n\u00dcber 100.000 Menschen haben Anfang Juni beim Kirchentag in Dresden \u00fcber den Monatsspruch aus dem Matth\u00e4usevangelium nachgedacht: e wir haben k\u00f6nnen.<br \/>\nVersuchen Sie doch mal in diesem Monat bei Ihren Entscheidungen dem Rat Jesu zu folgen und bedenken Sie dabei bitte, dass ein Gespr\u00e4ch immer aus Reden a href= (Matth\u00e4us 26,41) Seid aufmerksam und betet, damit ihr nicht in der kommenden Pr\u00fcfung versagt, damit ihr nicht in Versuchung kommt \u2026 e id=ben, damit ihr keine falschen Entscheidungen f\u00e4llt, die<br \/>\nnicht dem Leben dienen.<br \/>\nAufmerksam sein und mit Gott im Gespr\u00e4ch bleiben, das gibt uns einen heilsamen Blick von Au\u00dfen auf uns und unser Leben. Das ist die beste Entscheidungshilfe, die wir haben k\u00f6nnen.<br \/>\nVersuchen Sie doch mal in diesem Monat bei Ihren Entscheidungen dem Rat Jesu zu folgen und bedenken Sie dabei bitte, dass ein Gespr\u00e4ch immer aus Reden cht, wenn Gott schon hier so viel Freude an seinen Gesch\u00f6pfen hatte. Er will gewiss nicht, dass Kinder deswegen traurig sein m\u00fcssen, wenn sie auf ihre Lieblinge dort verzichten m\u00fcssen.<br \/>\nUns l\u00e4dt der Monatsspruch ein, noch \u00fcber einen anderen Punkt nachzudenken.<br \/>\nLegen wir den Gesch\u00f6pfen nicht unzumutbare Lasten auf, die das von Gott gesetzte Ma\u00df der \u201eKnechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit\u201c weit \u00fcberschreiten? Gott hat uns den Auftrag gegeben die Sch\u00f6pfung verantwortlich zu verwalten (s. 1. Mose Kapitel 1) und nicht, sie zu missbrauchen. Was haben In\/trdustriefette im Tierfutter zu suchen? Ist es in Ordnung, wie die Tiere ihr Leben fristen, die zbbu unserer Ern\u00e4hrung gez\u00fcchtet werden? K\u00f6nnen wir ruhig zusehen, wenn Lebensr\u00e4ume auf unserer Welt zerst\u00f6rt werden, weil unser Hunger nach Energie gr\u00f6\u00dfer ist als der des Magens?<br \/>\nDie Worte des Paulus laden mich dazu ein, das meinige zu tun, um die Knechtschaft der Sch\u00f6pfung nicht zu erschweren. Wie sehen Sie#maerz2011, um Jesus in Ihrem Leben zu erfahren: Im Gottesdienst, in den Gemeindekreisen, in Hauskreisen und im Gespr\u00e4ch mit Glaubensgesc<br \/>\nstronghwistern.<br \/>\n das?<br \/>\nB\/trei \/trall den Fehlern, die wir machen, bei all der Schuld, die wir in unserem Leben auf uns laden, ist tr\u00f6stlich f\u00fcr uns, dass es Gott gut machen wird mit uns #dezember2010und der W<\/p>\n<p>elt.<\/p>\n<div align=\"right\">E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"januar2011\" id=\"januar2011\">Januar 2011<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n\u201eK\u00f6nnen Sie mir sagen, wo ich hin will?\u201c \u2013 so lautet die <b>etwas verwirrende<\/b> Frage eines Reisenden am Info-Point eines Bahnhofes.<br \/>\nMerkw\u00fcrdige Frage \u2026 Hat er sein Anliegen in aller Eile nicht richtig formuliert und m\u00f6chte blo\u00df eine Auskunft, auf welchen Bahnsteig er muss, um seinen Zug zu erreichen?<br \/>\nOder ist er aus irgendeinem Grund etwas durcheinander und hat sein Reiseziel vergessen? In dem Fall kann ihm doch niemand helfen &#8211; nicht mal der Info-Point.<br \/>\n\u201eDas m\u00fcssen Sie schon selber wissen, wo Sie hinwollen!\u201c wird die etwas genervte Antwort der Mitarbeiterin sein. Vielleicht l\u00e4sst sie sich ja auch die Fahrkarte zeigen und kann auf nette Weise das Problem l\u00f6sen.<br \/>\nWas aber ist, wenn man keine Fahrkarte hat? Wenn es um die Ratlosigkeit geht, welchen Lebenszug wir besteigen? Am Anfang eines neuen Jahres ist es gut, sich ruhig einmal der Frage zu stellen: \u201eWo will ich hin? Wo soll der Zug meines Lebens hinfahren?