{"id":929,"date":"2013-12-29T19:55:07","date_gmt":"2013-12-29T17:55:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=929"},"modified":"2014-12-31T11:19:22","modified_gmt":"2014-12-31T09:19:22","slug":"archiv-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kirche-kodersdorf.de\/?page_id=929","title":{"rendered":"Archiv 2014"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"oben\"><\/a><\/p>\n<blockquote><p>2014<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"#januar2014\">Januar<\/a><br \/>\n<a href=\"#februar2014\">Februar<\/a><br \/>\n<a href=\"#maerz2014\">M\u00e4rz<\/a><br \/>\n<a href=\"#april2014\">April<\/a><br \/>\n<a href=\"#mai2014\">Mai<\/a><br \/>\n<a href=\"#juni2014\">Juni<\/a><br \/>\n<a href=\"#juliaugust2014\">Juli\/August<\/a><br \/>\n<a href=\"#september2014\">September<\/a><br \/>\n<a href=\"#oktober2014\">Oktober<\/a><br \/>\n<a href=\"#november2014\">November<\/a><br \/>\n<a href=\"#dezember2014\">Dezember<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"dezember2014\" id=\"dezember2014\">Dezember 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser,<br \/>\n\u201eDer Mann mit den B\u00e4umen\u201c &#8211; so hei\u00dft eine Erz\u00e4hlung des Schriftstellers Jean Giono. Darin wird von der erstaunlichen Vision und Leistung des Hirten Elz\u00e9ard Bouffier berichtet. Der Schriftsteller ist ihm zum ersten Mal 1913 in den franz\u00f6sischen Alpen begegnet &#8211; an den Bergh\u00e4ngen, die zur Provence hin abfallen. Die Landschaft ist dort karg, kaum ein Baum, der Schatten spendet, die Quellen sind versiegt. Das Land ist \u00f6de, sp\u00e4rlich mit Gras bewachsen und hier oder da h\u00e4lt sich etwas Lavendel zwischen den Steinen. Weit verteilt stehen ein paar H\u00e4user, in denen K\u00f6hler ein hartes, freudloses  Dasein fristen. Die Landschaft gleicht einer W\u00fcste.<br \/>\nIn dieser Ein\u00f6de begegnet der Schriftsteller also dem Hirten, der hier lebt, seit seine Frau und sein Sohn gestorben sind. Bouffier l\u00e4dt ihn zur Nacht in seine H\u00fctte ein. Als er den Hirten am n\u00e4chsten Morgen begleitet, beobachtet er, dass dieser auf seinem Weg Eicheln in den Boden steckt. Er erf\u00e4hrt, dass von bisher 100.000 gesteckten Eicheln 20.000 angewachsen sind. Das Pflanzen von B\u00e4umen in einer Landschaft, die fruchtbar war, als die Gallier hier lebten, hatte er sich zur Lebensaufgabe gemacht.<br \/>\nGiono besucht den Hirten nun jedes Jahr und beobachtet, wie sich das w\u00fcste, karge Hochland allm\u00e4hlich verwandelt. B\u00e4ume wachsen, ausgetrocknete B\u00e4che f\u00fchren wieder Wasser, Wiesen breiten sich aus und Blumen sprie\u00dfen. Neues Leben entsteht, die Menschen werden fr\u00f6hlicher. Hoffnung kehrt in die Landschaft zur\u00fcck und Menschen siedeln sich an.<br \/>\nDie R\u00fcckkehr des Lebens in diesen Landstrich ist Elz\u00e9ard Bouffier zu verdanken. Die meisten Menschen wissen aber nichts davon. 1945 besucht der Schriftsteller den Hirten das letzte Mal. 1947 stirbt Bouffier im Asyl von Banon.<br \/>\nAn diese beeindruckende Geschichte musste ich denken, als ich den Monatsspruch las:<br \/>\n<b>Die W\u00fcste und Ein\u00f6de wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird bl\u00fchen wie die Lilien. Jes.35,1<\/b><br \/>\nJesaja hat eine Botschaft an die Kinder Gottes, die das verhei\u00dft, was die Menschen am Rande der franz\u00f6sischen Alpen damals im Kleinen erlebten: Die W\u00fcste wird bl\u00fchen. Jesaja darf verk\u00fcnden: Das Land, das euch bisher sp\u00e4rlich ern\u00e4hrt; die Ein\u00f6den eures Lebens, die ausgetrockneten Quellen \u2013 all das wird \u00fcbersch\u00e4umen mit Leben. Gott wird daf\u00fcr sorgen. Gott kommt und wo er ist, wird Liebe und Freude, wird Leben und Zukunft sein. Als Garant seiner ver\u00e4ndernden und lebenspendenden Liebe hat er seinen Sohn gesandt, an dessen Kommen wir uns in dieser Zeit ja auch erinnern. Er ist der gute Hirte, der unsre Welt verwandelt, der ihr neues Leben schenkt; Leben, das unverg\u00e4nglich ist.<br \/>\nDas ist die Botschaft des Advent. Daran soll uns die Zeit vor Weihnachten erinnern, damit wir nicht an uns selbst verzweifeln. Denn wir m\u00f6gen uns noch so sehr m\u00fchen, unsere Sehnsucht nach dem Garten Eden werden wir nicht selbst erf\u00fcllen. Auch davon erz\u00e4hlt der Fortgang der oben geschilderten Geschichte. Auf einen Leserbrief, wo man die Landschaft finden k\u00f6nne, antwortete Giono 1970:<br \/>\n\u201eDie bl\u00fchende Landschaft Bouffiers ist heut nicht mehr zu finden, sie wurde erneut durch menschliche Gier und Angst zerst\u00f6rt\u201c. Die Geschichte aber soll uns ermutigen das zu tun, was uns m\u00f6glich ist.<br \/>\nUnd wenn wir scheitern, d\u00fcrfen wir uns an der Hoffnung festhalten, an die uns die Adventszeit erinnern soll: Gott kommt und wird das, was wir nicht verm\u00f6gen, durch seine Liebe in eine Welt verwandeln, die durch nichts mehr zerst\u00f6rt werden kann. Eine Welt, in der Gott und Mensch beieinander sein werden.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"november2014\" id=\"november2014\">November 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser,<br \/>\nWorte des Propheten Jesaja sollen uns durch den vorletzten Monat des Jahres 2014 geleiten.<br \/>\nIm Auftrag Gottes spricht er zu seinen Volksgenossen, den Juden: \u201e<b><u>Lernt Gutes zu tun! Sorgt f\u00fcr das Recht! Helft den Unterdr\u00fcckten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein f\u00fcr die Witwen!