{"id":788,"date":"2013-01-31T19:33:11","date_gmt":"2013-01-31T17:33:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=788"},"modified":"2013-12-29T19:58:25","modified_gmt":"2013-12-29T17:58:25","slug":"archiv-2013","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=788","title":{"rendered":"Archiv 2013"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"oben\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>2013<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"#dezember2013\">Dezember<\/a><br \/>\n<a href=\"#november2013\">November<\/a><br \/>\n<a href=\"#oktober2013\">Oktober<\/a><br \/>\n<a href=\"#september2013\">September<\/a><br \/>\n<a href=\"#juliaugust2013\">Juli\/August<\/a><br \/>\n<a href=\"#juni2013\">Juni<\/a><br \/>\n<a href=\"#mai2013\">Mai<\/a><br \/>\n<a href=\"#april2013\">April<\/a><br \/>\n<a href=\"#maerz2013\">M\u00e4rz<\/a><br \/>\n<a href=\"#februar2013\">Februar<\/a><br \/>\n<a href=\"#januar2013\">Januar<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"dezember2013\" id=\"dezember2013\">Dezember 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nWenn ich den Monatsspruch f\u00fcr Dezember lese, fallen mir zwei Worte besonders auf: Leben und Licht. Und Johannes, der Verfasser des gleichnamigen Evangeliums, bringt sie in Beziehung zueinander. <b>\u201eIn ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.\u201c<\/b> (Joh. 1,4)<br \/>\nJohannes liefert uns keinen ausf\u00fchrlichen Bericht \u00fcber die Geburt Jesu wie z. B. Lukas. Wer kennt nicht das Weihnachtsevangelium nach Lukas 2 mit der Schilderung der beschwerlichen Reise von Josef und Maria nach Bethlehem, der Geburt im Stall, der Verk\u00fcndigung der Engel auf dem Hirtenfeld und dem Besuch der Hirten an der Krippe? Jedes Jahr h\u00f6ren wir die Geschichte im Gottesdienst und wir werden an die Menschwerdung Jesu erinnert. Der Bericht des Lukas spricht uns an, er hat seinen ganz eigenen Zauber.<br \/>\nJohannes dagegen spricht von Jesus als dem Wort, das \u201eFleisch wurde und unter uns wohnte.\u201c Das klingt ganz anders als der Bericht des Lukas. Und doch schildert Johannes das gleiche Geschehen. Er redet davon, dass in Jesus das Leben ist. Das galt nicht nur die Menschen damals, das gilt auch uns heute: In Jesus Christus d\u00fcrfen wir Leben haben; erf\u00fclltes Leben, nicht nur in dieser Zeit, nein, auch \u00fcber den Tod hinaus.<br \/>\nIm Johannesevangelium lesen wir auch die Worte Jesu: \u201eIch bin das Licht der Welt.\u201c Durch sein Kommen in unsere Welt hat Jesus Licht in unser Dunkel gebracht &#8211; in mein Leben, in Ihr Leben, in unsere Welt. Und wo wir Jesus hineinlassen in unser Leben, da wird es hell bei uns. Da weicht die Dunkelheit, und unser Leben darf dieses Licht widerspiegeln und weitergeben an all die Menschen um uns, die noch im Dunkeln leben.<br \/>\nEin altes Kinderlied kommt mir in den Sinn, das diesen Gedanken aufgreift:<br \/>\n<i>\u201eJesus hei\u00dft uns leuchten mit hellem Schein<br \/>\nwie ein kleines L\u00e4mpchen brennen klar und rein.<br \/>\nChristen sollen leuchten in der dunklen Welt.<br \/>\nJeder an dem Platze, wohin Gott ihn stellt.\u201c<\/i><br \/>\nDie Lichter der Advents- und Weihnachtszeit sollen uns daran erinnern, dass Jesus als das Licht in unsere Welt gekommen ist. Lassen Sie uns dieses Licht weiter tragen in die Dunkelheit dieser Welt, damit es im Leben von Menschen, denen wir begegnen, hell wird.<\/p>\n<div align=\"right\">Eine \u201eerhellte\u201c Advents- und Weihnachtszeit w\u00fcnscht Ihnen Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"november2013\" id=\"november2013\">November 2013<\/a><\/strong><br \/>\nSIEHE, DAS REICH GOTTES IST MITTEN UNTER EUCH.<br \/>\nWohin gehen Ihre Gedanken, liebe Leserin, lieber Leser, wenn Sie diesem Geleitwort f\u00fcr November nachsinnen?<br \/>\nUm dem Zusammenhang auf die Spur zu kommen, m\u00fcssen wir das Evangelium nach Lukas aufschlagen und dort im 17. Kapitel beim Vers 20 anfangen zu lesen. Da erfahren wir, zu wem Jesus spricht. Es sind Pharis\u00e4er, Menschen, die sich in den Heiligen Schriften auskennen. Sie fragen Jesus nach dem Kommen des Reiches Gottes. Das verwundert zun\u00e4chst, denn diese sehen in Jesus doch nur einen Wanderprediger, den Sohn des Zimmermanns Josef, da erwarten sie nicht wirklich eine prophetische Aussage. Wahrscheinlich meinen sie, wann die R\u00f6mer (die damalige Besatzungsmacht) aus dem Lande gejagt werden. Damit k\u00f6nnten sie ihn auf politisches Glatteis locken.<br \/>\nJesus wei\u00df sich aber als der von den Propheten (z. B. Jesaja und Micha) vorhergesehene Retter, der mit dem g\u00f6ttlichen Auftrag kommt, das Reich des ewigen Gottes aufzurichten. Er antwortet: &#8222;DAS REICH GOTTES IST MITTEN UNTER EUCH\u201c. Solche \u201eanma\u00dfenden&#8220; Reden brachten ihn letztlich ans Kreuz. Wir Christen glauben, dass es so Gottes Wille war.