\u201c<br \/>\nDie Antworten k\u00f6nnten vielleicht lauten: n\u00e4chster Geburtstag, Urlaub, bestandene Pr\u00fcfung oder gut \u00fcberstandene Operation \u2013 w\u00e4ren das vielleicht solche Ziele?<br \/>\nNein, Ziele sind das doch eigentlich nicht. Das sind Stationen. Danach geht es doch weiter. Aber wie? Von Station zu Station, mit positivem oder negativem \u00dcberraschungseffekt am Schluss, nach dem Motto: Ach, hier hat es mich hin verschlagen!<br \/>\nGott bewahre Sie vor dieser verwirrenden Erfahrung des Reisenden, nicht zu wissen, wo Sie hinwollen.<br \/>\nDie Heilige Schrift gibt uns am Anfang den Hinweis f\u00fcr unser Lebensziel. Dieser Hinweis ist der Spruch f\u00fcr diesen Monat: <b>Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1.Mose 1,27<\/b><br \/>\nEs gibt viel zu diesem Satz zu sagen, heute m\u00f6chte ich Ihnen als Antwort auf die Frage: \u201eWohin willst Du?\u201c das Ziel vorschlagen, das in unserem Monatsspruch enthalten ist.<br \/>\nEs ist die Aufgabe, die sich f\u00fcr uns aus diesem Satz ergibt. Wir sollen <b>\u201eBild Gottes\u201c sein<\/b>.<br \/>\nIch verstehe darunter, Gott in dieser Welt auf wahrnehmbare Weise widerzuspiegeln. Das hei\u00dft nicht etwa \u201eGott zu spielen oder \u2013 Gott zu sein.\u201c Wohin das bei unserem begrenzten Horizont f\u00fchrt, zeigt unsere Geschichte und die Ereignisse der j\u00fcngsten Vergangenheit.<br \/>\n<b>\u201eBild Gottes\u201c sein<\/b> hei\u00dft, dass die Welt Gottes Liebe zu uns und seiner Sch\u00f6pfung durch uns erf\u00e4hrt. Sie werden mir sicher zustimmen, wenn ich erschrecke und sage: \u201eWas f\u00fcr eine Vorstellung bekommen die Menschen da blo\u00df von Gott?!\u201c Ich kann Sie beruhigen, Gott l\u00e4sst uns ja mit dieser Aufgabe nicht allein. Denn da, wo sein Bild durch unsere Schuld f\u00fcr andere nicht mehr erkennbar ist, weil es verblasst, zersprungen oder nur noch in Teilen vorhanden ist, da tritt Gott selbst ein. Da erg\u00e4nzt er unsere Unzul\u00e4nglichkeiten durch seinen Sohn Jesus Christus. Er erg\u00e4nzt durch seinen Sohn sein zerst\u00f6rtes, blindes und unvollkommenes Bild zu seinem wahren, f\u00fcr uns erkennbaren Bild, so wie sich Mann und Frau zum Menschen erg\u00e4nzen.<br \/>\nSehen Sie &#8211; und hier erfahren wir, wo wir hinwollen. Das ist ein Ziel, das jeden Tag neu ins Auge gefasst werden muss, das uns herausfordert und die Richtung weist, \u00fcber alle Stationen unseres Lebens hinaus. \u2026 Wo will ich hin in diesem Jahr? Ich will Gott immer mehr erkennbar werden lassen an M\u00e4rz 2010E. Salewskimir, dass er mit Jesu Hilfe immer mehr durchscheint und durchleuchtet und f\u00fcr andere erkennbar wird. Das ist ein Ziel f\u00fcr jeden und jede. Das gilt es immer wieder neu in den Blick zu nehmen und anzusteuern. Da wollen wir hin.<\/p>\n<div align=\"right\">E. Salewski<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2011 Januar Februar M\u00e4rz April Mai Juni Juli \/ August September Oktober November Dezember nach oben Dezember 2011 Liebe Leserin! Lieber Leser! Allein auf weiter Flur; mutterseelenallein; \u2026 diese Ausdr\u00fccke kennen Sie sicher. Sicher kennen Sie auch Gef\u00fchle und Situationen, die sich damit verbinden, wie z.B.: &#8211; alleingelassen mit einer schwierigen Aufgabe, &#8211; allein vor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=754\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Archiv 2011<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-754","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/754\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}