<\/u><\/b>\u201c<br \/>\nJesaja muss zuvor die Untreue seines Volkes gegen\u00fcber Gott mit ernsten Worten gei\u00dfeln. Das von Mose \u00fcberbrachte Gesetz wurde missachtet und es war einiges in Unordnung geraten. Damit ein geordnetes Miteinander m\u00f6glich wird, sollten die Menschen lernen, nicht nur das eigene Wohl im Blick zu haben.<br \/>\nIm Monatsspruch stehen praktisch die Ausf\u00fchrungsbestimmungen dazu. Das Anliegen ist heute noch so aktuell wie damals. Lassen wir uns darauf ein?<br \/>\nWenn es um Ordnung im zwischenmenschlichen Bereich geht, sollten sich Juden und auch Christen auf das \u201ebiblische Grundgesetz\u201c besinnen. In den Evangelien nach Matth\u00e4us, Markus und Lukas wird Jesus von den Juden nach dem h\u00f6chsten Gebot im Gesetz befragt. Er antwortet: <b>\u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gem\u00fct<\/b> (5. Mose 6, 5) . Dies ist das h\u00f6chste und gr\u00f6\u00dfte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: <b>Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst<\/b> (3. Mose 19, 18). In diesen beiden Geboten h\u00e4ngt das ganze Gesetz und die Propheten.\u201c<br \/>\nDer Monatsspruch beginnt mit der Ermahnung: <b>Lernt Gutes zu tun! <\/b><br \/>\nIst das Nicht-Tun des B\u00f6sen auch Gutes? Mit diesem Gedankengang verfolge ich nun nicht direkt die vom Monatsspruch vorgegebene Richtung. Mir ist aber wichtig weiterzugeben, was Dietrich Bonhoeffer schreibt. In seinem Jahreslesebuch \u201eSo will ich diese Tage mit euch leben\u201c fand ich unter der \u00dcberschrift Vergeltet nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem folgendes: <i>Erhebe deine Hand nicht zum Schlag, \u00f6ffne deinen Mund nicht im Zorn, sondern sei still. Was kann denn der dir schaden, der dir B\u00f6ses antut? Nicht dir schadet es, aber ihm schadet es. Unrecht leiden schadet keinem Christen. Aber Unrecht tun schadet. Nur eines will ja der B\u00f6se bei dir erreichen, n\u00e4mlich, dass du auch b\u00f6se wirst. Aber damit h\u00e4tte er ja gesiegt. Darum vergilt nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem. Du schadest damit nicht dem, sondern dir selbst. Nicht du bist in Gefahr, wenn dir B\u00f6ses geschieht, aber der andre ist in Gefahr, der dir B\u00f6ses tut und er kommt darin um, wenn du ihm nicht hilfst. Darum, um des anderen willen und um deiner Verantwortung f\u00fcr ihn &#8211; vergilt nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem. &#8230; Wie geschieht das: Nicht dadurch, dass wir dem B\u00f6sen des anderen Nahrung geben an unserem B\u00f6sen, dem Hass des anderen an unserem Hass, sondern dadurch, dass das B\u00f6se ins Leere st\u00f6\u00dft und nichts findet, woran es sich entz\u00fcnden kann. Wie \u00fcberwinden wir das B\u00f6se? Indem wir es vergeben ohne Ende. Wie geschieht das? Indem wir den Feind sehen als den, der er in Wahrheit ist, als den, f\u00fcr den Christus starb, den Christus liebt.<br \/>\nZu diesem Thema las ich an einem der vergangenen Tage in meinem Andachtsbuch: Wer beten kann, sollte Gott t\u00e4glich um Liebe gegen\u00fcber seinen Mitmenschen bitten; denn damit erf\u00fcllen wir nicht nur ein sehr hohes g\u00f6ttliches Gebot, sondern tragen auch zum Gelingen eines Lebens bei, das allen Beteiligten ein H\u00f6chstma\u00df an Gl\u00fcck bereitet. Vielleicht nicht immer gleich und in jedem Augenblick, aber ganz gewiss aufs Ganze gesehen.<\/i><br \/>\nZum Lernen und auch zum Kennenlernen untereinander war der Gemeindekirchenrat vom 26.09. abends bis 27.09. nachmittags in der Peregrinus-Herberge in G\u00f6rlitz. Wir trafen uns zur j\u00e4hrlich stattfindenden Klausur. F\u00fcr den Vormittag des 27. September hatten wir Pfarrer J\u00fcrgen Schwarzbach eingeladen. Er freute sich, in nahezu vertrauter Runde wieder mal unter uns sein zu k\u00f6nnen. Anfangs berichtete er kurz von seinem beruflichen und auch vom famili\u00e4ren Werdegang nach dem Wechsel von Kodersdorf nach G\u00f6rlitz. Thematisch ging es dann um das allgemeine Priestertum aller Gl\u00e4ubigen. Biblische Grundlage bot der 1. Petrusbrief, Kapitel 2, 1 bis 10. Der Abschluss war dann die Feier des Heiligen Abendmahls.<\/p>\n<div align=\"right\">Vom Bahnhof gr\u00fc\u00dft Sie Ihr Gottfried Seidel<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"oktober2014\" id=\"oktober2014\">Oktober 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nDer Monatsspruch f\u00fcr Oktober steht in einem Buch der sogenannten Apokryphen, die nicht in allen Bibeln enthalten sind. Martin Luther sagt \u00fcber diese B\u00fccher: \u201eDas sind B\u00fccher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten und doch n\u00fctzlich und gut zu lesen sind.\u201c<br \/>\nIm Buch Jesus Sirach finden sich viele Weisheiten und Lebenserfahrungen eines gottesf\u00fcrchtigen Menschen, die so \u00e4hnlich auch im Buch der Spr\u00fcche zu finden sind. Es lohnt sich, dieses Buch einmal zu lesen.<br \/>\nIm ersten Teil des Kapitels 35 geht es um das Opfern. Dort finden wir den folgenden Satz: <b>\u201eEhre Gott mit deinen Opfern gern und reichlich, und gib deine Erstlingsgaben, ohne zu geizen.\u201c<\/b><br \/>\nIch verstehe diesen Vers als einen gut gemeinten Rat f\u00fcr unser Leben. Es steht f\u00fcr Sirach \u00fcberhaupt nicht zur Diskussion, dass es gut ist, Gott Opfer zu bringen. Es wird als selbstverst\u00e4ndlich angesehen. Doch was hei\u00dft das?<br \/>\nWir leben nicht mehr in der Zeit des Alten Testaments &#8211; dort opferten die Menschen, um Vergebung von Schuld zu erfahren. Dadurch, dass Jesus f\u00fcr uns gestorben ist, d\u00fcrfen wir als mit Gott vers\u00f6hnte Menschen leben &#8211; vorausgesetzt, wir nehmen das f\u00fcr uns an. Wir k\u00f6nnen uns mit dem, was wir Gott geben, nicht den Himmel erkaufen. Aber aus Dankbarkeit dar\u00fcber, was er f\u00fcr uns getan hat, d\u00fcrfen wir \u201eopfern\u201c.