<br \/>\nVom Glauben schrieb schon vor hundert Jahren Elias Schrenk, der \u201eVater der Evangelisation in Deutschland\u201c: Wer nicht im Glauben wandeln will, sieht nichts vom Reich Gottes. Es beginnt im Herzen. Der Herr sagt zu Nikodemus: \u201eDer Wind bl\u00e4st, wo er will, und du h\u00f6rst sein Sausen wohl; aber du wei\u00dft nicht, woher er kommt und wohin er f\u00e4hrt; also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.\u201c (Evangelium nach Johannes 3, 8) Diesen aus dem Geist Geborenen spricht der Herr das Himmelreich zu. In den Herzen, in welchen nicht irdischer Sinn, &#8230;, nicht des Menschen Eigenwille, sondern Gott regiert, unter den der Mensch sich beugt mit seinem Willen, ist das Reich Gottes. Diese innere Ver\u00e4nderung ist etwas Stilles, Geheimnisvolles, das die Pharis\u00e4er nicht verstanden, weil ihr hochm\u00fctiges Herz verschlossen war gegen Jesus. &#8230; Es kommt aber die Zeit, da der Herr seine Auserw\u00e4hlten sammeln wird (Evangelium nach Matth\u00e4us 24, 31), &#8230; . Darauf warten wir. Wenn der Heiland den Pharis\u00e4ern sagte: \u201eDas Reich Gottes ist unter euch&#8220;, so weist er auf sich hin: Es war unter ihnen in ihm, weil er v\u00f6llig unter dem Vater stand. Werden wir ihm v\u00f6llig untertan, dann sind wir Reichsgenossen.<br \/>\nIm Vaterunser hat uns Jesus unter anderem bitten gelehrt: \u201e&#8230; Dein Reich komme. &#8230;\u201c<br \/>\nSo betet manche und mancher im \u201estillen K\u00e4mmerlein\u201c oder wo auch immer; und die christliche Gemeinde betet es gemeinsam. M\u00f6ge uns dabei bewusst werden, dass es um das Kommen des Geistes Jesu in unser Herz geht.<br \/>\nIn einer Gebetsordnung des Volksmissionskreises Sachsen wird pro Wochentag jeweils eine Bitte des Vaterunser speziell bedacht. Montags lautet das Thema: DEIN REICH KOMME. Im letzten Gebetsblock ist es wie folgt formuliert: Unser Vater im Himmel, Dein Reich komme. Es ist schon vorhanden, Dein Reich. Als der K\u00f6nig der Liebe regierst Du und offenbarst dich den Deinen. Lass aber eilend kommen den Tag, die Stunde, da alle Welt Dich erkennt, da aller Knie sich vor Deinem Sohn Jesus Christus beugen und alle Zungen bekennen, dass Er der Herr sei zur Ehre Gottes des Vaters. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. AMEN.<\/p>\n<div align=\"right\">Vom Bahnhof gr\u00fc\u00dft Sie Ihr Gottfried Seidel<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"oktober2013\" id=\"oktober2013\">Oktober 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nHaben Sie schon mal \u00fcber das Wort \u201eOpfer\u201c nachgedacht? Es ist heut recht selten in unserem Sprachgebrauch zu finden. Warum? Ich denke, weil die Idee, die dahinter steht, kaum noch eine Grundlage in unserem Leben hat.<br \/>\nOpfer bedeutet: Ich gebe etwas, was mir ganz wichtig ist, was f\u00fcr mich Verzicht bedeutet, Gott. Damit will ich ihm zeigen, dass er fest zu meinem Leben geh\u00f6rt, dass ich eine Beziehung zu ihm m\u00f6chte, dass er auf mein Leben achtet.<br \/>\nSp\u00e4ter haben wir dieses Verzichten auch auf den zwischenmenschlichen Bereich bezogen und so hat eben das \u201eOpfer\u201c und das \u201eopfern\u201c au\u00dfer im religi\u00f6sen Bereich nur am Rande unserer Sprache \u00fcberlebt.<br \/>\nNicht, dass wir uns falsch verstehen, Gott braucht nicht unser Opfer. Es ist mehr f\u00fcr uns wichtig. Wir zeigen ihm damit unsere Bereitschaft zur Treue zu ihm Wir \u00fcben uns durch opfern darin, seinen Willen zu tun.<br \/>\nSchon im Alten Testament hat Gott deutlich gemacht, dass er keine Tieropfer f\u00fcr sich will oder Gold, sondern dass es ihm beim Opfer um etwas ganz anderes geht: um Liebe, um Beziehung und um Frieden.\u00a0<br \/>\nUnser Monatsspruch lenkt unsere Aufmerksamkeit diesmal auf diese besondere Art der Hinwendung zu Gott. <b>\u201eVergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.\u201c Hebr.13,16<\/b><br \/>\nDer Schreiber des Hebr\u00e4erbriefes weist uns auf den Segen des Opferns hin. Er sagt: Gott freut sich \u00fcber jeden, der nicht nur auf \u201eSeins\u201c bedacht ist. Indem wir von uns weg auf andere sehen, mit ihnen teilen, machen wir anderen und Gott eine Freude und beschenken damit obendrein uns selbst. Dieses Wort wird sch\u00f6n durch eine indische Legende illustriert:<br \/>\nEin Bauer tr\u00e4gt einen Sack voller Weizen vom Feld nach Hause. Da begegnet ihm Gott. Dieser bittet ihn: \u201eSchenk mir deinen Weizen!\u201c Da der Bauer ja den Weizen f\u00fcr sich selbst verwenden wollte, macht er den Sack auf, sucht eines der kleinsten K\u00f6rner heraus und schenkt es Gott. Damit tut er ja der Bitte auch gen\u00fcge, so denkt er. Gott nimmt das Weizenkorn, verwandelt es in Gold und gibt es dem Bauern zur\u00fcck &#8230;<br \/>\nWas meinen Sie, wie wird es dem Bauern dabei ergangen sein? War er gl\u00fccklich \u00fcber das kleine Goldkorn, oder wird er sich ge\u00e4rgert haben, dass er nicht wenigstens die H\u00e4lfte des \u00a0Weizens gegeben hat?