Evangelische Kirchengemeinde Kodersdorf

Wort zum Monat

Liebe Leserin! Lieber Leser!
Zu schön, um wahr zu sein! So oder ähnlich könnten unsere Gedanken sein, wenn wir den gesamten Text lesen, aus dem der Monatsspruch ausgewählt wurde.
Der Priester Zacharias und seine Frau Elisabeth – beide hochbetagt – haben nach langer Wartezeit doch noch ein Kind bekommen: Johannes (der Täufer). Ihre Herzen sind voller Freude und Zacharias lobt Gott dafür. Im Gebet zeigt Gott ihm, was er mit Johannes vorhat. Und diese Schau vor seinem „inneren Auge“ geht noch weiter: Johannes soll den Weg vorbereiten für einen Größeren, der nach ihm kommen wird. Dieses „aufgehende Licht aus der Höhe“, das in die Dunkelheit dieser Welt kommt, feiern wir zu Weihnachten.
Jesus kommt zu uns – in ausweglose Situationen.
Jesus kommt zu uns – in den Unfrieden unserer Zeit.
Jesus kommt zu uns – in Krankheit und Leid.
Jesus kommt zu uns – wenn wir dem Tod entgegensehen.
Jesus kommt zu uns – und will Licht und Hoffnung in unser Leben bringen.
Er will unser Leben zum Guten verändern, damit wir Wege aus der Ausweglosigkeit sehen. Er will uns Frieden schenken, damit wir Friedensstifter sein können in unserer Umgebung. Er will in Krankheit und Leid bei uns sein und uns trösten. Er will uns im Angesicht des Todes nahe sein.
Wenn Jesus zu uns kommt, dann bleibt nichts beim Alten. Er will, dass unser Leben neu wird. Er will mit seinem Licht die Dunkelheit erhellen. Er fordert uns heraus, dieses Licht in die Welt hinauszutragen. Dazu ist es Weihnachten geworden.
Jesus kommt zu uns. Sind wir offen für ihn?
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und nachdenkliche Advents- und Weihnachtszeit.

Angelika Mischinger
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