<br \/>\nDie Bibel spricht an anderer Stelle vom \u201eGeben des Zehnten\u201c. Dieser zehnte Teil dessen, was erwirtschaftet wurde, diente zum Unterhalt der Leviten, die den Dienst im Tempel versahen. Das kann auch f\u00fcr uns ein guter Ma\u00dfstab sein. 10 % meines Einkommens, meiner Zeit, &#8230; stelle ich Gott zur Verf\u00fcgung. Jesus Sirach sagt, dass wir Gott damit ehren und dass wir Gott gern und reichlich geben d\u00fcrfen. Er r\u00e4t zum Geben \u201eohne zu geizen\u201c.<br \/>\nEin solches Geben erfordert Vertrauen. Vertrauen zum Geber aller Gaben, dass er f\u00fcr mich sorgt, dass er mir genug zum Leben gibt, dass ich getrost etwas abgeben kann.<br \/>\nEin alter Prediger hat uns als Jugendliche seine Erfahrungen mit dem Geben weitergegeben: Er hatte eine gro\u00dfe Familie und seine finanzielle Lage sah nicht sehr rosig aus. Er war traurig und unzufrieden dar\u00fcber, dass am Ende des Monats nicht mehr viel \u00fcbrig blieb, was er Gott zur Verf\u00fcgung stellen konnte. So hat er es sich zur Gewohnheit gemacht, am Monatsanfang einen Betrag zur Seite zu legen, den er f\u00fcr die Arbeit im Reich Gottes gab. Und das Erstaunliche war, dass am Monatsende immer etwas \u00fcbrig blieb und er und seine Familie nie Mangel hatten. Er hatte erlebt, dass Gott sein Vertrauen belohnt.<br \/>\nIm Oktober feiern wir Erntedank. Dabei machen wir uns bewusst, dass Gott uns in diesem Jahr versorgt hat mit dem, was wir zum Leben brauchen. Die Erntegaben zeigen auch, dass es oft mehr ist, als wir f\u00fcr uns selbst n\u00f6tig haben. Wir d\u00fcrfen anderen abgeben von unserem Reichtum und \u00dcberfluss und sie so Gottes Liebe und F\u00fcrsorge sp\u00fcren lassen.<br \/>\nIch m\u00f6chte mit einem dankbaren Herzen geben, ohne zu geizen. Sie auch?<br \/>\nGanz herzlich gr\u00fc\u00dft Sie <\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"september2014\" id=\"september2014\">September 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser!<br \/>\nMeine Mutter sagte immer: \u201eAltwerden ist nichts f\u00fcr Feiglinge\u201c und damit meinte sie die M\u00fchen und Plagen des Alters. Der Spruch stimmt und hat \u00fcber diese spezielle Aussage hinaus auch G\u00fcltigkeit f\u00fcr unseren ganzen Lebensweg, denn er ist ja ein \u201eAltwerden\u201c.<br \/>\nDer Alltag bringt es mit sich, dass wir pl\u00f6tzlich vor Situationen stehen, in denen uns der Mut fehlt. F\u00fcr die einen ist es der Besuch beim Zahnarzt, andere gehen nicht f\u00fcr Geld und gute Worte abends in den Wald, die n\u00e4chsten bekommen vor vielen Menschen den Mund nicht auf und wieder andere k\u00f6nnen jemandem nicht sagen, was sie an ihm\/ihr st\u00f6rt usw. usf.<br \/>\nUnd nun verlangt das Leben von uns oft genau das zu tun, wozu uns der Mut fehlt. Woher kommt er dann, der Mut? \u2026 Manchmal geht es nicht anders und wir m\u00fcssen uns mit aller Kraft, die in uns steckt, dazu zwingen &#8211; mit zitternden H\u00e4nden und bebender Stimme. Manchmal sagt uns die Vernunft, dass das, wovor wir Angst haben, das kleinste von allen \u00dcbeln ist.<br \/>\nDann ist da noch die M\u00f6glichkeit, Kraft von au\u00dfen zu beziehen, z. B. durch Menschen, die uns ermutigen; Gedanken oder Einsichten, die uns st\u00e4rken.<br \/>\nUnser Glaube, unser Vertrauen in Gott, ist eine solche Quelle, die unsere Kr\u00e4fte erg\u00e4nzt und Mut macht. Wir d\u00fcrfen Gott an unserer Seite wissen, finden Halt in seinen Weisungen und haben das Gebet, um Zweifel auszusprechen und auf Gott zu h\u00f6ren. Und so kann der K\u00f6nig David seinem Sohn Salomo seine Erfahrung aus einem Leben mit Gott zusprechen:<br \/>\n<b> \u201eSei getrost und unverzagt, f\u00fcrchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken!\u201c <\/b> 1.Chronik 22,13<br \/>\n\u201eLeicht gesagt\u201c, werden jetzt sicher manche von Ihnen denken und dabei Probleme vor Augen haben, die ihren Mut sinken lassen.<br \/>\nEs ist hier, wie mit allen Dingen in unserem Leben &#8211; wir k\u00f6nnen mit diesem Satz nur Erfahrungen machen, wenn wir uns vertrauensvoll darauf einlassen. Von au\u00dfen, mit Misstrauen betrachtet, wird er sich nicht mit Leben f\u00fcllen. Das ist auch der Rat Davids an seinen Sohn: \u201eHalte dich an Gott, dann kannst du unverzagt sein.\u201c<br \/>\nWas meinen Sie, warum sich folgende Geschichte sonst so zutrug, wie sie im August 2010 in der SZ stand?:<br \/>\n\u201eMiami. Mit einem Gespr\u00e4ch \u00fcber Jesus hat eine unerschrockene Verk\u00e4uferin in Florida einen Raub verhindert. Der Sender ABC zeigte am Freitag die Bilder einer \u00dcberwachungskamera eines Telefonladens in Pompano Beach, Florida. Zu sehen ist der R\u00e4uber, der \u201eDu brauchst keine Angst zu haben\u201c zu der Frau sagte. \u201eDas habe ich nicht\u201c, erwidert diese unger\u00fchrt. Statt die geforderten 300 Dollar zu geben, verwickelt sie ihn im Folgenden in ein Gespr\u00e4ch. \u201eIch werde mit Jesus \u00fcber dich reden\u201c, sagt sie dem Verdutzten und bietet mit ruhiger Stimme Hilfe bei der Arbeitssuche an, um dann zu fragen, warum der Mann den Raub begeht. Nach f\u00fcnf Minuten zieht der Kriminelle von dannen &#8211; ohne Geld.