<br \/>\nIch lade Sie dazu ein, gerade in der Zeit, wo wir das Erntedankfest feiern, mit diesem Bibelwort und der kleinen Geschichte eigene Erfahrungen zu machen.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E.Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"september2013\" id=\"september2013\">September 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nIm Wartezimmer einer Elternberatungsstelle in Malm\u00f6 konnte man vor Jahren folgenden Text an der Pinwand finden: \u201eFalls Sie Kummer mit Ihren Kindern haben, sind Sie bei uns am richtigen Platz. Falls Ihre Kinder aber keinen Kummer machen, verraten Sie uns bitte, wie das m\u00f6glich ist!\u201c &#8230; Ob sich jemand beim Personal gemeldet haben wird?<br \/>\nWer mit andern Menschen das Leben teilt, kommt um Kummer nicht herum &#8211; und wenn es nicht um andere geht, dann haben wir ihn mit uns selbst oder mit Umst\u00e4nden, in denen wir uns befinden. Irgendwie m\u00fcssen wir also lernen, mit Kummer zu leben. Ihn in sich \u201ehinein-zufressen\u201c ist die schlechteste aller Varianten. Er kann dann alles um uns her bestimmen und an sich ziehen. Besser ist es, mit jemandem dar\u00fcber zu reden, schon allein das hilft. Derjenige darf dann aber nicht nur sagen: \u201eSei nicht bek\u00fcmmert!\u201c &#8211; das ist nicht sehr hilfreich. Kummer ist wie Hunger. Den werde ich auch nicht durch blo\u00dfes \u201egut zureden\u201c los. Gegen Hunger muss ich etwas essen. Dem Rat: \u201eSei nicht bek\u00fcmmert\u201c muss auch etwas Handfestes oder ein Gedanke folgen, der uns weiterhilft.<br \/>\nBek\u00fcmmert waren die Israeliten, als sie mit dem Willen Gottes f\u00fcr ihr Leben konfrontiert wurden. Nehemia, der Stadthalter Jerusalems und Esra, der Priester, hatten ihnen die Heiligen Schriften vorgelesen. Und dabei mussten die Zuh\u00f6rer traurig feststellen: \u201eWir haben gegen Gottes gute Ordnung f\u00fcr unser Leben versto\u00dfen, wir haben nicht auf sie geachtet. Wir haben gegen unsre Bestimmung gelebt\u201c.<br \/>\nDer Rat von Elia und Nehemia auf diesen Kummer hin ist nun:<br \/>\n<b>\u201eSeid nicht bek\u00fcmmert, denn die Freude am Herrn ist eure St\u00e4rke.\u201c Neh.8,10<\/b><br \/>\nMit anderen Worten: \u201eRichtet euch an der Freude \u00fcber das auf, was Gott euch gibt und dass er da ist. Das gibt Kraft zum Leben und l\u00e4sst den Kummer schmelzen.\u201c<br \/>\nEin guter Rat, der auch f\u00fcr jeden von uns gilt, der Gott vertraut.Wie kann dieser Rat bei unserm Kummer nun praktisch werden?&#8230;\u00dcberlegen Sie bitte zuerst selbst, bevor Sie meine Ideen lesen<br \/>\n<i>Kummer 1. <u>Sorge um jemanden<\/u>:<br \/>\nFreuen wir uns dar\u00fcber, dass Gott, wie es die Bibel bezeugt, jeden kennt und liebt. Auch sagt die Bibel, dass er auf unser Bitten h\u00f6rt. So k\u00f6nnen wir Gott auch jeden\/jede anbefehlen und f\u00fcr ihn\/sie bitten. Bei IHM sind unsere Sorgen viel besser aufgehoben, als in unserem \u00e4ngst-lichen Herzen.<br \/>\nKummer 2. <u>Krankheit<\/u>:<br \/>\nGott hat uns geschaffen und wei\u00df um all die Krankheiten, die sich im Laufe eines Lebens einstellen. Im 2. Buch Mose sagt er: \u201eIch bin dein Arzt.\u201c Dar\u00fcber k\u00f6nnen wir uns freuen und darauf d\u00fcrfen wir hoffen. Manchmal tut er Wunder. Er hat uns aber auch Wissen gegeben, wie wir mit Krankheiten umgehen k\u00f6nnen. Und in Hilflosigkeit und Verzweiflung d\u00fcrfen wir vertrauen, bei Gott wird alles, was wir nicht verstehen, in seinem Plan einen guten Platz haben.<br \/>\nKummer 3. <u>Tod<\/u>:<br \/>\nGott ist der Herr der Zeit. Die Bibel sagt: Gott hat uns nicht f\u00fcr den Tod, sondern f\u00fcr das Leben geschaffen. Und so weisen uns Leben, Sterben und Auferstehen Jesu den Weg durch den Tod in ein Leben bei Gott. Wenn wir darauf vertrauen, dann braucht uns der Tod nicht zu bek\u00fcmmern. Nichts ist st\u00e4rker als Gott, auch nicht der Tod. Ist das nicht ein Grund zur Freude? <\/i><\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E.Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juliaugust2013\" id=\"juliaugust2013\">Juli\/August 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser,<br \/>\nwie schon im Juni entstammt auch der Monatsspruch f\u00fcr den Juli der Apostelgeschichte. Wer bei seiner t\u00e4glichen Bibellekt\u00fcre dem Bibelleseplan folgt, besch\u00e4ftigt sich schon seit Mai mit den Berichten des Lukas. Es ist die Siegesgeschichte des Evangeliums von Jerusalem bis nach Rom. Besonders interessant ist, wie aus Saulus, dem fanatischen Verfolger der ersten christlichen Gemeinden, der Apostel Paulus wird. Jesus tritt in das Leben dieses Menschen und krempelt es total um. So kann aus dem f\u00fchrenden Kopf der Christenverfolgung ein begnadeter Mann in der Missionsbewegung werden. Er, der sich so sehr an Jesus vers\u00fcndigt hatte, er wei\u00df was Vergebung ist. Er, der bei der Steinigung des Stephanus zuschaute und <i>Gefallen an dessen Tode hatte (Apg. 7)<i\/> und damit auf dem Wege ins schlimmste Verderben war, er wei\u00df, was Rettung ist. Er, der sich eigentlich bei Gott alles verdorben hatte, er wei\u00df, was Gnade ist. Davon zu sprechen und zu schreiben, sieht Paulus nun als den Hauptinhalt seines Lebens. Die voraussetzungslose Barmherzigkeit Gottes ist zum Hauptgegenstand seiner Verk\u00fcndigung geworden. So entstehen weitere christliche Gemeinden. Unserem Monatsspruch &#8211; einem ermutigenden Zuspruch Gottes an seinen Diener &#8211; geht das Wirken des Paulus in Athen voraus. Nun ist er nach Korinth gekommen, dem \u00fcblen Ort der Seeleute und deren &#8222;Br\u00e4uten&#8220;, dem Handelsplatz der Sklavenh\u00e4ndler mit ihren &#8222;Objekten&#8220; und den K\u00e4ufern aus einem beachtlichen Einzugsgebiet. Gott spricht von einem gro\u00dfen Volk, das er in dieser Stadt hat. Davon war allerdings noch nichts zu sehen. Gro\u00df war die Zahl derer, die den Paulus ablehnten und anzeigten &#8211; ohne ihm freilich schaden zu k\u00f6nnen. Und doch h\u00f6rt er: <i>Ein gro\u00dfes Volk<\/i>. Denn Gott sieht weiter. Er sieht die Vielen, die noch dazu kommen, die in dieser Stadt eine gro\u00dfe Gemeinde bilden werden. So war es dann ja auch. Die Briefe, die Paulus sp\u00e4ter dorthin schrieb, deuten auf eine gro\u00dfe Zahl von Christen, die unter gro\u00dfem Segen lebten. Das alles hatte Gott sich schon f\u00fcr diese Stadt vorgenommen. Hier wollte er sich ein Volk sammeln, in dem seine Ehre wohnt. Und nicht nur hier. Paulus musste weiterziehen und wirken. Aus der Saat, die Paulus streute, sind viele Fr\u00fcchte entstanden. Mit diesen Fr\u00fcchten kam auch Samen bis zu uns.<br \/>\nGott sei Dank. Daran sollten wir erkennen: <i>Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, n\u00e4mlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat f\u00fcr alle zur Erl\u00f6sung, &#8230; (1. Brief an Timotheus 2. Kapitel ab Vers 4)<\/i>. Das ist die eine Tatsache. Paulus ist es auch wichtig zu sagen: <i>Gott wollte, dass die Menschen ihn suchen und sich bem\u00fchen, ihn zu finden. (Jesaja 55. 6 bzw. Apg. 17. 27)<\/i>. Dazu Pfarrer Dr. Theo Lehmann: &#8222;Mensch, du bist von Gott geschaffen, um ihn zu suchen! &#8230; Und er hat ausdr\u00fccklich versprochen: <i>Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, will ich mich von euch finden lassen. (Jeremia 29, ab Vers 13)<\/i>. Gott spielt mit uns nicht Blindekuh. Der l\u00e4sst dich nicht im Unklaren, ob es ihn gibt und wenn ja, wie man ihn finden kann. Gott l\u00e4sst sich finden! Von jedem! &#8230; Denn &#8211; <i>keinem von uns ist Gott fern<\/i>. &#8230;<br \/>\nDas naturwissenschaftliche Genie des vorigen Jahrhunderts,  Albert Einstein, hat mal gesagt, dass die Menschheit, um zu \u00fcberleben, ein neues Denken braucht. Alle waren begeistert: Neues Denken, ja, das ist es, fantastisch usw. Dann haben sie noch ein Weilchen kalten Krieg gespielt, hier und da paar Hunderttausende umgebracht, und dann kam Gorbatschow mit seinem Buch PERESTROIKA. Die Botschaft hie\u00df: Neues Denken. Und wieder waren alle begeistert &#8211; Gorbi, der hat es erkannt, das ist es usw. Ja liebe Freunde, diese Botschaft vom neuen Denken ist doch nichts Neues. Paulus, der Bote Gottes, hat diese Botschaft schon vor 2.000 Jahren nach Europa gebracht. Er sprach von Bekehrung, Umdenken, das hei\u00dft im Griechischen \u201aSinnes\u00e4nderung\u2018, also auf Deutsch: neues Denken. Damals hat er den gro\u00dfen Denkern im Zentrum Europas gesagt: Denken ist gut, umdenken ist besser. Und er hat noch dazu gesagt, wo man das neue Denken herkriegen kann, n\u00e4mlich von Jesus. Aber den wollten die Athener nicht. Zu dem wollten sie sich nicht bekehren. Und als die Rede auf Jesus kam, haben sie Paulus ausgelacht.<br \/>\nHeute ist uns das Lachen vergangen, weil wir sehen, dass die Welt, Gottes gute Sch\u00f6pfung, zerst\u00f6rt wird, wenn die Menschen nicht umdenken und auf Gott h\u00f6ren. \u201aOhne Umdenken kein \u00dcberleben\u2018,<br \/>\ndas steht auf jeder zweiten Seite in jeder x-beliebigen Zeitung. Ohne Bekehrung kein ewiges Leben &#8211; das steht alle paar Seiten in der Bibel.&#8220; Soweit ein Zitat aus einem evangelistischen Vortrag von Pfarrer Dr. Theo Lehmann, dem ich nur zustimmen kann.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr <i>Gottfried Seidel vom Bahnhof<\/i><\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juni2013\" id=\"juni2013\">Juni 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nWas geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie den Monatsspruch f\u00fcr Juni lesen oder h\u00f6ren?<br \/>\nViele von Ihnen werden zustimmend nicken und sich an Situationen in ihrem Leben erinnern, in denen Sie die G\u00fcte Gottes erfahren haben. Andere zucken vielleicht die Schultern und haben ihre Zweifel an der einen oder anderen Stelle. \u201eJa, aber &#8230;\u201c, k\u00f6nnte ihre Antwort lauten.<br \/>\nIch habe mal nachgesehen, in welchem Zusammenhang der Vers in der Apostelgeschichte steht. Paulus und sein Mitstreiter Barnabas waren unterwegs in der heutigen T\u00fcrkei, in Lystra. Dort trafen sie auf einen Mann, der von Geburt an gel\u00e4hmt war und nicht auf seinen eigenen Beinen stehen konnte. Dieser flehte die beiden Apostel an, ihm zu helfen. Und das Wunder geschah: Paulus befahl dem Gel\u00e4hmte aufzustehen \u2013 und dieser erhob sich und war geheilt. Die Menschen, die das miterlebt hatten, hielten Paulus und Barnabas f\u00fcr Mensch gewordene G\u00f6tter und wollten ihnen Opfer bringen. Das wird den beiden zu viel und sie stellen die Sache richtig: Sie sind keine G\u00f6tter, sie sind Menschen wie alle anderen auch. Und sie erz\u00e4hlen nun ihren Zuh\u00f6rern, die sich kaum beruhigen k\u00f6nnen, von dem gro\u00dfen Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, dem ihr Leben geh\u00f6rt. Und <b>Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ern\u00e4hrt und eure Herzen mit Freude erf\u00fcllt.<\/b> (Apg. 14,17)<br \/>\nF\u00fcr Paulus und Barnabas sind diese Worte ein Glaubensbekenntnis! Sie wollen die Menschen in Lystra auf den allm\u00e4chtigen Gott hinweisen, der sich in der Vergangenheit (Sch\u00f6pfung) als m\u00e4chtig und gro\u00df erwiesen hat und der auch heute noch dieselbe Kraft hat \u2013 das Wunder der Heilung spricht f\u00fcr sich.<br \/>\nUnd wie geht es uns mit diesem Bibelvers? Jetzt im Fr\u00fchjahr, wenn wir das Wachsen und Gr\u00fcnen um uns herum beobachten k\u00f6nnen, wird unser Herz voll Dankbarkeit. Wir kommen neu ins Staunen \u00fcber das Bl\u00fchen um uns herum. Das alles soll uns daran erinnern, dass wir von der G\u00fcte Gottes leben, dass die Natur den Wechsel von Sonne und Regen braucht.<br \/>\nLassen Sie sich von der Freude \u00fcber das Bl\u00fchen und Wachsen anstecken und werden Sie neu dankbar f\u00fcr das Gute, das Gott tut.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihre Angelika Mischinger<\/div>\n<p>(Interessiert es Sie, wie die Geschichte ausgegangen ist? Dann lesen Sie doch selbst nach in Apostelgeschichte 14, ab Vers 18. Nur so viel sei verraten: Es endet auf jeden Fall anders, als Sie vermuten!)<br \/>\n<a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"mai2013\" id=\"mai2013\">Mai 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nJesus Christus ist unser Thema &#8211; und nicht der Teufel. Und doch will ich Ihnen heut eine kurze Geschichte des Schriftstellers Calder\u00f3n erz\u00e4hlen, in welcher uns der \u201eGeh\u00f6rnte\u201c, wie er in den M\u00e4rchen auch genannt wird, zum Nachdenken bringt. Und um ein M\u00e4rchen handelt es sich ja auch bei dem, was ich Ihnen nun erz\u00e4hle:<br \/>\nTotal voll war die H\u00f6lle und trotzdem standen Unmassen von Menschen noch vor dem Tor. Also musste sich der Teufel nach drau\u00dfen begeben und eine Auswahl treffen.<br \/>\n\u201eBei mir ist alles so \u00fcberf\u00fcllt, dass ich nur noch einen Platz frei habe,\u201c rief er. \u201eDen muss der \u00e4rgste S\u00fcnder bekommen.\u201c Und so fragte er die Menschen nach ihrer Schuld.<br \/>\nWas sie auch erz\u00e4hlten, nichts schien ihm so schrecklich, dass er den letzten Platz in der H\u00f6lle hergeben mochte. Da sah er einen, bei dem war er noch nicht gewesen. Er ging also zu ihm und fragte: \u201eUnd Sie, was haben Sie getan?\u201c Der Mann schaute bei dieser Frage etwas verwirrt.<br \/>\n\u201eIch, &#8230; ich habe nichts getan. Ich wollte nur schauen, warum so viele Menschen hier stehen. Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier.\u201c Das war dem Teufel nun aber doch zu d\u00fcrftig. \u201eQuatsch, Sie m\u00fcssen was getan haben. Jeder Mensch stellt etwas an\u201c.<br \/>\n\u201eOh, viele hab ich gesehen, die etwas getan haben, aber ich hielt mich davon fern,\u201c sagte er mit einem gewissen Stolz. \u201eIch sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, ich sah, wie sie Kinder hungern lie\u00dfen, aber ich beteiligte mich niemals daran. Sie haben auf den Schwachen herumgetrampelt. \u00dcberall um mich her haben Menschen von ihren \u00dcbeltaten profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts!\u201c Ungl\u00e4ubig sah der Teufel den Mann an. \u201eSie taten nichts? Absolut nichts? Und Sie sind sich wirklich sicher, dass Sie all das mit angesehen haben?