\u201c(dpa)<br \/>\nDas ist eine Geschichte, die von Kraft und Mut erz\u00e4hlt, die Menschen aus dem Glauben empfangen. Hier lie\u00dfen sich nun seitenweise weitere Geschichten einf\u00fcgen, angefangen bei Alltagserfahrungen bis hin zu Berichten \u00fcber Menschen, die den Mut bekamen, ihr Leben f\u00fcr eine gute Sache hinzugeben. Vielleicht ist es eine Idee f\u00fcr Ihr Gebet am Morgen, wenn Sie so beten, wie wir uns in der Jungschar* am Schluss der w\u00f6chentlichen Stunde verabschiedeten. Dabei standen wir mit \u00fcberkreuzten Armen an den H\u00e4nden gefasst im Kreis und sprachen: \u201eJungschar &#8211; mutig voran, Jesus Christus, K\u00f6nig und Herr\u201c. Anstelle der \u201eJungschar\u201c sollten Sie dann nat\u00fcrlich Ihren eigenen Vornamen einsetzen!<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p>*(besondere Form der Arbeit mit Kindern im ehemaligen Jungm\u00e4nnerwerk und heute im CVJM)<br \/>\n<a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juliaugust2014\" id=\"juliaugust2014\">Juli\/August 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nEs ist noch gar nicht lange her, dass ein schwer verletzter H\u00f6hlenforscher aus der 1000 m tie-fen und 19 km langen H\u00f6hle \u201eRiesending\u201c im S\u00fcden Deutschlands geborgen werden musste. Allein in der H\u00f6hle waren 202 Fachleute und Helfer im Einsatz, denn der Verletzte musste ja noch 10 km durch H\u00f6hleng\u00e4nge bis zum Schacht transportiert werden. insgesamt beteiligten sich 728 Rettungskr\u00e4fte. F\u00fcr diese \u00e4u\u00dferst gef\u00e4hrliche, schwierige und aufw\u00e4ndige Aktion wurden 11 Tage ben\u00f6tigt.<br \/>\nEs wird keiner von uns auf die Idee kommen zu sagen: \u201eSo ein Aufwand, so viele Menschen riskieren alles, um den Einen zu retten!\u201c Warum?<br \/>\nDie Menschlichkeit gebietet es, Gesetze, Gebote, der Verstand &#8230; wider alle Einw\u00e4nde, die uns kommen k\u00f6nnen. Was m\u00f6glich ist, wird eben getan, weil es getan werden muss. Weil wir oft mehr ahnen als wissen: Das ist das Richtige.<br \/>\nImmer wieder entscheiden wir uns in unserem Leben f\u00fcr ein \u201eDennoch\u201c, ohne Gewissheit \u00fcber den Ausgang zu haben. Wir vertrauen auf unsere Erfahrung, auf unsere F\u00e4higkeiten, auf das Herz der Menschen, auf den Sieg der Liebe oder der Vernunft, obwohl so vieles dagegen spricht.<br \/>\nUnd so kommt es, dass der Beter im Psalm 73 sprechen kann: <b><u>Dennoch<\/u> bleibe ich stets an dir; denn du h\u00e4ltst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach dei-nem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.\u201c<\/b> <i>Psalm 73, 23 -24<\/i><br \/>\nWarum sagt er \u201edennoch\u201c? Weil er die Erfahrung gemacht hat, dass Gott ihm manchmal sehr fern und fremd erscheint, so gar nicht, wie er sich Gott w\u00fcnscht: gegenw\u00e4rtig, helfend, sch\u00fct-zend, bewahrend &#8230;<br \/>\nUnd doch h\u00e4lt er an Gott fest, weil er manchmal mehr ahnt als wei\u00df: Es gibt keine Alternative zu einem Leben mit Gott (so wie die Helfer des H\u00f6hlenforschers keine Alternative zu ihrer Rettungsaktion sahen). Er h\u00e4lt an Gott fest, weil er trotz allem das Vertrauen im Herzen hat: mit Gott wird mein Leben heil, mit Gott komme ich an mein Ziel. Weil er auch so manches Mal die Erfahrung gemacht hat: Gott begleitet mich &#8211; aber h\u00e4ufig nicht so, wie ich es gern h\u00e4tte. Und so bekr\u00e4ftigt er f\u00fcr sich im Gebet, was ihm Kraft zu seinem \u201edennoch\u201c gibt &#8211; das Vertrauen und die Erfahrung: Gott ist bei mir, er weist mir den Weg und am Ende meines Lebens werde ich bei ihm sein. So mache ich Ihnen Mut, in Glaubenszweifeln und bei Wid-rigkeiten mit dem Psalmbeter dieses \u201eDennoch\u201c zu sprechen und die Erfahrung zu machen, es wird gut. Bei der Rettungsaktion in der H\u00f6hle hatten die vielen Helfer doch auch solche Kraft und es ging um weniger als das Heil eines Menschen.<br \/>\nDas Beispiel aus einem Brief unserer ehemaligen Schulclubmitarbeiterin Sabine soll Ihnen praktisch deutlich machen, wie ein solches \u201eDennoch\u201c im Glauben aussehen kann: Ein Mann aus Syrien, ein armenischer Christ, suchte vor einigen Wochen zu Christen im t\u00fcrkischen Ga-ziantep Kontakt (was f\u00fcr ihn in der muslimisch gepr\u00e4gten Gro\u00dfstadt richtig schwierig war).<br \/>\nSabine erz\u00e4hlt: <i>\u201eIn Syrien war er ziemlich reich und war deshalb, und auch weil er aus Sicht der Terroristen \u201eungl\u00e4ubig\u201c ist, gekidnappt worden. 9 Monate lang wurde er gemeinsam mit 72 anderen Menschen in einem Kellerloch gequ\u00e4lt, bevor er fliehen konnte. Immer wieder wurden sie gezwungen, das muslimische Glaubensbekenntnis zu sagen und damit Muslime zu werden. Wer dazu bereit war, wurde in die Kampfgruppen aufgenommen und zum T\u00f6ten aus-gebildet. Wer es nicht mitsprach, wurde lange gequ\u00e4lt, dann get\u00f6tet. Der Mann hat 11 Mal in der Zeit sein eigenes Grab schaufeln m\u00fcssen. Wegen seines Geldes hat man ihn aber am Leben gelassen, um die Familie \u00fcber Computer mit Videobotschaften erpressen zu k\u00f6nnen. Er hat schwerste Misshandlungen durchgemacht. Ihm wurden K\u00f6rperteile abgeschnitten und die Z\u00e4hne gezogen. Er ist k\u00f6rperlich und psychisch total fertig. W\u00e4hrend er uns alles erz\u00e4hlt hat, hat er viel geweint. Es war kaum zu ertragen, diese Geschichte zu h\u00f6ren und den Mann dazu zu sehen. Wir haben f\u00fcr ihn gebetet und ihm noch auf den Weg geholfen. Er fliegt jetzt zu seiner Familie, die nach Schweden fliehen konnte. All das hat seinen Glauben und seine Beziehung zu Jesus sehr stark gemacht und er will leben, um anderen in solchen Kerkern zu helfen und der Welt von diesen Orten zu erz\u00e4hlen.