\u201c<br \/>\n\u201eJa, klar. Es geschah ja in meiner n\u00e4chsten N\u00e4he,\u201c antwortete dieser. \u201eSie taten <b>wirklich nichts?<\/b>\u201c sagte der Teufel nun vollends entgeistert.<br \/>\n\u201eNein!\u201c &#8230; \u201eNa dann &#8211; komm herein, mein Sohn. Der Platz geh\u00f6rt dir!\u201c Und als der Teufel den \u201eguten Menschen\u201c hereinlie\u00df, dr\u00fcckte er sich ganz eng an das eine Tor, um mit ihm ja nicht in Ber\u00fchrung zu kommen.<br \/>\nNichts tun, wo Hilfe n\u00f6tig ist; schweigen, wo Unrecht geschieht; gedankenlos in den Tag leben, wo wir eine Meinung haben sollten, haben m\u00fcssen &#8211; es gibt so viele M\u00f6glichkeiten das Falsche zu tun, indem wir uns raushalten, schweigen, unt\u00e4tig sind. Auch so werden wir zu S\u00fcndern, zu Menschen, die nicht nach dem Willen Gottes leben. Mitte vorigen Monats haben wir uns des Aufstandes im Warschauer Ghetto vor 70 Jahren erinnert. Voller Verzweiflung mussten Menschen f\u00fcr ihr Recht k\u00e4mpfen, als Mensch akzeptiert, behandelt und gesehen zu werden, weil andere es nicht taten.<br \/>\nDas begann und endete in einer Katastrophe, weil so viele geschwiegen, weggeschaut<br \/>\nund sich keine Gedanken gemacht haben. Aber Gott hat uns doch Verstand, Herz und Richtlinien gegeben, damit wir handeln. Und so fordert uns das Wort aus den Spr\u00fcchen auf:<br \/>\n<b>\u00d6ffne deinen Mund f\u00fcr den Stummen, f\u00fcr das Recht aller Schwachen! (Spr.31,8)<\/b>,<br \/>\ndamit nicht Menschen verzweifelt selbst f\u00fcr ihr Recht k\u00e4mpfen m\u00fcssen (was ja wieder zu Gewalt f\u00fchrt), damit die geschundene Sch\u00f6pfung einen Anwalt hat, damit die Unbeachteten und Unbeholfenen Achtung und Hilfe bekommen.<br \/>\nNehmen Sie den Monatsspruch einmal als Herausforderung, an den 31 Tagen dieses Monats<br \/>\neinmal t\u00e4glich diesem Spruch gerecht zu werden und ein wirklich guter Mensch zu sein.<br \/>\nVielleicht finden Sie ja Geschmack daran und Gott daran Gefallen?! <\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E.Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"april2013\" id=\"april2013\">April 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\n12 Jahre stand die Kommode in unserer Wohnung in Wei\u00dfwasser &#8211; halb fertig. Die Schubladen hatte ich als junger Mann Ende der 70iger Jahre im Stile der Bauernmalerei bemalt &#8211; wie das eben einmal Mode war.<br \/>\nBei unserem Umzug nach Niesky kamen mir die alten Farben in die H\u00e4nde, die sogar noch gut waren. Meine Entw\u00fcrfe f\u00fcr die beiden Seitenfl\u00e4chen waren im Lauf der Zeit auch noch nicht zu Staub zerfallen, da sie auf Pergament gezeichnet waren. Und so packte mich irgendwann in Niesky der Kleister. Halb fertig sollte das M\u00f6belst\u00fcck nicht bleiben und in diesem bedauernswerten Zustand etwa auch noch mein Ableben \u00fcberdauern!<br \/>\nRichtig erinnern kann ich mich nicht, aber ich sch\u00e4tze, einen guten halben Tag hat es vielleicht gedauert und die Kommode war fertig bemalt. Endlich. Irgendwie war das f\u00fcr mich ein gutes Gef\u00fchl. Da war etwas Begonnenes weitergef\u00fchrt und zu einem Ende gebrach. So sollte es sein in unserem Leben.<br \/>\nKennen Sie so etwas auch, den Unfrieden \u00fcber halb Fertiges und die Zufriedenheit, wenn etwas abgeschlossen wird?<br \/>\nPaulus hat genau das im Blick, als er an die Gemeinde in Koloss\u00e4 schreibt: <b>\u201eWie ihr nun den Herrn Jesus Christus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegr\u00fcndet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.\u201c Kolosser 2,6.7<\/b><br \/>\nPaulus begleitet aus der Ferne, aus dem Gef\u00e4ngnis in Rom, wie die Christen in Koloss\u00e4 ihren Glaubensweg gehen. M\u00fchsam m\u00fcssen sie damit klar kommen, dass die bald erwartete Wiederkunft Jesu auf sich warten l\u00e4sst. Sie m\u00fcssen lernen, gemeinsam das Leben im Glauben<br \/>\nan Jesus, den Sohn Gottes, zu gestalten und zu entdecken. Da waren ja noch keine Erfahrungen von Generationen christlichen Lebens, keine Traditionen,  um sich an ihnen anzulehnen. Da bestand die Gefahr, den Glauben an Jesus, den Christus, bei all den  Widrigkeiten zu verlieren. Angefangenes liegen zu lassen, und nicht zu einem guten Ende zu bringen. Es gab andere Glaubensrichtungen, die schon lange gepflegt wurden, es gab Feindschaft und politischen Druck. Es gab Zweifel und Gewohnheiten.<br \/>\nIn solchen Situationen ist es gut, wenn jemand r\u00e4t und ermahnt, der etwas zu sagen hat.<br \/>\nUnd das tut Paulus. Er sagt: Ihr habt das Richtige begonnen, nun bringt es auch zu einem guten Schluss, damit ihr den Frieden erleben k\u00f6nnt, den Gott euch dadurch schenken will.<br \/>\nDiese Ermahnung, dieser Rat des Paulus ist auch f\u00fcr uns noch aktuell, so wie ein gutes Wort nur sein kann.<br \/>\nEs sagt uns heute: Bleibt dabei, gestaltet euer Leben im Sinne von Jesus. Bezieht eure Kraft aus eurem Glauben (durch Gebet, H\u00f6ren auf Gottes Wort, Gemeinschaft und Teilnahme am Abendmahl) und seid Gott daf\u00fcr dankbar, dass er uns durch Jesus den Weg zum Leben zeigt. Ein dankbares Herz verliert den Mut nicht und l\u00e4sst uns nach vorn schauen.<br \/>\nJa, es lohnt den Weg mit Gott bis zum Schluss zu gehen. Es lohnt den Glauben unser ganzes Leben durchdringen zu lassen. Es lohnt, unsere \u201eLebenskommode\u201c fertig zu stellen. Dann finden wir den Frieden und unser Leben wird \u201erund\u201c. F\u00fcr uns und auch f\u00fcr Gott. <\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E.Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><br \/>\n<strong><a name=\"maerz2013\" id=\"maerz2013\">M\u00e4rz 2013<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserinnen und Leser!<br \/>\nDie Passionszeit nimmt uns mit hinein in das Nachdenken \u00fcber das Leiden und Sterben Jesu. Ganz bewusst erinnern wir uns an die Ereignisse in Jerusalem vor fast 2000 Jahren.<br \/>\nWir denken daran, dass Jesus diesen Weg der Erniedrigung gegangen ist, dass er auch unsere Schuld auf sich geladen hat und wir durch seinen Opfertod wieder freien Zugang zum Vater im Himmel haben d\u00fcrfen. Wir brauchen es nur anzunehmen.<br \/>\nDoch mit Jesu Tod ist nicht alles aus. Es geht weiter: Am 31. M\u00e4rz feiern wir Ostern, feiern wir den Sieg Jesu \u00fcber den Tod, seine Auferstehung. K\u00f6nnen Sie sich das Entsetzen der Frauen am Ostermorgen vorstellen, als sie zum Grab kommen und der Stein weggerollt war? Dabei wollten sie doch den Leichnam Jesu noch einbalsamieren, wie es damals Brauch war. Und statt des Leichnams Jesu begegnen sie im Grab einer Gestalt in wei\u00dfem Gewand, die ihnen sagt, dass Jesus nicht mehr hier ist: \u201eEr ist auferstanden!\u201c<br \/>\nDiese Botschaft gilt auch uns \u2013 wir k\u00f6nnen sie nicht fassen, aber wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen sie glauben. Mit dem Sieg Jesu \u00fcber den Tod geht unser Blick \u00fcber den Tod und die Gr\u00e4ber hinaus. Er, der den Tod \u00fcberwunden hat, will auch uns Leben schenken: Leben nicht nur hier auf dieser Erde, auch Leben \u00fcber den Tod hinaus, Leben in der Ewigkeit bei ihm!<br \/>\nDiesen Sieg des Lebens wollen wir Ostern miteinander feiern, denn: <b>\u201eGott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden!\u201c<\/b> So sagt es unser Monatsspruch.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen eine \u201enachdenkliche\u201c Passionszeit und dass Sie am Ostermorgen freudig in den Ruf der alten Christenheit mit einstimmen k\u00f6nnen: <i>\u201eDer Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!\u201c <\/i><\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"februar2013\" id=\"februar2013\">Februar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserinnen und Leser!<br \/>\nStellen Sie sich eine wei\u00dfe und eine schwarze Fl\u00e4che vor. Hier Licht und dort Finsternis. In unserer Gedankenwelt sind diese beiden Zust\u00e4nde, diese Begriffe absolute Gegens\u00e4tze. Also kann Finsternis nicht Licht und Licht nicht Finsternis sein. Beides kann sich zwar mischen und Grau oder ein D\u00e4mmerlicht hervorbringen, aber dass Licht Finsternis ist oder Finsternis Licht &#8211; wie soll das gehen???<br \/>\nUnd doch sagt Jesus bei Lukas: <b>\u201eSchau darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei!.\u201c<\/b><br \/>\n(Luk. 11,35) Was meint er damit?<br \/>\nVielleicht kennen Sie die Redewendung: \u201eDer will mir ein X f\u00fcr ein U vormachen\u201c. Bei diesem Spruch wird Ihnen vermutlich die eine oder andere Erfahrung einfallen, bei der Ihnen folgendes schon widerfahren ist: Sie haben etwas gekauft, was die Versprechungen nicht hielt; jemand hat Ihnen eine L\u00fcge als Wahrheit erz\u00e4hlt oder Ihnen wollte einer\/eine etwas Gutes sagen und hat Sie dabei tief gekr\u00e4nkt.<br \/>\n&#8230; Vielleicht habe ich Sie jetzt auf die Spur gebracht und Sie k\u00f6nnen aus eigenem Erleben noch einiges hinzuf\u00fcgen.<br \/>\nLicht kann tats\u00e4chlich Finsternis sein. Und nun kommen wir zu dem schwierigen Teil unseres Monatsspruches. Denn Jesus spricht das ja nicht so allgemein daher. Er schaut uns an und fordert jeden seiner Zuh\u00f6rer auf: \u201eSchau darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei.\u201c Hier geht es nicht um leidvolle Erfahrungen die ich gemacht habe, sondern <b>hier geht es um mich<\/b>. Ich bin angesprochen. Hinter dieser Aufforderung verbirgt sich die Warnung Jesu:\u201ePass auf, dass Du nicht die Finsternis in dir als Licht ausgibst. T\u00e4usche dich und andere nicht \u00fcber das, was die tats\u00e4chlichen Hintergr\u00fcnde deiner Taten und Worte sind\u201c. Wir k\u00f6nnen uns in diesem Sinne als Hilfestellung auch schlicht die Frage stellen: Warum sage oder tue ich eigentlich etwas?