\u201c<\/i><br \/>\nWenn dieser Mann \u201edennoch\u201c sagen kann, dann sollten wir das doch auch in unseren Zwei-feln an Gott schaffen &#8211; wie der Psalmbeter! Es lohnt sich mindestens so, wie eine riesige Ret-tungsaktion.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"juni2014\" id=\"juni2014\">Juni 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nIn diesem Monat feiern wir das Pfingstfest &#8211; ein Fest, mit dem viele nichts anzufangen wissen.<br \/>\nWeihnachten, Karfreitag, Ostern &#8211; vom Sinn dieser Feste haben wir meist schon etwas geh\u00f6rt. Aber Pfingsten?<br \/>\nIn der Apostelgeschichte wird uns im 2. Kapitel von dem Geschehen berichtet, an das wir uns Pfingsten erinnern. Ein spannendes Ereignis &#8211; lesen Sie doch selbst einmal nach.<br \/>\nDie ersten Christen, die sich nach Jesu Tod und Auferstehung nach seiner Himmelfahrt versammelt hatten, wurden mit Gottes Geist erf\u00fcllt. Sie sprachen in ihnen nicht verst\u00e4ndlichen Sprachen und wurden mit Freude und Mut erf\u00fcllt. Viele Menschen aus dem Ausland, die sich zu dieser Zeit in Jerusalem aufhielten, h\u00f6rten pl\u00f6tzlich ihre Muttersprache und vermuteten erst, sie h\u00e4tten es mit Betrunkenen zu tun. Doch Alkohol war keiner im Spiel. Die \u00c4ngstlichkeit der letzten Wochen war verschwunden, neuer Mut hatte sie erfasst. Und Petrus hielt eine erstaunliche Predigt, durch die viele Menschen zum Glauben an Jesus kamen.<br \/>\nDer Geist Gottes, der dieses Wunder vollbracht hatte, will auch in unserem Leben wirken. Paulus z\u00e4hlt im Galaterbrief eine ganze Reihe von positiven Dingen auf: \u201eDie Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, G\u00fcte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.\u201c<br \/>\nPaulus spricht davon, dass all das im Leben von Christen, von mir und von Ihnen, sichtbar werden darf. Hei\u00dft das jetzt, wir m\u00fcssen uns pausenlos anstrengen und uns zusammenrei\u00dfen? Das ist der falsche Weg. Paulus spricht von der Frucht des Geistes, und Frucht hat nichts mit Krampf und Anstrengung zu tun.<br \/>\nMir f\u00e4llt das Bild vom Weinstock und den Reben aus dem Johannesevangelium ein. Dort sagt Jesus: \u201eIch bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.\u201c Wenn die Rebe am Weinstock bleibt, dann kann Frucht entstehen. Darum geht es: Dranzubleiben an Jesus! Das ist das Einzige, wof\u00fcr wir sorgen m\u00fcssen &#8211; dass wir die Verbindung zu Jesus nicht abrei\u00dfen lassen. Dass sich nichts zwischen uns und Jesus stellt.<br \/>\nUnd wenn wir an Jesus dran bleiben, dann darf und kann auch in unserem Leben Frucht entstehen. Frucht, die der Heilige Geist wirkt. Sicher wird nicht bei jedem die ganze Palette der \u201eFr\u00fcchte\u201c zu sehen sein. Bei einem \u00fcberwiegt vielleicht die Freude, bei einer anderen die Langmut (Geduld) und bei einem Dritten etwas anderes. Doch wir d\u00fcrfen uns im Zusammenleben erg\u00e4nzen und diese Fr\u00fcchte in unserem Leben und auch im Leben der Gemeinde einbringen.<br \/>\nLassen Sie uns neu entdecken, was Gott in unserem Leben durch seinen Geist wirken will. Ich bin gespannt, welche \u201eFr\u00fcchte\u201c da zum Vorschein kommen.<br \/>\nIch m\u00f6chte dran bleiben am Weinstock, an Jesus. Sie auch?<\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"mai2014\" id=\"mai2014\">Mai 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nKennen Sie das M\u00e4rchen \u201eDas h\u00e4ssliche Entlein\u201c von Hans Christian Andersen? Wenn nicht &#8211; es lohnt sich zu lesen. Ein Schwanenjunges wird in einem Entennest ausgebr\u00fctet. Sehr schnell merkt es, dass es nicht zu den Enten passt. Nun ist es auf der Suche nach sich selbst. Es ist ein recht langer und manchmal leidvoller Weg, bis es endlich nach einem Jahr entdeckt, dass es ein Schwan ist. Niemand konnte ihm richtig sagen, wo es hingeh\u00f6rt, wer es ist.<br \/>\nDieses M\u00e4rchen ist ein Gleichnis f\u00fcr uns. Auch wir m\u00fcssen wissen, wo wir hingeh\u00f6ren, weil wir sonst unseren Platz in der Welt nicht finden. Zurzeit ist in unserer Gesellschaft eine gef\u00e4hrliche Tendenz zu beobachten. Es gibt die Bestrebung (und das wird sogar in Deutschland politisch gef\u00f6rdert) die Menschen in jeder Hinsicht gleich zu machen. So haben die Schweizer f\u00fcr ihre Formulare das Kunstwort \u201eElter 1\u201c und \u201eElter 2\u201c erfunden. Dadurch soll die Bezeichnung \u201eVater\u201c und \u201eMutter\u201c ersetzt werden. In Schweden soll anstelle des Personalpronomens \u201eer\u201c oder \u201esie\u201c das \u201ees\u201c eingef\u00fchrt werden. Der Grundgedanke, der sich dahinter verbirgt, ist vom Ansatz her ja nicht verkehrt. Ungerechtigkeiten, die sich im Laufe der Entwicklung der Menschen mit dem Geschlecht verbunden haben, sollen damit aufgel\u00f6st werden. Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen aber nicht so tun, als ob M\u00e4nner und Frauen gleich seien. Das ist biologisch nicht der Fall und daraus leiten sich nun auch einmal verschieden Auspr\u00e4gungen unseres Wesens ab. Gott hat Mann und Frau geschaffen, damit sie sich in ihrer Verschiedenheit erg\u00e4nzen. Wenn wir diese Ordnung aufl\u00f6sen, haben wir es in den n\u00e4chsten Generationen mit lauter verunsicherten und orientierungslosen Menschen zu tun. Sie m\u00fcssen sich wie das h\u00e4ssliche Entlein zus\u00e4tzlich zur ganz normalen Selbstfindung nun auch noch Positionen erk\u00e4mpfen, die von Urzeiten her gegeben und selbstverst\u00e4ndlich waren, um dann erst ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen zu k\u00f6nnen. Gibt es nicht schon genug Orientierungslosigkeit und kr\u00e4ftezehrende Prozesse in der heutigen Zeit? M\u00fcssen wir das Chaos mit solchen Ideen noch schlimmer machen und Gottes Ordnung noch mehr verwirren?