<br \/>\nEine andere, hilfreiche Vorstellung w\u00e4re: Jesus schaut mir in die Augen und sagt: \u201eMach dir nichts vor \u00fcber dich. Gaukle anderen nichts vor \u00fcber das, was dich bewegt.\u201c<br \/>\nWenn wir auf diese Weise unsere Beweggr\u00fcnde ehrlich hinterfragt haben und so tats\u00e4chlich gemerkt haben, dass wir nach au\u00dfen Finsternis f\u00fcr Licht ausgeben, dann ist es Zeit f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt: Dann sollten wir uns selbst den Auftrag geben: \u201eVersuche nun dein Tun und Reden aus der Sicht Jesu zu begr\u00fcnden. Wie h\u00e4tte er gehandelt, was h\u00e4tte er gesagt &#8211; und vor allem, warum h\u00e4tte er so getan?\u201c<br \/>\nDas w\u00e4re doch eine gute Aufgabe f\u00fcr die Zeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag.<br \/>\nUns selbst einmal mit diesem Jesuswort zu pr\u00fcfen und sieben Wochen lang Licht wirklich Licht sein zu lassen und der Finsternis in uns mit der Hilfe Gottes weniger Raum zu geben.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski (angeregt durch Gedanken von Michael Becker)<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"januar2013\" id=\"januar2013\">Januar 2013<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Leserinnen und Leser!<br \/>\nK\u00f6nnen Sie sich noch daran erinnern, wie es vor 20 Jahren war, wenn Sie eine Reise machen wollten und die Fahrt mit dem Auto geplant werden musste? Da war es wichtig, einen guten aktuellen Autoatlas bzw. eine genaue Stra\u00dfenkarte zu haben. Es wurde gebl\u00e4ttert, Strecken wurden ausgew\u00e4hlt, Alternativen durchgegangen &#8230; Wie einfach ist das dagegen heute! Wer ein Navigationsger\u00e4t besitzt, gibt Start- und Zielort in das Ger\u00e4t ein und erh\u00e4lt einen Vorschlag, wie er am besten f\u00e4hrt. Unterwegs zeigt ihm das Ger\u00e4t deutlich, wo er abbiegen muss und eine mehr oder weniger freundliche Stimme sagt das auch noch an. Auf diese Weise kommt man ohne gro\u00dfen Planungsaufwand ans Ziel.<br \/>\nManch einer h\u00e4tte auch f\u00fcr sein Leben gerne einen solchen Plan: einmal entworfen, k\u00f6nnte man die Stationen einfach nacheinander ansteuern und \u201eabhaken\u201c. Gerade zu Beginn eines neuen Jahres h\u00e4tten wir gerne eine solche Anweisung. Wo k\u00f6nnen wir Orientierung f\u00fcr unseren Lebensweg finden?<br \/>\nDie Bibel gibt uns Hinweise, wie wir den \u201eWeg zum Leben\u201c finden k\u00f6nnen. So sagt uns z. B. der Monatsspruch f\u00fcr Januar: \u201eDu tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die F\u00fclle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.\u201c (Psalm 16,11) Der Psalmbeter, es war wohl der K\u00f6nig David, stellt im R\u00fcckblick auf durchlebte Situationen, f\u00fcr die er Gott dankt, fest, dass Gott es ist, der ihm den Weg zum Leben zeigt. Er spricht von einem Leben, das von Freude erf\u00fcllt ist \u2013 und das Leben Davids war nicht immer leicht. Sein Leben war einige Male bedroht, er wurde verfolgt und erlebte tiefes Leid. Und doch ist er sich sicher: Gott hat ihm den Weg zum Leben gezeigt!<br \/>\nJesus sagt von sich: \u201eIch bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!\u201c Sind wir unterwegs auf diesem Weg zum Leben? Einem Leben, das schon jetzt und hier in Gemeinschaft mit Gott gelebt werden kann und das mit dem Tod nicht endet?<br \/>\nWenn wir auf diesem Weg unterwegs sind, wird es uns auch wichtig, Gottes Weg f\u00fcr unser Leben zu finden. Das geschieht durch das Lesen des Wortes Gottes, Zeiten der Stille, in denen wir mit Gott reden und auf ihn h\u00f6ren. Auch in Gemeinschaft mit anderen Christen, im H\u00f6ren der Predigt im Gottesdienst kann uns Gott ein St\u00fcck Wegweisung geben.<br \/>\nLassen Sie sich einladen auf den Weg, der zum Leben f\u00fchrt; auf den Weg, den Gott Sie im Jahr 2013 f\u00fchren m\u00f6chte.<br \/>\nIch w\u00fcnsche Ihnen dazu Gottes Segen.<\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2013 Dezember November Oktober September Juli\/August Juni Mai April M\u00e4rz Februar Januar Dezember 2013 Liebe Leserin, lieber Leser! Wenn ich den Monatsspruch f\u00fcr Dezember lese, fallen mir zwei Worte besonders auf: Leben und Licht. Und Johannes, der Verfasser des gleichnamigen Evangeliums, bringt sie in Beziehung zueinander. \u201eIn ihm war das Leben, und das Leben war &hellip; <a href=\"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=788\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Archiv 2013<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-788","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=788"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":933,"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/788\/revisions\/933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}