<br \/>\nWenn Paulus in seinem Brief an die Menschen in Galatien schreibt: <b>\u201eHier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus. Gal.3,28<\/b> &#8211; so ist er nicht der Erfinder des Genderismus (so nennt man die oben geschilderte Bestrebung, das biologische Geschlecht durch soziologische Zuordnung abzul\u00f6sen).<br \/>\nPaulus hat Gerechtigkeit im Blick, aber Gottes Gerechtigkeit. Wenn n\u00e4mlich Menschen er-kennen, dass sie alle durch Jesus Christus Kinder Gottes sind, dann f\u00e4ngt an dieser Stelle Gottes neue Welt an. Dann leben diese Menschen anders miteinander. Dann werden Positionen nicht ausgenutzt, dann wird nicht auf andere herabgeschaut, da helfen die Starken den Schwachen, wer hat, gibt, wer etwas kann, tut es, damit das gemeinsame Leben funktioniert und wer der Erste sein will, der sei der Diener aller.<br \/>\nWir kennen also das Rezept, wie das Leben der Menschen miteinander in Gerechtigkeit funktionieren kann. Nicht mit so merkw\u00fcrdigen Ideen sondern mit der Botschaft: Nehmt Jesus als den Herrn eures Lebens an, so werdet ihr Geschwister. Sagt es denen die auf der Suche sind: Die Ungerechtigkeit wird weniger, wenn wir als Kinder Gottes unser Leben gestalten. Freilich machen auch Kinder Gottes Fehler. Aber in einem solchen Fall steht Christus an unserer Seite, um auszugleichen, was uns fehlt, um Schuld zu tragen wo wir versagt haben.<br \/>\nSeien Sie also in dieser Hinsicht sch\u00f6n aufmerksam. Halten Sie nicht mit Ihrer Meinung hinterm Berg,<br \/>\nnennen Sie Unsinn, was Unsinn ist und verweisen Sie auf das, was Paulus gesagt und was Jesus Christus f\u00fcr uns getan hat. Dann wird unsere Gesellschaft gerechter.<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E.Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"april2014\" id=\"april2014\">April 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nEinen Blick in die Zukunft werfen, das w\u00fcrden viele Menschen gerne. Was h\u00e4tte das f\u00fcr Auswirkungen auf unser Leben? W\u00fcrden wir verstehen, was wir da sehen w\u00fcrden?<br \/>\nNun, Jesus blickt im Johannesevangelium in die Zukunft: <b>\u201eEure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.\u201c<\/b> Er wei\u00df, dass seine Zeit hier auf dieser Erde zu Ende geht. Er sagt seinen J\u00fcngern, dass sie ihn bald nicht mehr sehen werden; er redet dar\u00fcber, dass sie traurig sein werden und auch dar\u00fcber, dass diese Traurigkeit auch wieder der Freude weichen wird. F\u00fcr die J\u00fcnger ist das v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich &#8211; sie erahnen nicht, was Jesus ihnen damit sagen will.<br \/>\nKurze Zeit sp\u00e4ter erleben sie mit, wie Jesus gekreuzigt und danach in ein Grab gelegt wird, vor das ein gro\u00dfer Stein gerollt wird. Das war\u2018s dann &#8211; Ende, aus &#8230;<br \/>\nIhre Welt bricht zusammen, sie sind fassungslos. Tiefe Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit nimmt sie gefangen. Jesu Feinde triumphieren, sie haben gesiegt.<br \/>\nUnd dann kommt der Ostermorgen und die verst\u00f6rten Frauen kommen zur\u00fcck vom Grab und berichten, dass Jesus auferstanden ist. Wieder sind die J\u00fcnger fassungslos &#8211; sie \u00fcberzeugen sich mit eigenen Augen von dem, was die Frauen ihnen erz\u00e4hlt haben. Und sie erleben, dass ihre Traurigkeit einer gro\u00dfen Freude weicht. Ihr Leben wird verwandelt und sie bekommen neuen Mut.<br \/>\nWenn wir uns am Karfreitag an das Leiden und Sterben Jesu erinnern &#8211; k\u00f6nnen wir dann nachempfinden, wie es den J\u00fcngern ergangen ist? Und doch war diese unsagbare Traurigkeit n\u00f6tig, weil uns Jesus durch seinen Tod die Vers\u00f6hnung mit Gott erm\u00f6glicht hat.<br \/>\nWir d\u00fcrfen im Nachdenken \u00fcber Jesu Tod schon den Blick auf das leere Grab richten. Dann kann uns neu bewusst werden, dass Jesus Christus \u00fcber den Tod gesiegt hat. Das gibt uns Hoffnung, auch f\u00fcr unser Leben. Weil Jesus den Tod \u00fcberwunden hat, ist er f\u00fcr uns der Weg zum Leben geworden. Wenn wir unser Leben ihm anvertrauen, gibt es Hoffnung f\u00fcr uns, Hoffnung \u00fcber den Tod hinaus.<br \/>\nUnd dann darf Freude uns erf\u00fcllen. Freude dar\u00fcber, dass Jesus f\u00fcr uns gestorben ist, dass er der Sieger ist und wir auf der Seite des Siegers stehen.<br \/>\nDiese Freude w\u00fcnsche ich Ihnen.<\/p>\n<div align=\"right\">Angelika Mischinger<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"maerz2014\" id=\"maerz2014\">M\u00e4rz 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser-<br \/>\nEine Grundschullehrerin fragte in den USA im Religionsunterricht ihre Sch\u00fcler: \u201eWer von euch m\u00f6chte denn sp\u00e4ter in den Himmel kommen?\u201c Alle Kinder streckten nat\u00fcrlich den Arm nach oben- bis auf einen &#8211; Charly. Verwundert fragte ihn die Lehrerin: \u201eNun Charly &#8211; warum m\u00f6chtest du denn nicht in den Himmel?\u201c Der kleine Kerl druckste etwas herum. Erwidert dann aber, nachdem er sich noch einmal kurz umgeschaut hatte: \u201eNat\u00fcrlich will ich in den Himmel &#8230; aber mit dem Haufen da?!\u201c<br \/>\nWie w\u00fcrde es uns gehen, wenn wir uns einmal umsehen? Wer glaubt da alles an den dreieinigen Gott und h\u00e4lt sich zur Gemeinde? Ja, zu wem w\u00fcrde Gott alles m\u00f6glicherweise am Ende aller Tage \u201eJa\u201c sagen? W\u00fcrde es uns dann auch wie Charly gehen?<br \/>\nWenn ja, dann ist das ein Achtungszeichen, dass da etwas nicht stimmt. Denn im Johannesevangelium<br \/>\nk\u00f6nnen wir lesen:<br \/>\n<b>Jesus Christus spricht: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid: wenn ihr einander liebt.<\/b> Joh.13,35<br \/>\nCharly hat aus dem Bauch heraus geantwortet. In seinem Alter war ihm die Liebe zu Gott erst einmal wichtig und zu denen, die er mochte. Er konnte noch nicht wissen und im Blick haben, dass Gott uns ja auch in der Gemeinschaft der Glaubenden begegnet.<br \/>\nWer aber schon l\u00e4nger mit Jesus Christus unterwegs ist, wird entdecken, dass die Liebe zu Gott einen anderen Blick auf die Menschen schenkt, die auch mit ihm unterwegs sind. Und hier kommen wir zum Kern der Sache.<br \/>\nWenn es uns schwerf\u00e4llt, dem\/der anderen liebevoll zu begegnen, dann stimmt irgendetwas mit unserem Verh\u00e4ltnis zu Gott nicht.<br \/>\nEs ist klar, ich kann mich zur Liebe nicht zwingen. Aber Liebe ist ein Geschenk Gottes, f\u00fcr das wir unser Herz nur aufmachen brauchen. Und nun kommt es darauf an, sie nicht nur f\u00fcr uns allein behalten zu wollen. Gott m\u00f6chte, dass wir sie teilen. Das k\u00f6nnen wir prima ein\u00fcben bei denen, die uns ohnehin sympathisch sind. Das ist leicht. Und nun kann und soll es mit denen weitergehen, mit denen wir durch Gott verbunden sind &#8211; mit der Gemeinde. Sehen wir die anderen \u201eeinfach\u201c mit Gottes Augen. Auch er, auch sie ist Gottes geliebtes Kind, so wie ich. Dann wird sich in unserem Herzen etwas \u00e4ndern und in unserer Gemeinschaft. Dann wird Gott sp\u00fcrbar, nicht nur f\u00fcr uns und f\u00fcr unsere Gemeinde, sondern auch f\u00fcr diejenigen, die die Christen misstrauisch und skeptisch von au\u00dfen betrachten. Was meinen Sie, warum in anderen L\u00e4ndern die christlichen Gemeinden wachsen? Weil Gottes Liebe in ihnen sp\u00fcrbar wird, die dann ihre Wirkung nach au\u00dfen entfaltet.<br \/>\nDas stimmt doch hoffnungsfroh f\u00fcr unser Miteinander. Nicht wir m\u00fcssen uns um die Liebe zu den anderen bem\u00fchen, die schenkt uns Gott. Wir brauchen keine Angst davor zu haben, die anderen \u201eim Himmel aushalten zu m\u00fcssen\u201c. Gott will uns die Freude dar\u00fcber schenken, dass sie auch dabei sein d\u00fcrfen. Wir m\u00fcssen es nur zulassen und k\u00f6nnen uns jetzt schon im Miteinander ein\u00fcben. Und das tolle ist &#8211; das wird seine Auswirkung haben, denn alle Menschen haben Sehnsucht nach Liebe. W\u00e4re es nicht sch\u00f6n, wenn viele diese Liebe in unserer Gemeinde erfahren?<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"februar2014\" id=\"februar2014\">Februar 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin, lieber Leser!<br \/>\nHaben Sie sich schon mal \u00fcberlegt, dass alles, was Sie sagen und reden &#8211; ob bewusst oder unbewusst &#8211; immer etwas bewirkt und eine Auswirkung hat? Waren Sie nicht auch schon tief verletzt oder hoch erfreut von Worten anderer Menschen? Wenn wir uns bewusst sind, was wir mit unseren Worten anrichten k\u00f6nnen &#8211; im Positiven wie im Negativen -, dann merken wir, welche Verantwortung uns von Gott gegeben ist; mit unserem Reden in rechter Weise umzu-gehen.<br \/>\nDer Apostel Paulus schreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Ephesus Kapitel 4 Vers 29 unseren Monatsspruch. Er lautet: \u201eRedet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es h\u00f6ren.\u201c<br \/>\nPaulus fordert die Gemeinde in Ephesus, aber nat\u00fcrlich auch uns, auf, mit unseren Worten Segensbringer zu sein, andern etwas Gutes damit zu tun, wenn wir mit ihnen oder \u00fcber sie reden.<br \/>\nIch wei\u00df, dass das ein hoher Anspruch ist, den ich nur allzu oft selbst nicht in der Lage bin zu erf\u00fcllen &#8211; aber woran liegt das eigentlich? Bei mir stelle ich fest, dass ich einen ermahnenden Spruch, der oft Sch\u00fclern von Lehrern oder Kindern von Eltern gesagt wird, nicht beherzige. Dieser lautet:\u201cErst nachdenken, dann reden.\u201c Meistens ist es bei uns umgekehrt. Wir reden ohne nachzudenken einfach das, was uns in den Sinn kommt und stellen erst nachher fest, wie bl\u00f6d das eigentlich jetzt war. Doch dann ist es zu sp\u00e4t, dann k\u00f6nnen wir den entstandenen Schaden oft nur schwer wieder gut machen. Es erscheint uns vielleicht als anstrengend in unserer Zeit, in der wir uns \u00fcber vieles viele Gedanken machen m\u00fcssen, auch noch \u00fcber unser Reden vorher nachzudenken; aber ich bin sicher, es lohnt sich umso mehr. Nicht nur in Briefen oder E-Mails, Andachten oder Predigten, Kurzvortr\u00e4gen oder Artikeln f\u00fcr die Sch\u00fclerzeitung sondern auch in ganz allt\u00e4glichen Gespr\u00e4chen Menschen mit unseren Worten Gutes zu tun.<br \/>\nIch stelle fest, dass viele Menschen in meinem Umfeld sich wirklich danach sehnen, dass ihnen etwas Gutes gesagt wird. Oft h\u00f6rt man doch nur Gejammer und d\u00fcstere Prognosen, was die Zukunft angeht und es ist leicht, da mit einzustimmen &#8211; auch als Christ. Nur wem ist eigentlich damit geholfen? Ich glaube niemandem.<br \/>\n\u201eRedet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist \u2026\u201c<br \/>\nWir haben als Christen sehr viel Gutes zu sagen, weil Gott jeden Menschen liebt. Die Weihnachtsbotschaft, die wir erst vor kurzem wieder geh\u00f6rt haben, ist die beste Botschaft f\u00fcr jeden Menschen, ob er sie h\u00f6ren will oder nicht. Gott ist zu uns Menschen gekommen in seinem Sohn Jesus, weil wir ihm nicht egal sind, weil er sich f\u00fcr jeden von uns interessiert und in einer Beziehung zu uns stehen will. Deshalb k\u00f6nnen wir nicht in das allgemeine Gejammer mit einstimmen. Deshalb k\u00f6nnen wir nicht schlecht \u00fcber andere Menschen reden.<br \/>\nIch wei\u00df, dass das oft nicht so leicht ist und deswegen sind wir auf Gottes Hilfe angewiesen. Weil wir nicht in jeder Situation wissen k\u00f6nnen, welches Wort jetzt gut ist, welches den anderen erbaut und welches notwendig ist, m\u00f6chte er uns durch seinen Geist leiten. Erwarten Sie das von ihm! Wenn er m\u00f6chte, dass wir etwas tun, dann hilft er uns auch dabei. Seien Sie bereit auf Gott zu h\u00f6ren, er m\u00f6chte durch Ihre Worte Ihren Mitmenschen Gutes tun.<br \/>\nIch habe das schon sehr oft erfahren und es war immer eine gro\u00dfe Freude f\u00fcr mich, wenn Menschen mir gesagt haben, dass ihnen ein Gespr\u00e4ch mit mir gut getan hat, dass sie ermutigt worden sind durch meine Worte oder auf manches einen ganz neuen Blick bekommen haben. Vielleicht ist das meine spezielle Gabe, die Gott mir anvertraut hat und deshalb r\u00fchme ich mich auch nicht damit, sondern ich m\u00f6chte Sie ermutigen, nicht nur mit Ihren Worten &#8211; denn Worte ohne Taten sind leer -, aber auch damit f\u00fcr andere Menschen da zu sein, sie zu lieben und sie auf Gottes Liebe hinzuweisen.<br \/>\nGute Erfahrungen damit w\u00fcnscht Ihnen <\/p>\n<div align=\"right\">Kornelius Seifert<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n<p><strong><a name=\"januar2014\" id=\"januar2014\">Januar 2014<\/a><\/strong><br \/>\nLiebe Leserin! Lieber Leser-<br \/>\nKarl Valentin (* 4. Juni 1882; \u2020 9. Februar 1948) war ein M\u00fcnchner Komiker, der auch einige Jahre in Zittau gelebt hat. Manchen von Ihnen wird er noch ein Begriff sein &#8211; zumindest kennen viele sein Lied von den \u201eRittersleut\u201c. Dieser Karl Valentin hat, ob nun tats\u00e4chlich auf der Stra\u00dfe oder in einem seiner St\u00fccke, die Menschen mit der Frage irritiert: \u201eEntschuldigen Sie, k\u00f6nnen Sie mir sagen, wo ich eigentlich hin will?\u201c<br \/>\nWie w\u00fcrden Sie auf ein solches Anliegen reagieren? W\u00fcrden Sie denken, dass Sie hier jemand auf den Arm nehmen will? W\u00fcrden Sie ihn f\u00fcr verwirrt halten oder f\u00fcr einen, der Sie zum Nachdenken anregen will?<br \/>\nIch w\u00fcrde zuerst Letzteres vermuten, aber auch das Erste k\u00f6nnte zutreffen.<br \/>\nWas aber steckt hinter dieser Frage? &#8211; Die Erkenntnis, dass es ganz sch\u00f6n schwer ist, Klarheit \u00fcber den eigenen Weg zu haben. Die Sehnsucht, dass man sich manchmal auch einfach auf das Wort eines anderen verlassen m\u00f6chte, einfach einmal nicht entscheiden will und trotzdem vorw\u00e4rts kommen m\u00f6chte. Und, es steckt auch die Verzweiflung \u00fcber das Erleben darin, dass wir hin und wieder in unserem Alltag aus drei B\u00e4umen nicht herausfinden.<br \/>\nIn diesen Situationen k\u00f6nnen wir freilich auf die Stra\u00dfe gehen und Menschen fragen, wir k\u00f6nnen Freunde beiseite nehmen oder k\u00f6nnen unseren Partner\/die Partnerin fragen. Bestenfalls haben wir hilfreiche Gegenfragen zu erwarten. Im schlimmsten Fall &#8230;<br \/>\nAls Menschen, die auf Gott vertrauen, gibt es f\u00fcr uns allerdings noch eine M\u00f6glichkeit. Der Beter des Psalms 143 macht davon kr\u00e4ftig Gebrauch:<br \/>\n<b>Lass mich am Morgen h\u00f6ren deine Gnade; denn ich hoffe auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.<\/b> (Ps. 143,8)<br \/>\nUnseren Willen mit dem Willen Gottes abzustimmen, das ist es, was uns an unser Ziel bringen wird. Gott fragen, <b>wo ich hinwollen soll<\/b> (so w\u00fcrde es vielleicht Karl Valentin ausdr\u00fccken), denn Gott, unser Sch\u00f6pfer, wei\u00df doch, was das Beste f\u00fcr uns ist.<br \/>\nWenn wir also aus freien St\u00fccken die \u201eWellenl\u00e4nge\u201c unseres Willens jeden Morgen mit der unseres himmlischen Vaters abstimmen; wenn wir ihn fragen, wo wir hinwollen sollen, dann werden wir merken, dass uns das nicht in unserem Drang nach Freiheit einschr\u00e4nkt. Dann werden wir eher feststellen, dass Freiheit etwas viel gr\u00f6\u00dferes ist, als tun zu k\u00f6nnen, was wir wollen. Freiheit ist dann nicht mehr nur durch unseren Willen und unsere Vorstellungskraft begrenzt, sondern sie reicht nun weit \u00fcber unseren Horizont hinaus. Unsere Freiheit sieht dann die Welt mit Gottes Augen. So wird unsere Welt gr\u00f6\u00dfer, weiter und bunter. Deswegen setzt der Beter seine Hoffnung auf Gott. Ja, er sp\u00fcrt das Verlangen nach Gott.<br \/>\nHaben Sie das schon einmal gehabt &#8211; Verlangen nach Gott? Ich glaube nicht, dass das nur etwas f\u00fcr religi\u00f6se Spinner ist. Verlangen nach jemanden haben ist die Erfahrung: Ich brauche den anderen, damit meine Welt weiter wird. Ich brauche ihn, damit ich ans Ziel komme, damit mein Leben gelingt, auch wenn es manchmal nicht so scheint.<br \/>\nStimmen wir also fr\u00f6hlich in die S\u00e4tze ein:<br \/>\nLass mich am Morgen h\u00f6ren deine Gnade; denn ich hoffe auf Dich. Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir. Sage mir, wo ich hin will!<\/p>\n<div align=\"right\">Ihr  E. Salewski<\/div>\n<p><a href=\"#oben\">nach oben<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2014 Januar Februar M\u00e4rz April Mai Juni Juli\/August September Oktober November Dezember Dezember 2014 Liebe Leserin, lieber Leser, \u201eDer Mann mit den B\u00e4umen\u201c &#8211; so hei\u00dft eine Erz\u00e4hlung des Schriftstellers Jean Giono. Darin wird von der erstaunlichen Vision und Leistung des Hirten Elz\u00e9ard Bouffier berichtet. 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